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Streifzug durch die Klassische Musik 1 + 2

Die Bücher mit dem Clicque zum Lesen mit allen Sinnen

(Autor)

Buch
75 Seiten
2016
CONVIDA Gesellschaft zur Förderung der kulturellen Begegnung und des Tourismus (Verlag)
978-3-946434-00-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Streifzug durch die Klassische Musik 1 + 2 - Joachim Scheel
CHF 13,30 inkl. MwSt
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Die meisten Menschen auf dieser Erde lieben Musik, doch nicht mit jeder Art von Musik können sie etwas anfangen, oder sich dafür begeistern; sie verstehen vielleicht noch nicht einmal, warum andere darauf „abfahren“. Hören ist nicht gleich verstehen. Das gilt für manche Musik anderer Völker, für sehr alte Musik, für modernen Jazz oder für Heavy Metal. Und es gilt ganz besonders auch für die sogenannte „Klassische Musik“. Doch mit ein wenig Geduld und Engagement ist es möglich, den Zugang zu finden, um sich schließlich durch das Anhören der Werke berühmter Komponisten und Interpreten der Klassik Erlebnisse besonderer Art zu verschaffen.
Wie das funktioniert, wird dieses Multimedia-Werk STREIFZUG DURCH DIE KLASSISCHE MUSIK demonstrieren.
Es ist kein Lehrbuch, kein theoretisches Werk für Musiker und Musikwissenschaftler, sondern ein Verführbuch für Laien und Musikfreunde. Theoretische Abhandlungen gibt es darin nur ausnahmsweise, niemand muss Noten lesen und ein Instrument spielen können, um diesen Verführungen zu verfallen.
Anhand von Beispielen älterer, klassischer und neuzeitlicher Musik der westlichen Kulturen und mit den Möglichkeiten des Multimedia-Book werden in anschaulicher Weise Zugangspfade angelegt und Wegweiser zur Orientierung aufgestellt.
Wer zum ersten Mal diesen Pfaden und Wegweisern folgt, wird klassische Musik er-leben, wer klassische Musik bereits kennt, wird neue Anregungen bekommen, und wer neuzeitlichen Werken mit Vorbehalten begegnet, wird neue Erfahrungen machen.
Wahlweise Lesebuch……
Zunächst erscheint alles ganz konventionell – Sie schlagen das Buch auf, erkennen einen gedruckten Text und beginnen zu lesen. Doch schon bald stoßen Sie auf einen Link und werden aufgefordert, ihn zu öffnen, um sich etwas anzuhören oder anzuschauen. Dazu benötigen Sie ein mit dem Internet verbundenes Gerät und eine LinkListe. Auf der Webseite www.multi-media-books.com unter dem Menüpunkt LinkListen finden Sie das Eingabefeld für eine Buchnummer. Diese Buchnummer steht jedem Kapitel voran.
(In Klammern hinter der Überschrift). Nach ihrer Eingabe und zwei KLICKS haben Sie die gewünschte Linkliste auf Ihrem Display. Sie bleibt dort verfügbar, solange Sie lesen. Ein KLICK auf die im Text vorgegebene Listenposition und der vorgesehene Internetbeitrag erscheint.
Links mit der Kennung LL müssen nicht unbedingt synchron mit dem gelesenen Text geöffnet werden, sondern jederzeit auch später ganz nach Ihrem Wunsch.
… oder Hörbuch (Auvideo).
Wenn Sie vorziehen, sich das Buch vorlesen zu lassen, scannen Sie mit Ihrem Handy bzw. Tablet den QR-Code am Anfang des Kapitels ein. Nun wird Ihnen der verbindende Text der Multimedia-Komposition vorgelesen und die Internetbeiträge werden an den vorgesehenen Stellen automatisch eingeblendet (Streaming). Nur einige zusätzliche Informationen/Links (Kennung LL) rufen Sie auch hier – zeitlich nach Belieben - über LinkListen auf. Diese Linklisten bekommen Sie über Scans im 1. und im 7. Kapitel.

