Measure for Measure/ Maass fur Maass (eBook)
808 Seiten
Seltzer Books (Verlag)
978-1-4554-2671-3 (ISBN)
Bilingual, English and German. Shakespeare comedy in English with line numbers and translated to German. According to Wikipedia: 'Measure for Measure is a play by William Shakespeare, believed to have been written in 1603 or 1604. It was (and continues to be) classified as comedy, but its mood defies those expectations. As a result and for a variety of reasons, some critics have labelled it as one of Shakespeare's problem plays. Originally published in the First Folio of 1623 (where it was first labelled as a comedy), the play's first recorded performance was in 1604. The play deals with the issues of mercy, justice, and truth and their relationship to pride and humility: 'Some rise by sin, and some by virtue fall'.
Zweisprachig, Englisch und Deutsch. Shakespeare-Komödie in Englisch mit Zeilennummern und ins Deutsche übersetzt. Laut Wikipedia ist 'Measure for Measure' ein Stück von William Shakespeare, das 1603 oder 1604 geschrieben wurde. Es wurde (und wird weiterhin) als Komödie klassifiziert, aber seine Stimmung widersetzt sich diesen Erwartungen Eine Vielzahl von Gründen wurde von einigen Kritikern als eines von Shakespeares Problemspielen bezeichnet.Erst im First Folio von 1623 veröffentlicht (wo es zuerst als Komödie bezeichnet wurde), war die erste Aufnahme des Stücks 1604. Das Stück handelt von den Themen von Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit und ihrer Beziehung zu Stolz und Demut: 'Einige erheben sich aus Sünde, und manche fallen durch Tugend'.
MAAß FÜR MAAß, ODER: WIE EINER MIßT, SO WIRD IHM WIEDER GEMESSEN, EIN LUSTSPIEL, VON WILLIAM SHAKESPEARE, ÜBERSETZT VON CHRISTOPH MARTIN WIELAND
Erste Scene. (Des Herzogs Palast.) (Der Herzog, Escalus, und einige Herren vom Hofe.)
Zweyte Scene. (Angelo zu den Vorigen.)
Dritte Scene. (Eine Straasse.) (Lucio und zween Edelleute.)
Fünfte Scene. (Die Kupplerin, Harlequin.)
Siebende Scene. (Ein Kloster.) (Der Herzog und Bruder Thomas.)
Achte Scene. (Ein Frauen-Kloster.) (Isabella, und Francisca.)
Erste Scene. (Der Palast.) (Angelo, Escalus, ein Richter, Bediente.)
Zweyte Scene. (Ellbogen, Schaum, Harlequin und Gerichtsdiener.)
Sechste Scene. (Der Kerkermeister, ein Bedienter.)
Siebende Scene. (Lucio und Isabella, zu den Vorigen.) (Kerkermeister will abtreten.)
Zehnte Scene. (Der Palast.) (Angelo tritt auf.)
Erste Scene. (Das Gefängniß.) (Der Herzog, Claudio und Kerkermeister treten auf.)
Dritte Scene. (Der Herzog und der Kerkermeister zu den Vorigen.)
Vierte Scene. (Die Straasse.) (Der Herzog als ein Mönch, Ellbogen, Harlequin, und Stadtbediente.)
Fünfte Scene. (Lucio zu den Vorigen.)
Siebende Scene. (Escalus, Kerkermeister, Kupplerin, und Stadtbediente.)
Achte Scene. (Der Herzog allein.)
Dritte Scene. (Mariane zu den Vorigen.)
Vierte Scene. (Mariane und Isabella kommen zurük.)
Fünfte Scene. (Das Gefängniß.) (Der Kerkermeister und Harlequin.)
Sechste Scene. (Claudio kommt herein.)
Siebende Scene. (Ein Bote zu den Vorigen.)
Achte Scene. (Harlequin tritt auf.)
Neunte Scene. (Der Kerkermeister zu den Vorigen.)
Eilfte Scene. (Lucio zu den Vorigen.)
Zwölfte Scene. (Der Palast.) (Angelo. Escalus.)
Vierzehnte Scene. (Isabella und Mariane treten auf.)
Zweyte Scene. (Peter und Isabella zu den Vorigen.)
Sechste Scene. (Angelo, Mariane, Peter und Kerkermeister zu den Vorigen.)
Siebende Scene. (Der Kerkermeister, Bernardin, Claudio und Juliette zu den Vorigen.)
Personen des Lustspiels.
Vincentio, Herzog zu Wien.
Angelo, Stadthalter in Abwesenheit des Herzogs.
Escalus, ein alter Herr von Stande, dem Angelo in Verwaltung der
Regierung beygefügt.
Claudio, ein junger Edelmann.
Lucio, ein Libertiner.
Zwey Edelleute.
Varrius, einer von den Hofleuten des Herzogs.
Thomas und Peter, zwey Franciscaner-Mönche.
Ein Richter.
Kerkermeister.
Ellbogen, ein Policey-Aufseher in einem Quartier der Stadt.
Schaum, ein närrischer Junker.
Harlequin, Diener der Frau Overdone.
Abhorson, ein Nachrichter.
Bernardin, ein ruchloser Gefangner.
Isabella, Claudios Schwester.
Mariane, mit Angelo versprochen.
Juliette, Claudios Liebste.
