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Intuition (eBook)

Der Weg aus den Schattenjahren

(Autor)

eBook Download: EPUB
2021
271 Seiten
Selfpublishing (Verlag)
978-3-98647-950-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Intuition - Pia Stein
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Die Physiotherapeutin Isabella Sauer hat den perfekten Mann kennengelernt. Nach einer stürmischen Romanze heiraten die beiden und führen eine vermeintlich glückliche Ehe. Schon bald wird das Familienglück durch die Geburt ihrer Tochter perfekt. Bis eines Tages plötzlich Isabellas Ehemann samt Tochter spurlos verschwinden. Verzweifelt macht sie sich auf die Suche nach ihrer verletzt geglaubten Familie. Nach unzähligen Misserfolgen klopft ihre Vergangenheit an die Tür, was sie schließlich auf eine heiße Spur bringt. Intuition - Der Weg aus den Schattenjahren ist ein Roman mit einem Wechselbad der Gefühle. Ein Buch, das beschreibt, wie es ist, wenn das eigene Leben plötzlich aus den Fugen gerät. Mit einer Protagonistin, die den Kampf aufnimmt, dabei ohne ihr Zutun in kriminelle Machenschaften gerät, sich aber immer wieder von ihrer Intuition und Liebe leiten lässt. Ein Roman, der auch den Wert wahrer Freundschaft kennt.

Pia Stein erzählt spannend und unterhaltsam über Liebe und Hoffnung, aber auch über Wirrungen und Betrug und wie man durch Intuition den Weg in eine glücklichere Zukunft findet. Pia Steins Erstlingswerk ist 'Drei Generationen auf dem Jakobsweg'. Ihr neuester Roman 'Zitronenduft und heiße Liebe' erschien 2021.

Pia Stein erzählt spannend und unterhaltsam über Liebe und Hoffnung, aber auch über Wirrungen und Betrug und wie man durch Intuition den Weg in eine glücklichere Zukunft findet. Pia Steins Erstlingswerk ist "Drei Generationen auf dem Jakobsweg". Ihr neuester Roman "Zitronenduft und heiße Liebe" erschien 2021.

Kapitel 9


Hannes lud mich bereits drei Monate, nachdem wir uns kennengelernt hatten, zu unserem ersten gemeinsamen Urlaub ein. Wir flogen nach Florida. In der Nähe von Miami besaß Hannes seit Jahren ein Grundstück, das er zu dieser Zeit gerade mit einem Einfamilienhaus bebauen ließ. »Zu Ferienzwecken«, sagte er mir damals.

Als wir ankamen, war das Haus gerade fertiggestellt und bezugsfähig. So suchten wir schon während unseres Urlaubs die Küchen- und Bäderausstattung aus, kauften in den passenden Farben Geschirr, Gardinen und Handtücher. Noch nie hatte ich bis dahin einen Mann kennengelernt, der so voller Tatendrang war und darüber hinaus über einen derart guten Geschmack verfügte. Er fackelte nicht lange, was Farben und Materialien anging. Immer wieder fragte er nach, ob mir dieses oder jenes gefalle, ob ich dieses oder jenes haben möchte oder was ich als Frau davon halte. Aber ich konnte keinen Einspruch einlegen. Wir waren uns in allem sofort einig. Was ihm gefiel, gefiel auch mir und umgekehrt. Zwischendurch nahm er mich in die Arme und flüsterte mir ins Ohr: »Wie konnte ich nur all die Zeit ohne dich auskommen?«

Immer wieder versicherte er mir, wie sehr er mich liebe. Auch dass er täglich noch glücklicher sei als am Tag unseres ersten Kennenlernens.

Nach vierzehn Tagen unseres Urlaubes war alles fertig. Die Küche war mit dem besten Geschirr bestückt und die Betten waren mit der Bettwäsche, die mit unseren Initialen bestickt war, bezogen. Im Bad hatte ich die Hand- und Badetücher, ebenfalls bestickt mit unseren Initialen, über den Handtuchhalter oder im Regal drapiert. Ich war glücklich, als ich das Endprodukt unserer Arbeit sah. Nach getaner Arbeit meinte Hannes dann: »Liebes, kannst du dir vorstellen, hier zusammen mit mir viele Monate im Jahr zu verbringen?«

»Und wie ich mir das vorstellen kann, Liebster«, hauchte ich ihm ins Ohr. »Ich möchte nie mehr von deiner Seite weichen! Ich bin so glücklich, dass es dich gibt!«

Am Abend fuhren wir dann in eines der In-Restaurants in Miami Beach. Dort machte er mir mit Champagner und einem riesengroßen Strauß roter, langstieliger Rosen den romantischsten Heiratsantrag, den ich mir vorstellen konnte. Er ging auf die Knie, öffnete dabei ein kleines Päckchen, aus dem er einen weißgoldenen Ring mit einem Brillanten von einer Größe, wie ich ihn bisher nur bei Pia gesehen hatte, herausnahm, und fragte mich: »Meine liebe Isabella Sauer, möchtest du mich, Hannes Imhof, zum glücklichsten Mann der Welt machen? Möchtest du mit allem, was dazugehört, meine Frau werden?«