Der Autor, ehemals Professor im Fachgebiet Fertigungsorganisation, ist kein Musiker und kein Musikwissenschaftler. Er musste selbst erfahren, wie schwierig es ist, sich als Laie ein anspruchsvolles Gebiet der Musik zu erschließen. Aber er hat auch feststellen können, dass es funktioniert, und welche Höhepunkte in Konzerten und beim Abspielen von Tonaufnahmen auf Hörerinnen und Hörer aller Altersklassen warten, wenn der Einstieg geschafft ist. Ganz persönliche Erlebnisse auf dem Weg zur klassischen Musik liegen diesem Multimedia-Book zugrunde. Andere mitzunehmen auf seine Streifzüge hat der Autor aber erst unternommen, als er die Möglichkeiten von Multimedia in Kombination mit dem Internet entdeckte: nicht über die Theorie und mit vielen Worten, sondern mit knappen Hinweisen, verständlichen Beispielen und anschaulichen Demonstrationen wird der Zugang zu musikalischen Kulturschätzen der Menschheit erschlossen.

04 Sehen + Hören = besser Verstehen. (Buch-Nr. 3256804240) .....................Wir machen uns nun auf den Weg zu einer ganz besonderen Musikveranstaltung, zum Hören mit allen Sinnen, in New York, Manhattan, Lincoln Center Plaza. Das ist die Adresse der Met, der Metropolitan Opera. Aber es ist auch die Adresse der berühmten Juilliard School. LL0234/TEXT LL0235/HOMEPAGE Musiker/Innen, Schauspieler/Innen, Tänzer/Innen von Weltruf werden dort seit 1905 ausgebildet. Eine der Studentinnen, Tiffany Poon, gibt in der Paul Hall ein eigenes Konzert. Nur großen Talenten wird dieses Privileg zugestanden. Das erste Werk, das die damals dreizehnjährige Pianistin spielen wird, ist die Mondschein-Sonate von Beethoven. Falls Sie vor dem Konzert, oder auch nachher, etwas über die Entstehungsgeschichte der Sonate lesen möchten, finden Sie das unter dem folgenden Link LL0237/TEXT. Und die Homepage der Pianistin LL0238/HOMEPAGE unter dem nächsten. Das Zuschauen bei ihren Vorbereitungen ist AV0240/MUSIK schon ein Erlebnis; bis die richtige Position auf dem Klaviersessel gefunden, bis der Pferdeschwanz geordnet ist! Schließlich noch eine kurze Meditation, und einfühlsam beginnt Tiffany Poon mit dem Vortrag. Im Jahr 1801 war dieses Stück ein Schock für diejenigen, die sich auskannten und Konzerte besuchten: der Wiener Adel, hochrangige Militärs und wohlhabende Bürger. Der formelle Aufbau der Klaviersonate verstößt gegen die damals gültigen und festgeschriebenen Kompositionsregeln. Außerdem werden Gefühle mit der Musik ausgedrückt - erste Anzeichen einer neuen Richtung, der Romantik. Allerdings war man sich nicht einig über die Art der Gefühle. Auch wenn Beethoven die Sonate einer Schülerin gewidmet hatte, in die er verliebt war, hörten andere Todesgedanken heraus. Aus verschiedenen Gründen konnte Beethoven solche Gedanken derzeit durchaus gehabt haben. Oder es waren Wut und Verzweiflung. Erste Anzeichen seiner Taubheit machten sich bemerkbar. Ein Mensch, ein Komponist, ein Musiker, der darauf gefasst sein musste, eines Tages nichts mehr zu hören! Sie sollten sich die Sonate ein zweites Mal vorspielen lassen, vielleicht nur den ersten Satz. Je öfter Sie zuhören, desto mehr Feinheiten werden Sie entdecken, desto vertrauter wird die Musik, bis Sie schließlich auf einzelne Tonfolgen warten. Achten Sie zum Beispiel auf die Akzente ganz am Anfang. Bei jeweils drei aufeinander folgenden Noten betont Tiffany Poon nicht die erste, sondern in zarter Weise die letzte. Aus diesen Dreiergruppen von Tönen taucht schließlich eine Melodie auf, ein melancholisches Thema – Sie werden es heraushören. Wenn Sie möchten, können Sie auch einen Blick auf die Noten werfen. Schauen Sie, wie das Stück gedruckt, in Notenschrift, aussieht. LL0244/NOTEN Übrigens ist es möglich, zuzuhören und gleichzeitig die Noten zu verfolgen. Sie aktivieren zunächst den Link zu den Noten (1. Satz) und anschließend noch einmal