Patria
Rowohlt Taschenbuch (Verlag)
978-3-499-27361-2 (ISBN)
Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden...
Ein internationaler Bestseller, ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.
Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, dem Premio Biblioteca Breve, dem Premio Euskadi und zuletzt, für «Patria», mit dem Premio Nacional de la Crítica, dem Premio Nacional de Narrativa und dem Premio Strega Europeo. «Patria» wurde als Serie für HBO verfilmt.
Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen. Er übersetzte u. a. Antonio Muñoz Molina, Luis Sepúlveda, Rolando Villazón und Fernando Aramburu aus dem Spanischen. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des spanischen Kulturministeriums, dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzungspreis und dem Jane Scatcherd-Preis.
Fernando Aramburus phänomenaler Roman erzählt die Geschichte zweier ehemals befreundeter Familien. Ein seelisches Protokoll, wie es so wohl noch nie geschrieben wurde. Ebenso großmütig wie leidenschaftlich. Paul Ingendaay FAZ.NET
Fernando Aramburus phänomenaler Roman erzählt die Geschichte zweier ehemals befreundeter Familien. Ein seelisches Protokoll, wie es so wohl noch nie geschrieben wurde. Ebenso großmütig wie leidenschaftlich.
| Erscheinungsdatum | 31.05.2019 |
|---|---|
| Übersetzer | Willi Zurbrüggen |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | Patria |
| Maße | 125 x 190 mm |
| Gewicht | 466 g |
| Themenwelt | Literatur ► Historische Romane |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | 20. Jahrhundert • Baskenland • Baskische Geschichte • Baskische Konflikte • Bürgerkriegsroman • ETA • europäische Literatur • Familienepos • Familiensaga • Familiensagas • Familien Vergangenheitsbewältigung • Freundinnen • Freundschaft • Generationenroman • Gesellschaftsroman • Heimat • historische Konflikte • Identitätskonflikt • Identitätssuche • Javier Marías • Konflikte in Europa • Kulturelles Erbe • Mütter • Nationalismus • politischer Roman • Spanien • Spanische Gegenwartsliteratur • Spanische Geschichte • Spanische Literatur • Spanischer Bürgerkrieg • Terrorismus • Väter • Vaterland • Vergangenheitsbewältigung • Zeitgenössische Literatur |
| ISBN-10 | 3-499-27361-6 / 3499273616 |
| ISBN-13 | 978-3-499-27361-2 / 9783499273612 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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