Alles ist in mir (eBook)
436 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-12910-8 (ISBN)
Manuela Müller (Jahrgang 1973) arbeitete nach ihrem Fachschulstudium zur staatlich anerkannten Erzieherin einige Jahre in diesem Berufsfeld. Nach ihrer Ehescheidung stellte sie sich beruflich auf eigene Beine und ging mit ihrer zweijährigen Tochter nach Thüringen. Viele Jahre führte sie sehr erfolgreich ein mittelständisches Unternehmen und verlor sich durch zu viel Stress und Verantwortung dabei selbst. Durch einen Burn-out erkannte sie die Chance, neue Wege zu gehen und ihrem Herzensweg zu folgen. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich ausführlich mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit und Spiritualität. Sie spricht Kindergeschichten für einen thüringischen Radiosender und schreibt selbst welche. Manuela Müller hat sich zum Achtsamkeitscoach - und Rhetoriktrainer ausbilden lassen und lehrt in Kursen die Meditationspraxis und andere Entspannungstechniken. Sie begleitet Menschen mit Enthusiasmus und Authentizität, in ihre volle Größe und Sichtbarkeit zu gelangen und ihr Leben in Selbstverantwortung und Freude zu gestalten. Ihr Herz schlägt für ein liebevolles Miteinander und ein neues Wir - Gefühl! Ihr herzerfrischendes Wesen macht Mut. Sie schreibt und vertont Meditationen und arbeitet an weiteren Hörbuchproduktionen. Kreativität, Musik und Fotografieren sind ihre größten Talente. Sie liebt Bücher und das Schreiben, den Sport und alles Bewegte in der Natur.
Manuela Müller (Jahrgang 1973) arbeitete nach ihrem Fachschulstudium zur staatlich anerkannten Erzieherin einige Jahre in diesem Berufsfeld. Nach ihrer Ehescheidung stellte sie sich beruflich auf eigene Beine und ging mit ihrer zweijährigen Tochter nach Thüringen. Viele Jahre führte sie sehr erfolgreich ein mittelständisches Unternehmen und verlor sich durch zu viel Stress und Verantwortung dabei selbst. Durch einen Burn-out erkannte sie die Chance, neue Wege zu gehen und ihrem Herzensweg zu folgen. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich ausführlich mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit und Spiritualität. Sie spricht Kindergeschichten für einen thüringischen Radiosender und schreibt selbst welche. Manuela Müller hat sich zum Achtsamkeitscoach – und Rhetoriktrainer ausbilden lassen und lehrt in Kursen die Meditationspraxis und andere Entspannungstechniken. Sie begleitet Menschen mit Enthusiasmus und Authentizität, in ihre volle Größe und Sichtbarkeit zu gelangen und ihr Leben in Selbstverantwortung und Freude zu gestalten. Ihr Herz schlägt für ein liebevolles Miteinander und ein neues Wir - Gefühl! Ihr herzerfrischendes Wesen macht Mut. Sie schreibt und vertont Meditationen und arbeitet an weiteren Hörbuchproduktionen. Kreativität, Musik und Fotografieren sind ihre größten Talente. Sie liebt Bücher und das Schreiben, den Sport und alles Bewegte in der Natur.
» Alles wahrhaft Bleibende,
das wir in dieser Welt erstreben
~ echtes Glück, Freude, Frieden, Licht und Raum ~
erwartet uns in unserem eigenen Inneren.
All dies ist immer da, aber eine ganze Weile
sehen wir es nicht, weil wir in der Welt des Vergänglichen
und Wechselhaften nach Erfüllung suchen. «
– MOOJI
Vorwort
Mit dem Tag, an dem ich mich selbst wertschätzte und mein wertvolles Sein anerkannte, änderte sich alles. Als ich verstand, dass alles, was ich ablehnte, letztlich zu mir gehörte, war ich frei. Mein Gold fand ich allein in mir und das ist meine Geschichte …
Wir hören öfter davon, dass Menschen in Lebenskrisen geraten oder einen körperlichen Zusammenbruch erleiden. Oft geht dann gar nichts mehr, weil die Seele weint und der Körper erschöpft ist. Selten gibt es nur einen Auslöser und stattdessen kann eine Abfolge von verschiedenen Faktoren den Erschöpfungszustand still und schleichend vorantreiben. Diese Erfahrungen habe ich gemacht!
~ Braucht unser physischer Körper erst Krankheiten, um den Hilferuf der Seele zu verstehen? Vielleicht gibt es Möglichkeiten, den eigenen Körper wieder besser wahrzunehmen und seiner inneren Stimme zu vertrauen?
Und worin liegt überhaupt der Sinn unseres eigentlichen Daseins? ~
Wären wir mit Körper und Seele im Einklang, dann würden wir so leben, wie Mutter Natur es ursprünglich für uns vorgesehen hat.
