Verhängnisvoll verstrickt
Richard Hesse und Leo Hirsch - zwei jüdische Funktionäre und ihre Lebenswege in zwei Diktaturen
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Das vorliegende Buch
beschreibt das Leben des jüdischen Rechtsanwalts Richard Hesse aus Halle, der zum Opfer zweier Diktaturen wurde. Das Böse, das ihm widerfuhr, wurzelte zum einen in den politischen Systemen: Zwölf Jahren Entrechtung und Deportation folgten von 1946 bis 1954 weitere Leidensjahre in den Lagern und Zuchthäusern von Torgau, Buchenwald, Waldheim und Bautzen. Das Böse kam aber auch von einem einzelnen Menschen, Leo Hirsch, der sich den jeweiligen Machthabern zum eigenen Vorteil andiente. Das Buch führt vor Augen, wie diktatorische Systeme Niedertracht fördern und belohnen und menschliche Schwächen, die in jeder Gesellschaft vorkommen, in Diktaturen sehr viel weiter reichende Konsequenzen als in rechtssicheren Verhältnissen haben. Neben den Lebensgeschichten der Protagonisten erfährt der Leser aber auch viel über die einzelnen Etappen rassistischer Verfolgung, die berüchtigten Waldheim-Prozesse, die Bedrohung jüdischen Lebens in der DDR und die Zerstörung der jüdischen Gemeinde Halle, die sich bis 1989 fortsetzte.
beschreibt das Leben des jüdischen Rechtsanwalts Richard Hesse aus Halle, der zum Opfer zweier Diktaturen wurde. Das Böse, das ihm widerfuhr, wurzelte zum einen in den politischen Systemen: Zwölf Jahren Entrechtung und Deportation folgten von 1946 bis 1954 weitere Leidensjahre in den Lagern und Zuchthäusern von Torgau, Buchenwald, Waldheim und Bautzen. Das Böse kam aber auch von einem einzelnen Menschen, Leo Hirsch, der sich den jeweiligen Machthabern zum eigenen Vorteil andiente. Das Buch führt vor Augen, wie diktatorische Systeme Niedertracht fördern und belohnen und menschliche Schwächen, die in jeder Gesellschaft vorkommen, in Diktaturen sehr viel weiter reichende Konsequenzen als in rechtssicheren Verhältnissen haben. Neben den Lebensgeschichten der Protagonisten erfährt der Leser aber auch viel über die einzelnen Etappen rassistischer Verfolgung, die berüchtigten Waldheim-Prozesse, die Bedrohung jüdischen Lebens in der DDR und die Zerstörung der jüdischen Gemeinde Halle, die sich bis 1989 fortsetzte.
Udo Grashoff, geboren 1966, Historiker und Journalist, promoviert über Selbsttötung.
| Erscheint lt. Verlag | 8.7.2014 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 164 x 239 mm |
| Gewicht | 471 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Schlagworte | DDR • Deutsche Demokratische Republik; Biografien • Deutsche Demokratische Republik (DDR); Biografien • Judenverfolgung • Judenverfolgung; Berichte/Erinnerungen • Judenverfolgung (Nationalsozialismus); Biografien • Jüdisches Leben in Halle(Saale) • Nationalsozialsismus • NKWD • Stolperstein • Theresienstadt • Waldheimprozesse |
| ISBN-10 | 3-945377-01-3 / 3945377013 |
| ISBN-13 | 978-3-945377-01-7 / 9783945377017 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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