Das fünfte Buch
Suhrkamp (Verlag)
978-3-518-42242-7 (ISBN)
Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, ist Jurist, Autor, Filme- und Ausstellungsmacher; aber: »Mein Hauptwerk sind meine Bücher.« Für sein Werk erhielt er viele Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Theodor-W.-Adorno-Preis, Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf und 2019 den Klopstock-Preis der Stadt Halberstadt. »Ich bin und bleibe in erster Linie ein Buchautor, auch wenn ich Filme hergestellt habe oder Fernsehmagazine. Das liegt daran, daß Bücher Geduld haben und warten können, da das Wort die einzige Aufbewahrungsform menschlicher Erfahrung darstellt, die von der Zeit unabhängig ist und nicht in den Lebensläufen einzelner Menschen eingekerkert bleibt. Die Bücher sind ein großzügiges Medium und ich trauere noch heute, wenn ich daran denke, daß die Bibliothek in Alexandria verbrannte. Ich fühle in mir eine spontane Lust, die Bücher neu zu schreiben, die damals untergingen.« Alexander Kluge (Dankesrede zum Heinrich-Böll-Preis, 1993)
Die Lebensläufer und ihre Lebensgeschichten
Passagen aus der ideologischen Antike: Arbeit / Eigensinn
Wer sich traut, reißt die Kälte vom Pferd
Die Küche des Glücks
Das Rumoren der verschluckten Welt
Nachweise und Hinweise
Danksagung
»Immer sind es Zeugnisse von Verletzungen, wie sie entstehen, wenn der einzelne auf die Härte der Verhältnisse trifft. Darin bleibt Kluge seinem bekannten aufklärerischen Gestus treu: Literatur so zu gestalten, dass man aus ihr lernen kann. So altmodisch dieses Programm auch sein mag, es hat nichts von seiner klassischen Wucht eingebüßt.« Edelgard Abenstein Deutschlandfunk Kultur 20120305
»Immer sind es Zeugnisse von Verletzungen, wie sie entstehen, wenn der einzelne auf die Härte der Verhältnisse trifft. Darin bleibt Kluge seinem bekannten aufklärerischen Gestus treu: Literatur so zu gestalten, dass man aus ihr lernen kann. So altmodisch dieses Programm auch sein mag, es hat nichts von seiner klassischen Wucht eingebüßt.«
»Er sucht keine Muster, sondern Begegnungen, die Augen, den Blick des Gegenüber. Derartige Neugier ist nie zu stillen und stiftet entsprechend Unruhe, eine Weise des Beunruhigt- und Berührtseins, die für Kluge die Voraussetzung von Empathie und das Ziel aller Kunst ist. Er ist ein Neugieriger, der mit dem Staunen nicht fertig wird.«
| Erscheint lt. Verlag | 25.1.2012 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 238 mm |
| Gewicht | 930 g |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Alexander Kluge • Arbeit • Bereitschaft • Beschreibungen • Bremer Literaturpreis 2001 • Deutschland • Erfahrungen • Erzählung • Georg-Büchner-Preis 2003 • Georg-Büchner-Preis 2003 • Geschichten • Heine-Preis 2014 • Heinrich-Böll-Preis für Literatur der Stadt Köln 1993 • Journalist des Jahres 2016 • Kältestrom • Kleist-Preis 1985 • Klopstock-Preis 2019 • Kultur • Kurzgeschichten • Leben • Lebenslauf • Lernbereitschaft • Literatur • Menschen • Mortier Award 2021 • Prosa • unverwüstlichkeit |
| ISBN-10 | 3-518-42242-1 / 3518422421 |
| ISBN-13 | 978-3-518-42242-7 / 9783518422427 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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