Poemata selecta – Ausgewählte Gedichte (1579–1614)
Seiten
2012
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-028824-7 (ISBN)
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-028824-7 (ISBN)
Die Buchreihe Frühe Neuzeit – begründet 1987 von Jörg Jochen Berns, Gotthard Frühsorge, Klaus Garber, Wilhelm Kühlmann und Jan-Dirk Müller – dient der Grundlagenforschung in Editionen, Monographien und Sammelbänden. Dabei strebt sie nicht die großräumige Überschau an, die vorschnelle Synthese oder prätentiöse Konstruktion, sondern nimmt den Umweg über die Arbeit am Detail und die Erkundung verschütteter Traditionszusammenhänge.
Der Späthumanismus gehört zu den bis heute nur unzureichend erforschten Gebieten der deutschen Literaturgeschichte. Ein glanzvolles geistiges Zentrum dieser Epoche war die 1576 gegründete Universität Helmstedt. Zu den Gelehrten, die dieses ‚Athen der Welfen‘ in seinen ersten Jahrzehnten intellektuell prägten und seinen ausgezeichneten Ruf mitbegründeten, gehörte Heinrich Meibom d.Ä. (1555‑1625), der über 40 Jahre lang den Helmstedter Lehrstuhl für Poesie und Geschichte innehatte und 1590 von Kaiser Rudolf II. zum Dichter gekrönt wurde. Mit vorliegender kritischer Edition wird erstmals sein lyrisches Werk vorgestellt, in repräsentativer Auswahl von Texten in allen von ihm kultivierten Spielarten neulateinischer Poesie: Horaz-Parodie, Vergil-Cento, Gelegenheitsdichtung, geistliche Lyrik, Herrscherlob in annalistisch angelegten Epigramm-Serien. Alle Texte sind übersetzt und kommentiert. Ein Anhang mit poetologischen Selbstzeugnissen und lebensgeschichtlichen Dokumenten (Nachrufen, Vorlesungsankündigungen und besonders interessanten Archivalien der Personalakte) vermittelt dem Leser einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt des Autors. Die Einleitung bietet einen Abriß seiner Vita und eine Einführung in sein lyrisches Gesamtwerk.
Der Späthumanismus gehört zu den bis heute nur unzureichend erforschten Gebieten der deutschen Literaturgeschichte. Ein glanzvolles geistiges Zentrum dieser Epoche war die 1576 gegründete Universität Helmstedt. Zu den Gelehrten, die dieses ‚Athen der Welfen‘ in seinen ersten Jahrzehnten intellektuell prägten und seinen ausgezeichneten Ruf mitbegründeten, gehörte Heinrich Meibom d.Ä. (1555‑1625), der über 40 Jahre lang den Helmstedter Lehrstuhl für Poesie und Geschichte innehatte und 1590 von Kaiser Rudolf II. zum Dichter gekrönt wurde. Mit vorliegender kritischer Edition wird erstmals sein lyrisches Werk vorgestellt, in repräsentativer Auswahl von Texten in allen von ihm kultivierten Spielarten neulateinischer Poesie: Horaz-Parodie, Vergil-Cento, Gelegenheitsdichtung, geistliche Lyrik, Herrscherlob in annalistisch angelegten Epigramm-Serien. Alle Texte sind übersetzt und kommentiert. Ein Anhang mit poetologischen Selbstzeugnissen und lebensgeschichtlichen Dokumenten (Nachrufen, Vorlesungsankündigungen und besonders interessanten Archivalien der Personalakte) vermittelt dem Leser einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt des Autors. Die Einleitung bietet einen Abriß seiner Vita und eine Einführung in sein lyrisches Gesamtwerk.
Lothar Mundt, FU Berlin.
| Erscheint lt. Verlag | 13.12.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Frühe Neuzeit ; 174 |
| Zusatzinfo | 10 b/w ill., 1 plate |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 1330 g |
| Themenwelt | Literatur ► Anthologien |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Germanistik | |
| Schlagworte | Edition • Heinrich Meibom the Elder • Literary Studies • Literary studies; edition; Heinrich Meibom the Elder; lyric poetry • Literaturwissenschaft • Lyric Poetry • Lyrik • Meibom d. Ä., Heinrich • Meibom, Heinrich |
| ISBN-10 | 3-11-028824-9 / 3110288249 |
| ISBN-13 | 978-3-11-028824-7 / 9783110288247 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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