Wir fühlten uns verbunden mit unserer inneren Quelle und könnten voller Vertrauen und innerem Frieden mit dem Fluss des Lebens gehen. Denn wir hätten verstanden, dass wir alle eins sind und dass alle Dinge, die geschehen, einer universellen Ordnung unterliegen.
~ Ich muss zugeben, dass die Aussage etwas unglaublich klingt. ~
Zumindest klang sie für mich eine Zeit so, als mein Ego noch darum kämpfte, mein inneres Selbst zu erobern. Ich verlor diesen Kampf und hatte mich von mir selbst entfernt.
Schnell kann es geschehen, in einen Modus permanenter Aktivität zu verfallen, wo der Kopf das Steuer übernimmt und das Fühlen keinen Raum mehr hat. Es heißt ja: Das Umfeld oder der Umgang formt den Menschen. Ich würde noch ergänzen wollen, dass uns gewisse Erfahrungen, die in unserem Unterbewusstsein gespeichert sind, in die falsche Richtung denken lassen, uns zu bestimmten Handlungen antreiben, steuern und möglicherweise von uns selbst entfernen. Mir war das lange nicht bewusst. Ich ahnte nur, dass mir irgendetwas fehlt. Ich fühlte mich unvollständig und nicht mehr weiblich genug, als mein Haar ausfiel. Ich suchte nach dem Sinn meiner Existenz und vor allem suchte ich nach diesem Ort, an dem ich das Gefühl des Angekommenseins spüren konnte. Einem Ort, wo Heimat, Geborgenheit und Frieden waren und auch das Vertrauen und die Liebe zu mir selbst. Ich hoffte sehr, diesen im Außen zu finden, wusste aber nicht, wo er war.
~ Ich fühlte mich abgetrennt von allem, fremd und allein. ~
Irgendwie hatte ich nichts, woran ich glauben konnte. Mein Sinn des Lebens bestand darin, der verantwortungsvollen Aufgabe als alleinerziehende Mama und Unternehmerin nachzukommen. Zeit für Träume war da nicht. Alles, was ich selbst dringend gebraucht hätte, gab ich nicht mir, sondern allen anderen. Ich verlor mich darin, nur ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich lebte meine verschiedenen Rollen als Mama, Tochter und Unternehmerin und vergaß dabei die wichtigste Person, mich selbst. Meine eigenen Bedürfnisse wurden unsichtbar, weil ich mir keine Zeit dafür nahm, sie liebevoll anzuerkennen. Ich sah mich selbst nicht mehr und erwartete, dass die anderen es taten. Ich gab mir selbst zu wenig Anerkennung und Liebe, erwartete aber, dass die anderen mich liebten. Ich spürte diesen Mangel in mir und suchte nach Bestätigung und Glück im Außen. In mir war es leer und die innere Leere kompensierte ich mit Dingen, die mir zumindest für einen Moment lang die ersehnte Erfüllung suggerierten. Arbeit, Sport und unterwegs sein. Angst und Kontrolle waren immer dabei.
~ Das Vertrauen ins Leben war mir abhandengekommen. ~
Ich fühlte mich gut damit, wenn besondere Umstände im Außen das Glück in mir leuchten ließen. Doch lange leuchtete es nicht, und so von selbst, aus meinem Inneren heraus, fühlte ich es nicht.
Ich maß mich am Glück der anderen und sah gar nicht, dass auch dort nicht alles perfekt war. Das konnte so nicht funktionieren. Glück, das nicht aus dem eigenen Inneren heraus entsteht, ist nie von Dauer. Die Suche ging weiter. Der getriebene Geist brachte mich an meine Grenzen, bis hin zur völligen geistigen und körperlichen Erschöpfung.
~ Erst ein Zusammenbruch, der im Burn-out landete, ließ mich erwachen und neue Wege gehen. Ich hatte mich selbst verloren, war erstarrt, handelte wie ferngesteuert und fühlte nichts mehr. ~
♡
~ Doch warum war das so? Warum hatte ich die Achtsamkeit mir gegenüber verloren? Welche alten Glaubenssätze hinderten mich daran, mir selbst die wichtigste Person zu sein? Warum fühlte sich mein inneres Kind so traurig und allein? Und weshalb sehnte es sich so sehr nach Sicherheit? ~
Mein Körper wurde krank und ich gelang an einen Punkt in meinem Leben, der mich aufrüttelte, endlich einem anderen Stern zu folgen. Die neue Richtung war der Weg zu mir, ein Weg, der nur über heilendes Fühlen, Achtsamkeit und Wertschätzung meines Selbst gelang. Ein Weg voller Dankbarkeit, Schönheit und Magie. Ein Weg nach Hause zu Gott, seiner stärkenden Hand und seiner Liebe. Doch bis dahin war es ein langer und lehrreicher Weg.