Unweigerlich musste ich an Pia und die Story mit den verheirateten Männern mit den kleinen, glitzernden Päckchen denken. Und obwohl die Stimmung so romantisch war, dass ich weinen musste, schmunzelte ich in Gedanken an meine liebe Freundin Pia. Dieses Schmunzeln dauerte allerdings nicht lange und Tränen des Glücks liefen über meine Wangen. Die Gäste um uns herum waren ganz still, man hätte eine Stecknadel fallen hören, und beobachteten uns mit Argusaugen. Als ich mit einem klaren »Ja, ich möchte deine Frau werden« antwortete und Hannes sich wieder aus seiner knienden Position erhob, klatschten die Restaurantbesucher einschließlich der Kellner Beifall, was das Zeug hielt. Sie wünschten uns lautstark viel Glück. Ich denke, ich war damals die glücklichste Frau auf der ganzen Welt. Wir verbrachten einen unvergesslichen Abend mit Champagner und Hummer bei Kerzenschein.

Hannes trug mich auf Händen. Wieder in unserem Ferienhaus angekommen, verbrachten wir die erste Nacht in unserem neuen Bett, ach was, wir wälzten uns in dem überdimensional, großen, runden Polsterbett und ich dachte, so geht es immer weiter. Wir liebten uns immer und immer wieder. Unsere Körper verschmolzen miteinander und bebten. Er war der einfühlsamste und liebevollste Mann, den ich mir denken konnte.

Noch von Miami aus machten wir unseren Hochzeitstermin in München fest, riefen unsere Freunde an und wollten Gott und die Welt an unserem Glück teilhaben lassen. Die Trauung sollte in unserem örtlichen Standesamt stattfinden und die anschließende kirchliche Vermählung sollte der mit Hannes und seiner Familie befreundete Pastor auf der Segeljacht vornehmen. Er freute sich so sehr, dass sein Schulkamerad und Pastor selbstverständlich zusagte, uns zu trauen, wo immer wir es wollten.

»Selbst wenn ich mir eine Taucherausrüstung ausleihen müsste, weil mein verrückter Freund eine Unterwassertrauung haben möchte, würde ich das tun! Mensch, bin ich glücklich und ich freue mich für dich, dass du nach deiner ersten Ehepleite das große Glück gefunden hast, mein Freund«, rief er so laut ins Telefon, dass ich es auch hören konnte.

Unsere Familien und unsere Freunde sollten bei unserer Hochzeit dabei sein und Zeugen unserer Liebe werden. Leider schlich sich bei mir auch ein bisschen Trauer bei dem Gedanken ein, dass von meiner Familie niemand dabei sein konnte. Ich hatte ja seit Jahren keine Familie mehr. Aber ich wusste, da ich fest an Gott glaubte, dass meine Eltern und meine Großmutter wohlbehütet vom Himmel aus zusehen würden.

Doch ich hatte auch Glück. Meine besten Freundinnen, Martha und Pia, hätten es sich niemals nehmen lassen, an diesem Tag an meiner Seite zu sein.

Pia war anfangs noch skeptisch: »Isabella, kannst du nicht noch ein bisschen warten? Muss es denn wirklich so schnell gehen? Überleg mal, vielleicht kommt noch ein viel größerer Traummann und dann musst du sagen: Sorry, ich bin schon vergeben, an den Zweitbesten allerdings nur.‹«

»Pia, möchtest du mir den schönsten Tag in meinem Leben vermiesen?«

»Nein, natürlich nicht! Ich komme selbstverständlich gerne und schau mir das mal an, sagen wir sozusagen aus der Ferne! Vielleicht komme auch ich noch auf den Geschmack. Okay, Liebes!«

Martha hingegen war gleich begeistert. »Ach bin ich froh für dich, Isabella, dass du mit meiner Hilfe den passenden Deckel gefunden hast!«, sagte sie.

»Mit meiner Hilfe« betonte sie schon sehr. Sie verzog dabei ihr hübsches Gesicht, wusste sie doch ganz genau, dass ich ihr diesen Alleingang fast nicht verzeihen wollte.

Wir lachten und erzählten uns noch die unmöglichsten Dinge aus unserem Leben. Zum Schluss sagte ich: »Ach Martha, ich schäme mich unendlich vor dir! Wie habe ich dich damals wegen der Annonce zusammengefaltet, in meiner kleinen IKEA-Oase, dabei hast du für das größte Glück meines Lebens gesorgt. Ich bin dir ja so dankbar!«

»Ist schon gut, alles vergeben und vergessen, meine Liebe«, sagte sie und nahm mich dabei in den Arm. »Ich hatte ja selbst das schlechteste Gewissen dir gegenüber, das man überhaupt haben kann. Damals hätte ich mich selbst ohrfeigen können. Sogar Thomas nahm mir eine Zeit lang übel, dass ich mir anmaßte, mich in dein Leben einzumischen. Aber nun wird...

Erscheint lt. Verlag 30.9.2021
Verlagsort Vachendorf
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Lyrik / Dramatik Dramatik / Theater
Schlagworte Dark Romance • Familie • Familiendrama • Familiengeheimnis • Familiengeschichte • Familienroman • Intuition • intuitiv handeln • Kampf • roman familie kampf • Romantik • Spanien • Spanienroman • spurlos verschwunden
ISBN-10 3-98647-950-3 / 3986479503
ISBN-13 978-3-98647-950-3 / 9783986479503
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