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Museen im Nationalsozialismus

Akteure – Orte – Politik
Buch | Softcover
320 Seiten
2016
Böhlau Köln (Verlag)
978-3-412-22408-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Museen im Nationalsozialismus -
CHF 61,90 inkl. MwSt
Erst vor wenigen Jahren haben Museen in Deutschland begonnen, ihre Geschichte während des Nationalsozialismus aufzuarbeiten. Ein übergeordneter Blick auf Funktionsweisen, Entwicklung und Relevanz der Institution Museum im »Dritten Reich« steht noch aus. Der Band, der die Ergebnisse einer internationalen Tagung der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V. und des Deutschen Historischen Museums in Berlin im Juni 2013 präsentiert, ermöglicht erstmals eine grundsätzliche Annäherung, unter Einbeziehung unterschiedlicher Museumstypen und -kontexte in verschiedenen deutschen Regionen bis in die okkupierten Gebiete hinein. Gefragt wird nach Veränderungen in der Personal-, Sammlungs-, Ausstellungs- und Vermittlungspolitik, aber auch nach der Organisation und internationalen Rezeption des deutschen Museumswesens in der NS-Zeit. Bewusst facettenreich entsteht so ein neues, vielschichtiges Bild von der Rolle der Museen im Nationalsozialismus zwischen Anpassung und Widerstand, ideologischer Instrumentalisierung und der Suche nach Freiräumen.

Christina Kott ist Dozentin für deutsche Sprache und Landeskunde an der Université Panthéon-Assas Paris 2. Sie forscht zum Umgang mit Kunst- und Kulturerbe in Kriegs- und Besatzungssituationen im 20. Jahrhundert und zur transnationalen Museumsgeschichte.

Raphael Gross ist Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum und Professor an der Universität Leipzig. Von April 2015 bis April 2017 war er Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur.

Susanne Hehenberger ist Historikerin in Wien, seit 2009 arbeitet sie als Mitglied der Kommission für Provenienzforschung im Kunsthistorischen Museum.

Petra Winter ist stellvetretende Leiterin des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin.

Dr. Tanja Baensch studierte Kunstgeschichte und Französisch in Göttingen, Caen/Normandie und Berlin. In verschiedenen Berufsstationen arbeitete sie an der Universität und am Museum. Derzeit steht sie am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris unter Vertrag.

Dr. Kristina Kratz-Kessemeier arbeitet als freie Historikerin und Kunsthistorikerin in Berlin. In zahlreichen Projekten und Publikationen hat sie sich v.a. mit der Geschichte staatlicher Kunstpolitik und der Institution Museum im 20. Jahrhundert beschäftigt.

Dorothee Wimmer ist Vorsitzende der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte und leitet das Forum Kunst und Markt am Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin.

Erscheint lt. Verlag 4.4.2016
Reihe/Serie Veröffentlichungen der Richard Schöne Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V ; Band
Co-Autor Christoph Zuschlag, Thomas Weißbrich, Reena Perschke, Iva Pasini Trzec, Marta Nezzo, Monika Löscher, Bettina Keß, Paul Kahl, Katrin Hiller von Gaertringen, Hans Georg Hiller von Gaertringen, Uta Halle, Ljerka Dulibic, Diana Codogni-Lancucka, Morwenna Blewett, Christina Kott, Michael Tymkiw, Ulfert Tschirner, Raphael Gross, Margit Berner, Isabel Röskau-Rydel, Susanne Hehenberger, Nikolaus Bernau, Petra Winter
Zusatzinfo 103 s/w-Abb., 103 Illustration(en), schwarz-weiß
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Maße 173 x 242 mm
Gewicht 1044 g
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Kunstgeschichte / Kunststile
Schlagworte Berliner Museen • Deutscher Museumsbund • Drittes Reich • Drittes Reich / 3. Reich • Kunsthistorisches Museum Wien • Museum • Museumspolitik im »Dritten Rei • Museumspolitik im "Dritten Reich" • Museumspolitik im »Dritten Reich« • Museumspolitik im Dritten Reich • NS-Kulturpolitik
ISBN-10 3-412-22408-1 / 3412224081
ISBN-13 978-3-412-22408-0 / 9783412224080
Zustand Neuware
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