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Der Schlüssel würde noch passen (eBook)

Moskauer Erinnerungen | Die bedeutende Oppositionelle über Russlands Geschichte und Politik
eBook Download: EPUB
2024 | 1. Auflage
328 Seiten
Droemer eBook (Verlag)
978-3-426-44667-6 (ISBN)

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Das neue Buch der renommierten und vielfach ausgezeichneten Historikerin, Publizistin und Schriftstellerin Irina Scherbakowa
"Eines der 10 besten Sachbücher 2025" Deutschlandfunk Kultur, 3.12.2025
In »Der Schlüssel würde noch passen« erzählt Irina Scherbakowa von den kurzen Jahren der Perestroika,. Sie berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Moskau und auf dem Land zu Beginn 1990er-Jahre. Sie beschreibt die ungewohnte Freiheit und wie die Menschen mehr schlecht als recht damit umzugehen lernten. Scherbakowas Thema ist auch ihre bis heute andauernde aktive politische Tätigkeit und das scheinbar unaufhaltsame Abgleiten Russlands in die Diktatur.  Ihre beeindruckenden Moskauer Erinnerungen sind dicht verwoben mit der Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und ihrem lebenslangen Kampf gegen Staatsterror und für die Erinnerung. 
Irina Scherbakowa ist eine der bedeutendsten russischen Oppositionellen. Sie ist Mitgründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. 
Das autobiografische Sachbuch schließt damit an »Die Hände meines Vaters« an, das 2017 ebenfalls bei Droemer erschien.
***
»Das Buch führt durch mehr als siebzig Jahre eines bewegten Intellektuellenlebens und russischer, vor allem Moskauer Zeitgeschichte.« Kerstin Holm in der FAZ, 4.11.2025
»Und obwohl ich wusste, dass es vorbei ist, hatte ich beim Packen doch nicht das Gefühl, für immer zu gehen.« Irina Scherbakowa im Interview mit Alice Bota und Alexander Kauschanski, DIE ZEIT Nr. 47, 6.11.2025
»Irina Scherbakowa gibt eine persönliche und detaillierte Antwort auf die Frage, wie der russische Staat im 20. Jahrhundert seine Bürger missbraucht hat und wie er das weiterhin tut, solange die alten Verbrechen nicht aufgearbeitet sind.« Süddeutsche Zeitung
»Diejenigen Russinnen und Russen, die wie Irina Scherbakowa immer eindeutig für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eingetreten sind, die dabei großen Mut bewiesen und persönliche Risiken in Kauf genommen haben – sie sind nicht Widersacher der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Putins brutalen Krieg. Im Gegenteil, sie sind Seelenverwandte und Mitstreiter in unserem gemeinsamen Kampf für eine friedliche, freiheitliche und demokratische Zukunft Europas.« Bundeskanzler Olaf Scholz anlässlich der Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2022für internationale Verständigung und Versöhnung

Irina Scherbakowa, geboren 1949 in Moskau, ist eine Historikerin und Publizistin. Sie arbeitete als Redakteurin und Übersetzerin deutscher Literatur. Seit Anfang der 1980er Jahre führte sie Gespräche mit GULAG-Überlebenden und leitete ab Gründung von Memorial (1989) die Bildungsarbeit der russischen Menschenrechtsorganisation, vor allem den Geschichtswettbewerb. Forschungsaufenthalte führten sie nach Berlin, Wien, Salzburg und Jena. 2021 liquidierte das Putin-Regime die NGO, 2022 erhielt Memorial gemeinsam mit einer ukrainischen und einer belarussischen Organisation den Friedensnobelpreis. Im selben Jahr verließ Scherbakowa ihr Heimatland und lebt heute in Berlin und Tel Aviv. Sie ist Vorstandvorsitzende der in Berlin gegründeten Exilorganisation Zukunft Memorial, gehört dem Kuratorium der Gedenkstätte Buchenwald an und ist Ehrenmitglied des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Jennie Seitz, seit 2013 freischaffende Übersetzerin aus dem Russischen, hat u. a. Nadeschda Tolokonnikowa, Oleg Senzow, Dmitry Glukhovsky ins Deutsche gebracht und überträgt regelmäßig journalistische Texte für das Russland-Portal Dekoder. Für Katerina Gordeevas Nimm meinen Schmerz war sie 2024 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Ruth Altenhofer übersetzt Literatur, Dramatik und Autorencomics aus dem Russischen.  Seit 2015 ist sie im Team von Dekoder. Ihre Übersetzungen von Sasha Filipenkos Romanen wurden mit dem Perewest-Stipendium (2021) und dem Sacher-Masoch-Preis (2025) ausgezeichnet.

Erscheint lt. Verlag 3.11.2025
Übersetzer Jennie Seitz, Ruth Altenhofer
Verlagsort München
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
Schlagworte Aktivistin für Menschenrechte • alexander litvinenko • Alexei Navalny • Alexei Nawalny • Autobiografie • Biografie • bücher über russische geschichte • bücher über russland • Buch Nawalny • buch wie michael thumann • buch wie putins netz belton • buch wie sabine adler • Der Große Terror • Die Hände meines Vaters • Diktatur • Dmitri Andrejewitsch Muratow • Familiengeschichte • familiengeschichten russland • Friedensnobelpreis • Friedens-Nobelpreis 2022 • Geschichte 20. Jahrhundert • historische Persönlichkeiten israel • historische Persönlichkeiten russland • Irina Scherbakowa • Jüdisch • jüdische Familie • Karl Schlögel ähnliche Titel • Katerina Gordeeva • Katja Petrowskaja ähnliche Titel • Leonid Wolkow • Ljudmila Ulitzkaja • Marina Litvinenko • Marion Dönhoff Preis • Memoiren • Memorial • Menschenrechte • Mit den Händen meines Vaters • Nawalny • Oktober-Revolution • Perestroika • politische Bücher • Putin • Putinland • putins netz catherine belton • Russisch • Russische Geschichte • Russland • Russland Buch • Russland Geschichte • russland politik • Russland Putin • Sabine Adler • sowjetisch • Sowjetische Geschichte • Staatsfeind • Staatsterror • Stalinismus • Straflager • Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch • Tauwetter • Ukraine • wahre Begebenheit Buch • Wahre GEschichte • Weihnachtsgeschenk • Wolodymyr Selenskyj
ISBN-10 3-426-44667-7 / 3426446677
ISBN-13 978-3-426-44667-6 / 9783426446676
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