Das Institut
Als der idealistische Thyl Osterholz sich nach dem Studium beim einflussreichen "Institut für Soziales" um einen Aushilfsjob bewirbt, ahnt er nichts von dem steilen Aufstieg, der ihm bevorsteht: Schnell darf er Kongresse zu Ernährungspolitik und Atomkraft organisieren, reist in die USA und knüpft Kontakte in die Zirkel der Macht. Es sind die 70er Jahre, das Jahrzehnt der Ölkrise und des Club of Rome, in dem der Boom der Nachkriegszeit endet und den westlichen Staaten dämmert, dass es ewiges Wachstum und grenzenlosen Ressourcenverbrauch nicht geben kann. Doch hinter der glänzenden Fassade des Instituts, Treffpunkt internationaler Berühmtheiten, tobt ein gnadenloser Machtkampf, in dem sich alle Gewissheiten auflösen und Thyl selbst bald zum bloßen Spielball zu werden droht. Als schließlich sein Förderer, der Institutsleiter Lavetz, zu immer fragwürdigeren Mitteln des Machterhalts greift, muss Thyl entscheiden, wo er eigentlich steht...
Christian Haller wurde 1943 in Brugg, Schweiz, geboren, studierte Biologie und gehörte der Leitung des Gottlieb Duttweiler Instituts bei Zürich an. Er wurde u. a. mit dem Aargauer Literaturpreis (2006), dem Schillerpreis (2007) und dem Kunstpreis des Kantons Aargau (2015) ausgezeichnet. Für die Novelle »Sich lichtende Nebel« erhielt er 2023 den Schweizer Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman »Das Institut«. Christian Haller lebt als Schriftsteller in Laufenburg.
»Christian Haller hat ein äusserst lesenswertes Buch geschrieben, das von der Schwierigkeit handelt, sowohl im Kleinen wie im Grossen etwas zu bewegen.« Rainer Moritz / Neue Zürcher Zeitung
»Christian Haller hat ein äusserst lesenswertes Buch geschrieben, das von der Schwierigkeit handelt, sowohl im Kleinen wie im Grossen etwas zu bewegen.«
»Ein sehr vielschichtiger, ein dichter, ein engagierter Text, der zwar auch einiges abverlangt von mir als Leser, den ich aber gerne und mit großem Genuss gelesen habe.«
»Ein starker Roman dieses großartigen Erzählers.«
»Ein spannendes Zeitpanorama von gesellschaftlicher Relevanz.«
»Wir Heutige entdecken mit Schrecken, dass die Bedrohung bereits vor vielen Jahrzehnten erkannt worden war - ohne durchgreifende Konsequenzen.«
»Schliesslich aber beweist der letztes Jahr mit dem Schweizer Buchpreis geehrte Christian Haller seine schriftstellerische Meisterschaft darin, wie er Szenen und Stimmungen verbindet.«
| Erscheinungsdatum | 19.08.2024 |
|---|---|
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 142 x 220 mm |
| Gewicht | 397 g |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | 1970er Jahre • 2024 • Atomkraft • Buch • Bücher • Club of Rome • Ideenroman • Machtkampf • Neuerscheinung • Ölkrise • Philosophie • Ressourcenknappheit • Roman • Romane • Schweiz • schweizer buchpreisträger |
| ISBN-10 | 3-630-87776-1 / 3630877761 |
| ISBN-13 | 978-3-630-87776-1 / 9783630877761 |
| Zustand | Neuware |
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