Francisca, eine Nonne.
Frau Overdone, eine Kupplerin.
Wache, Stadtbediente, und andre aufwartende Personen.
Der Schauplaz ist in Wien.
Die Geschichte ist aus Cinthios* Novellen genommen.
{ed.-* "Epitia" von Giambattista Giraldi, gen. Cintio (Cinzio), 1504--1573.}
Erster Aufzug.
Erste Scene. (Des Herzogs Palast.) (Der Herzog, Escalus, und einige Herren vom Hofe.)
Herzog. Escalus--
Escalus. Gnädigster Herr--
Herzog. Es würde eine unzeitige Sucht zu reden an mir scheinen, wenn ich euch die Eigenschaften einer klugen Regierungsart entfalten wollte, da mir bekannt ist, daß eure Wissenschaft hierinn alle Erinnerungen, die ich euch geben könnte, überflüssig macht; es bleibt mir also nichts übrig, als euch die Gelegenheit zu geben, diese Geschiklichkeit im Werke zu zeigen. Fleiß und Erfahrung hat euch den Character unsers Volkes, die Geseze unsrer Stadt, und die allgemeinen Regeln der Gerechtigkeit so bekannt gemacht, daß wir niemand kennen, der euch hierinn übertreffe. Hier ist unser Auftrag, welchem wir pünctlich nachgelebt wissen wollen--Man rufe den Angelo hieher--Wie meynt ihr, daß er unsre Stelle vertreten werde? Denn ihr müßt wissen, daß wir ihn mit besonderer Vollmacht ersehen haben, unsre Abwesenheit zu ersezen; ihm haben wir unsre volle Macht zu strafen und gutes zu thun geliehen; sagt, was denkt ihr hiezu?
Escalus. Wenn jemand in Wien eines solchen Vertrauens, und einer so hohen Ehre würdig ist, so ist es Angelo.
Zweyte Scene. (Angelo zu den Vorigen.)
Angelo. Ich komme, Euer Durchlaucht Befehle zu vernehmen.
Herzog. Angelo, dein Leben entdekt dem aufmerksamen Beobachter die ganze Gestalt deines Characters. Die Ausübung jeder Tugend ist durch eine lange Uebung deine Natur geworden. Wir zünden keine Fakeln an, damit sie sich selbst leuchten; so macht es der Himmel mit uns; wofern unsre Tugenden nicht ausser uns würken, so wäre es gleich viel, wenn wir sie gar nicht hätten. Geister werden nur zu grossen Endzweken vollkommner von der Natur ausgebildet, und diese sparsame Göttin leyht nicht das kleinste Quintchen von ihrer Vortreflichkeit, ohne die Absicht, Dank und Interesse davon zu ziehen. Doch ich rede dieses zu einem, der mich selbst in dem Amt, das ich ihm auftrage, unterrichten könnte. Sey also in unsrer Abwesenheit der Vertreter unsres völligen Selbst in dieser Stadt; Leben und Tod, Angelo, hange von deinen Lippen ab; der alte Escalus, ob gleich der erste deiner Räthe, ist nur der zweyte nach dir. Hier ist deine Commißion.
Angelo. Nein, mein gnädigster Herr; laßt mein Metall vorher auf irgend eine schärfere Probe gesezt werden, eh eine so edle und grosse Figur darauf gestempelt wird.
Herzog. Kommt, keine Ausflüchte mehr; wir haben euch mit wohlbedachter Wahl hiezu ersehen; übernehmt also unsre Stelle. Unsre Abreise von hier wird so schleunig seyn, daß wir Sachen von Wichtigkeit unentschieden zurüklassen müssen. Wir werden euch, so viel Zeit und Umstände zulassen, von unserm Befinden Nachricht geben, und uns erkundigen, wie es hier stehe. Lebet also wohl; ich überlasse euch der hoffnungsvollen Ausführung unsrer Aufträge.
Angelo. Erlaubet wenigstens, gnädigster Herr, daß wir euch einige Umstände--
Herzog. Wir können keinen Augenblik länger verziehen. Auch habt ihr, bey meiner Ehre, nicht nöthig euch das mindeste Bedenken zu machen. Euer Werk ist, wie das unsrige, die Geseze so einzurichten und in Würksamkeit zu sezen, wie ihr es am besten achtet. Gebt mir eure Hand, ich werde in geheim abreisen. Ich liebe das Volk, aber ich seze mich ihm nicht gern zur Schau aus; ob es gleich wohl thut, so bin ich doch kein Liebhaber ihres lauten Zujauchzens, und habe keine grosse Meynung von der Bescheidenheit derjenigen, die dergleichen Dinge lieben. Noch einmal, lebet wohl.
Angelo. Der Himmel befördere euer Vorhaben.
Escalus. Und bringe euch glüklich zurük.
Herzog. Ich danke euch, lebet wohl.
(Er geht ab.)
Escalus. Ich muß euch, mein Herr, um Erlaubniß bitten, eine freye Unterredung mit euch zu haben. Es ist mir...
| Erscheint lt. Verlag | 1.3.2018 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Lyrik / Dramatik ► Dramatik / Theater |
| ISBN-10 | 1-4554-2671-7 / 1455426717 |
| ISBN-13 | 978-1-4554-2671-3 / 9781455426713 |
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