den Link zu dem Klaviervortrag. Ein paar Minuten lang dürfen wir die junge Pianistin mit ihrem Lehrer bei dem täglichen Übungsprogramm stören. Die Kommentare AV250/INTERVIEW sind in Englisch, ein Umstand, den wir leider auch in manchen anderen Clips nicht vermeiden können. Nur so ist es möglich, einmalige Beiträge verfügbar zu machen. Danach noch eine Zugabe, ein Sprung in die neuere Musik, AV0260/MUSIK ehe wir uns von Tiffany Poon verabschieden. Den Komponisten Prokofiev kennen Sie bereits aus dem einleitenden Kapitel. Dort wurde „Peter und der Wolf“ von ihm vorgestellt. Über ihre persönliche Homepage lässt sich eine umfängliche Playlist aufrufen, falls Sie weitere Beispiele ihres Könnens selbst auswählen möchten. Die Begegnung mit dieser jungen Künstlerin, das Zuschauen bei ihrem Auftritt ist ein Erlebnis. Live wäre es noch überzeugender. Das Auge ist maßgeblich beteiligt am Musikgenuss. Der Blick auf die gedruckten Noten nützt natürlich nur denjenigen, die diese Schrift lesen können. Das ist nicht so schwer, man kann es durchaus erlernen, und sich damit Einblicke in Zusammenhänge verschaffen. In einem anderen Band der Musikalischen Streifzüge geben wir Hinweise, wie ein musikalischer Laie anhand von Klaviernoten, Gesangsnoten und sogar Partituren erweiterten Zugang zu Musikstücken finden kann. Es gibt begabte Menschen, die allein beim Studium der Noten die Musik hören. Andere erkennen zumindest das Zusammenspiel der Instrumente, die melodieführenden und die begleitenden Stimmen, die kompositorischen Ansätze und Effekte. Wer Musik studiert, muss das beherrschen. Für Musik-Liebhaber/Innen gibt es aber eine weniger anstrengende Möglichkeit, den Verlauf eines musikalischen Werkes mit den Augen zu verfolgen: Die fachkundig gefilmte musikalische Aufführung. Schon weiter vorn haben Sie manche Videoszene zu sehen bekommen, doch jetzt wollen wir bewusst beobachten, wie mit den Mitteln des Filmes das Verständnis für die Musik gefördert werden kann. Kameraleute und Techniker in der Bildregie mit Kenntnissen der Komposition lenken den Blick auf die Instrumente, die gerade den „Ton angeben“. So, wie der Dirigent, geführt durch die Partitur, - hier können Sie etwas darüber nachlesen LL0264/TEXT - sich der einen oder anderen Instrumentengruppe besonders zuwendet, werden die Blicke der Zuhörer/Innen durch die Kameraeinstellungen zu Schwerpunkten des musikalischen Geschehens gelenkt. Auf diese Weise lässt sich - zumindest im Ansatz - ebenfalls die Struktur der Komposition erkennen, also ohne die gedruckte Partitur studieren zu müssen. Diesen Effekt werden Sie beim nachfolgenden Orchesterwerk erproben. Auf dem Programm steht der Bolero von Maurice Ravel. Kenntnisse zur Zusammensetzung eines Orchesters und der zugehörigen Instrumente setzen wir voraus. (Ein weiterer Band aus der Reihe „Musikalische Streifzüge“ wird darüber informieren.) Wir haben diese berühmte Komposition ausgewählt, weil sie ein einzigartiges Erlebnis durch ihre rhythmische Entwicklung darstellt. Mit Absicht rufen wir zunächst eine Wiedergabe auf, bei der während des Zuhörens nichts anderes zu sehen ist als ein Foto. Durch AV0270/MUSIK nichts soll vom aufmerksamen Zuhören abgelenkt werden, Augen schließen, sich ganz dem Hören hingeben, so, als würde eine CD abspielen. Ravel hat seinen Bolero ein „Orchesterstück ohne Musik“ genannt. Wie das wohl zu verstehen ist?

Erscheint lt. Verlag 4.1.2016
Reihe/Serie Kulturschätze der Menschheit ; 1 + 2
Verlagsort Dötlingen
Sprache deutsch
Einbandart geklebt
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Musik Klassik / Oper / Musical
Schlagworte Einführung • Hörbeispiele • Musik Klassik
ISBN-10 3-946434-00-2 / 3946434002
ISBN-13 978-3-946434-00-9 / 9783946434009
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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