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Ableism As Usual? Eine Einführung in die Geschichte von Kunst und Behinderung

Schaudepot Recherchen #1
Buch | Softcover
51 Seiten
2023
Die Institution (Verlag)
978-3-949823-00-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ableism As Usual? Eine Einführung in die Geschichte von Kunst und Behinderung - Steven Solbrig, Dirk Sorge
CHF 11,20 inkl. MwSt
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Wie wurden Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit verhandelt, behandelt und dargestellt? Was hat das alles mit der heutigen Sichtbarkeit von Kunst und Kultur mit Behinderung zu tun? Wie zeigt sich Ableismus in Gesellschaft und Kunst? Welche Künstler:innen mit Behinderung sind derzeit im deutschen Kunst- und Kultursektor eigentlich sichtbar, wer und wo eben nicht? Und braucht es für die gleichberechtigte Anerkennung und Teilhabe von behinderten Künstler:innen eine Kunstgeschichte mit Behinderung? Diesen Fragen gehen Steven Solbrig und Dirk Sorge skizzenhaft und anhand von Beispielen nach.

Veröffentlicht als Auftakt der Schriftenreihe ,Schaudepot Recherchen‘.

Melanie Mohren entwickelt gemeinsam mit Bernhard Herbordt seit über 20 Jahren gemeinsam interdisziplinäre Arbeiten im Grenzbereich der Darstellenden Künste: Ihre Raum- und Klang-Installationen, Hörstücke, Performances, Musiktheaterarbeiten, Ausstellungs- und Publikationsprojekte werden international präsentiert und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – jüngst mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust«. Seit 2012 arbeiten Herbordt/Mohren in unterschiedlichen Formaten und Medien zu Institutionen und ihrer Aktualisierung. Aus dieser künstlerischen Arbeit sind drei Publikationen im Berliner Alexander Verlag hervorgegangen. Zudem konzipieren, kuratieren und inszenieren Herbordt/Mohren diskursive Formatreihen wie auch Kongresse und sind in unterschiedlichen Jurys aktiv, z. B. 2022 als Juror:innen an der Akademie Schloss Solitude. Seit über 10 Jahren unterrichten beide regelmäßig an Kunsthochschulen und Universitäten im deutschsprachigen Raum und darüberhinaus. Zuletzt waren sie Gastprofessor:innen am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und haben die Professur für experimentelle Performance an der HMDK in Stuttgart vertreten. Herbordt/Mohren sind Gründungsmitglieder des Bündnisses für eine gerechte Kunst- und Kulturarbeit Baden-Württemberg sowie der Gesellschaft für Künstlerische Forschung in Deutschland. 2024 übernehmen sie die Künstlerische Leitung des Festivals der KulturRegion Stuttgart. www.die-institution.org www.das-schaudepot.org

Bernhard Herbordt entwickelt gemeinsam mit Melanie Mohren seit über 20 Jahren gemeinsam interdisziplinäre Arbeiten im Grenzbereich der Darstellenden Künste: Ihre Raum- und Klang-Installationen, Hörstücke, Performances, Musiktheaterarbeiten, Ausstellungs- und Publikationsprojekte werden international präsentiert und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – jüngst mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust«. Seit 2012 arbeiten Herbordt/Mohren in unterschiedlichen Formaten und Medien zu Institutionen und ihrer Aktualisierung. Aus dieser künstlerischen Arbeit sind drei Publikationen im Berliner Alexander Verlag hervorgegangen. Zudem konzipieren, kuratieren und inszenieren Herbordt/Mohren diskursive Formatreihen wie auch Kongresse und sind in unterschiedlichen Jurys aktiv, z. B. 2022 als Juror:innen an der Akademie Schloss Solitude. Seit über 10 Jahren unterrichten beide regelmäßig an Kunsthochschulen und Universitäten im deutschsprachigen Raum und darüberhinaus. Zuletzt waren sie Gastprofessor:innen am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und haben die Professur für experimentelle Performance an der HMDK in Stuttgart vertreten. Herbordt/Mohren sind Gründungsmitglieder des Bündnisses für eine gerechte Kunst- und Kulturarbeit Baden-Württemberg sowie der Gesellschaft für Künstlerische Forschung in Deutschland. 2024 übernehmen sie die Künstlerische Leitung des Festivals der KulturRegion Stuttgart. www.die-institution.org www.das-schaudepot.org

Steven Solbrig, weiß, queer, mit Behinderung, wuchs in der ehemaligen DDR auf. Anfang der 2000er Jahre absolvierte Steven eine Ausbildung in einer Behinderteneinrichtung, inklusive Internatsunterbringung. Derzeit fotografert, lehrt, schreibt und performt Steven unter anderem zur Sichtbarkeit von (Kunst und) Behinderung aus der Perspektive der Disability Studies und dies mit aktivistischer Haltung.

Dirk Sorge arbeitet als Künstler und Kulturvermittler in Sachsen und Berlin. Er studierte Bildende Kunst und Philosophie und beschäftigt sich mit den Themen Normierung, Technisierung und Ableismus. In den letzten Jahren hat er sich kritisch mit dem Konzept der Heilung auseinandergesetzt sowie mit irrationalen Aspekten von digitaler Technologie. Seine Arbeiten umfassen Videos, Installationen, Performances und Computerprogramme. Häufg wird das Publikum direkt involviert und das Konzept der Autor:innenschaft hinterfragt. Dirk Sorge ist Gründungsmitglied von Berlinklusion, einem Netzwerk, das sich für die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Kunst und Kultur einsetzt.

Erscheinungsdatum
Verlagsort Stuttgart
Sprache deutsch
Maße 122 x 189 mm
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Kunstgeschichte / Kunststile
Schlagworte ableism • Disability Studies • Kunstgeschichte
ISBN-10 3-949823-00-X / 394982300X
ISBN-13 978-3-949823-00-8 / 9783949823008
Zustand Neuware
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