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Der Blick im Dokumentarfilm

Die Werke Claude Lanzmanns im Licht von Jean-Paul Sartres Existenzialismus

(Autor)

Hans Rainer Sepp (Herausgeber)

Buch | Softcover
121 Seiten
2024
Traugott Bautz (Verlag)
978-3-68911-009-3 (ISBN)
CHF 25,20 inkl. MwSt
Dieses Buch ist ein Werk für FilmemacherInnen, FilmtheoretikerInnen und alle, die die tiefere Verbindung zwischen filmischem Ausdruck und philosophischer Reflexion erkunden möchten. Es bietet praxisnahe Anleitungen und neue Perspektiven für eine existenzialistische Herangehensweise bei der Erstellung von Dokumentarfilmen.Jean-Paul Sartre hatte mit seinem existenzialistischen Denken einen enormen Einfluss auf den Filmemacher Claude Lanzmann. In Lanzmanns Dokumentarfilmen zeigt sich auf eindrucksvolle Weise, wie die sartreschen Ansätze sowohl vor als auch hinter der Kamera zur praktischen Anwendung kommen können. Der Existenzialismus setzt dabei nicht nur den thematischen Rahmen, sondern durchströmt auch den Aufbau der Interviews. Als grundlegende Haltung lässt er die Kamera mit ihrem Blick die gesamte Situation modifizieren, zieht Täter zur Verantwortung oder veranlasst die handelnden Personen, sich zu wählen und zu entwerfen. Das Resultat: engagierte Dokumentarfilme, die selbst zu existenzialistischen Entwürfen ihrer AutorInnen geworden sind.

Andres Peinelt absolvierte 2021 den Master Fernsehjournalismus und Dokumentarfilm an der Hochschule Hannover und veröffentlichte im selben Jahr den essayistischen Dokumentarfilm Unser letzter Freund – der Tod. Derzeit studiert er im Masterstudiengang „Deutsche und französische Philosophie“ an der Fakultät für Humanwissenschaften der Karls Universität in Prag.

Hans Rainer Sepp geb. am 9. September 1954 in Rottenbuch, Oberbayern ist ein deutscher Philosoph. Er studierte von 1974 bis 1979 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Philosophie und Germanistik. Er schloss sein Studium mit dem Magister Artium (M.A.) ab und war von 1982 bis 1992 als Mitarbeiter des Husserl-Archivs der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br. bei Werner Marx Koeditor von Bänden der Gesammelten Werke Edmund Husserls (Husserliana). 1991/1992 promovierte Sepp an der Universität München bei Eberhard Avé-Lallemant. 2004/2005 habilitierte er sich an der Fakultät für Humanwissenschaften der Karls-Universität in Prag und an der Technischen Universität Dresden. Sepps Arbeitsgebiete sind vor allem: Phänomenologie, Ethik, Ästhetik, Interkulturelle Philosophie, Philosophische Anthropologie. Nach Untersuchungen zu den praktisch-ethischen Konsequenzen der phänomenologischen Veränderung des Weltbezugs am Beispiel des Problems der Grenze, der Bildstruktur und des Lebensbegriffs beschäftigt sich Sepp vor allem mit dem Konzept einer „Philosophischen Europa-Forschung“ und mit einer auf der Grundlage einer erneuerten Phänomenologie der Leiblichkeit erarbeiteten „Oikophilosophie“.

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie libri virides ; 52
Sprache deutsch
Maße 152 x 225 mm
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Film / TV
Geisteswissenschaften Philosophie
Schlagworte Dokumentarfilm • Existenzialismus • Fernsehjournalismus
ISBN-10 3-68911-009-2 / 3689110092
ISBN-13 978-3-68911-009-3 / 9783689110093
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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