Längst vergessene Erinnerungen holten mich ein und ließen mich vieles fühlen und verstehen. Ich vermisste mein vertrautes Zuhause, die so behütete Kindheit. Ich vermisste meine Heimat.
~ Es musste sie doch irgendwo geben, diese Geborgenheit und Liebe? ~
Ich fühlte sie nicht, vor allem nicht in mir. Diese Suche veränderte mich. Ich passte mich an, um dazu zugehören, und unterdrückte meine Schwächen. Ich legte mir die Fassade einer starken Frau zu.
~ Einer Frau, die sich untersagte, sich so zu zeigen, wie sie ist, und sich Gefühle von Kummer und Schwäche verbot aus Angst davor, ihre Autorität und Zugehörigkeit zu verlieren in einer Welt, in der sie sich eh schon einsam fühlte. Doch innen sah es ganz anders aus! Innen war es traurig und leer. ~
Meine Sicht war lange auf die Schwere des Lebens ausgerichtet und zu wenig auf die freudvollen Momente. Und dabei wollte ich sie immer nur unsichtbar machen, diese Probleme, denn sie machten mir Angst. Ich wollte sie weghaben, diese verdammten Ängste und Zweifel, denn in meiner Welt war kein Platz dafür. Es fühlte sich ja alles sowieso schon schwer an. Doch darauf nahm das Leben keine Rücksicht und es schickte mir Probleme. Mein Fokus war ja unbewusst darauf ausgerichtet, also bekam ich nur das, was ich wohl unbewusst bestellt hatte.
~ Das Universum hatte geliefert! ~
Allerdings lehnte ich nicht nur meine Ängste ab, sondern noch vieles andere mehr. Meinen eigenen Körper, meinen Haarverlust, Menschen, die irgendwie komisch auf mich wirkten, und letztlich auch alle Gefühle, die ich nicht fühlen wollte. Das alles konnte ich lange nicht zulassen. Doch das Leben hatte mich gelehrt, dass alles immer zwei Seiten hat. Und ich verstand irgendwann, dass alles, was ich an mir selbst und anderen abgelehnt hatte, mich unweigerlich in die Trennung führte. Ich trennte mich somit nicht nur von meinem Körper, sondern baute Stück für Stück auch eine Schutzmauer um mich, die mein wahres Selbst verbarg.
Doch wir können die Vielfalt an Erfahrungen nur sammeln, wenn wir die Trennung aufheben, die Ganzheit aller Dinge erfahren und beide Pole anerkennen. Denn auf dualer Ebene, auf der wir nun mal leben, existiert immer beides. Alles ist eins. Die Welt ist weder gut noch böse. Weiblichkeit ist ohne Männlichkeit nicht erfahrbar, heiß nicht ohne kalt, der Tag nicht ohne die Nacht und die Liebe nicht ohne Angst.
Das eine kann nur durch das andere erfahren werden.
~ Alles hat zwei Seiten ~: (Universelles Gesetz ~ Polarität)
Ich musste akzeptieren, dass auch die Angst ihre Berechtigung hat und da sein darf. Die Angst als ein Anteil meiner selbst. Und mit der Akzeptanz zeigten sich dann auch Lösungen.
~ Alle Erfahrung hat Sinn! ~
Wenn wir die Gegensätze ablehnen, wird uns das Leben so lange mit Situationen konfrontieren, bis wir gelernt haben, alles anzuerkennen, um damit die Ganzheit in uns wiederherzustellen. Die geistigen Gesetze sorgen unabwendbar für Ausgleich.
Ich musste Schmerz, Verlust und Krankheiten erfahren, um die Schönheit des Lebens wieder zu spüren. Ich musste durch das Alleinsein gehen und fand darin den Schatz von Stille und...
| Erscheint lt. Verlag | 21.5.2021 |
|---|---|
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Esoterik / Spiritualität | |
| Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Lebenshilfe / Lebensführung | |
| Schulbuch / Wörterbuch ► Lexikon / Chroniken | |
| Medizin / Pharmazie ► Naturheilkunde | |
| Technik | |
| Schlagworte | Achtsamkeit • Ankommen • Authentizität • Erfülltes Leben • Ernährung • Fasten • Gesundheit • Glaube • Glück • Gott • Heilung • Herzensweg • Innerer Frieden • Klarheit • Laufen • Lebenshilfe • Lebenssinn • Lebenswege • Meditation • Mindset • Mutmachen • Praktische Übungen • Seele • Selbstfindung • Selbstfürsorge • Selbstliebe • Sichtbarkeit • Spiritualität • spiritueller Wegweiser • Träume • Universum • Vergebung • Vision • Visualisierung • Wegbegleiter • Wegbereiter • Yoga • Ziele |
| ISBN-10 | 3-347-12910-5 / 3347129105 |
| ISBN-13 | 978-3-347-12910-8 / 9783347129108 |
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