»Friedenstag« von Stefan Zweig, Richard Strauss und Joseph Gregor (eBook)
188 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-8651-5 (ISBN)
In der vorliegenden Monographie wird die von Richard Strauss im Alter von 71 Jahren komponierte »Friedenstag«-Partitur erstmals umfassend analysiert. Anschließend geht es um die Biographien der drei beteiligten Autoren und ihr Verhältnis zum NS-Regime. Im letzten Teil zeigt der Verfasser, dass »Friedenstag« zwar als pazifistische Oper angelegt war, dass sie aber unter den gegebenen politischen Umständen nur als missdeutetes Werk Erfolg haben konnte.
Peter Petersen ist emeritierter Professor für Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen Arbeiten über Alban Bergs »Wozzeck« (1985) und über das Oeuvre Hans Werner Henzes (1988, 1995, 1996, 2003, 2012, 2014). Er ist Initiator und Mitherausgeber des »Lexikons verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit« (www.lexm.uni-hamburg.de). Aus jüngerer Zeit stammt sein Entwurf einer grundlegend neuen Rhythmustheorie (dt. 2010, engl. 2013).
Buchtitel 1
Impressum 4
Zur Schriftenreihe „Musik und Diktatur“ 5
Inhalt 7
Einleitung 9
„Friedenstag“ – Werkgestalt und Werkintention 15
Einheit von Handlung, Raum und Zeit 15
Duale Gesamtanlage 16
Handlung und Figuren 17
Kommandant 19
Maria 20
Zivilisten 21
Militärs 22
Holsteiner 23
Spannung und Lösung 23
Musik und Drama 26
Musikalisch-dramatische Semanteme 26
Kommandant-Themen 27
(1) Kommandant-Fanfare 28
(2) Kommandant-Motiv 29
(3) Kommandant-Terzen 32
(4) Kommandant-Chromatik 39
Maria-Themen 42
(1) Maria-Skalen / Hoffnung-Skalen 42
(2) Maria-Motiv 46
Holsteiner-Themen 52
(1) Schweden-Marsch 53
(2) Luther-Choral 54
Kriegsnot-Themen 56
(1) Hungersnot-Thema 57
(2) Brot-Sequenz 59
(3) Aufruhr-Rhythmus 61
Militär-Themen 62
(1) Krieg-Zirkelsequenz 63
(2) Festungs-Marsch 68
(3) Kanzone 71
(4) Reiterlied 72
Friede-Themen 73
(1) Friede-Glocken 73
(2) Friede-Thema 74
(3) Friede-Ruf und Friede-Hymnus 76
Musikalische Höhe- und Wendepunkte 78
„Friedenstag“ als pazifistische Oper 85
„Friedenstag“ – drei Autoren im Kontext der Zeitgeschichte 87
Stefan Zweig 87
Zweigs Pazifismus 87
Zweigs Judentum 89
Zusammenarbeit mit Strauss 91
Entfremdung von Strauss seit 1933 93
Sujet-Überlegungen unterm Hakenkreuz 95
Zweigs Anteil an „Friedenstag“ 99
Richard Strauss 104
Strauss im »Dritten Reich« 105
Strauss’ »jüdische Versipptheit« 111
Mai 1945: Klaus Mann über Richard Strauss 113
Strauss’ Glaube an Hitlers »Pazifismus« 118
Joseph Gregor 120
Gregors Freundschaft mit Zweig 120
Spekulationen um die vermeintlich jüdische Herkunft Joseph Gregors 122
»Theater des neuen Deutschland« – der Überläufer Gregor 124
Gregors Deutung der Oper „Friedenstag“ in seiner Strauss-Monographie 130
„Friedenstag“ – im Urteil von Kritik und Wissenschaft 134
Im »Dritten Reich« 136
Im Vorfeld der Uraufführung 136
Programmhefttext als Leittext 137
UA-Kritiken von „Friedenstag“ 138
Verfälschung der Werkintention 141
Exkurs: Der Propagandafilm „Kolberg“ 142
Nach 1945 145
Die Deutung von „Friedenstag“ als pazifistischer Oper 145
Die Einstufung von „Friedenstag“ als NS-Werk 149
Ambivalente Bewertungen von „Friedenstag“ 155
Fazit 159
Quellen 166
Literatur 172
Register 183
| Erscheint lt. Verlag | 1.11.2017 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik |
| ISBN-10 | 3-8309-8651-3 / 3830986513 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-8651-5 / 9783830986515 |
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Größe: 10,1 MB
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