Theorie und Praxis des Chors in der Moderne
Seiten
2013
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-61850-9 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-61850-9 (ISBN)
Der Chor ist nicht nur ein dramaturgisches Mittel, um eine Distanz zwischen Bühne und Zuschauer zu wahren, sondern auch ein Mittel zur Herstellung einer neuen Theater- und Zuschauerkunst. Das antike Vorbild bietet Möglichkeiten, neue Konzepte für das moderne Theater zu finden. Unter diesem Gesichtspunkt analysiert die Studie Chorkonzepte der Moderne.
Die neueren Zeiten kennen den Chor kaum mehr als Bestandteil der Festkultur, deswegen ist seine Umsetzung im Theater ein großes Problem. Für Regisseure und Schauspieler wie auch für die Zuschauer war der Chor der fremdartigste Teil. Allerdings haben seit der deutschen Klassik Theatermacher dem Chor intensive Aufmerksamkeit geschenkt. Der Chor ist dabei nicht nur ein dramaturgisches Mittel, um eine Distanz zwischen Bühne und Zuschauer zu wahren, sondern auch ein wichtiges Mittel zur Herstellung einer neuen Theater- und Zuschauerkunst. Der Rekurs auf das antike Vorbild zielt somit nicht auf die Wiederbelebung dieses Vorbilds um seiner selbst willen, sondern auf die Eröffnung neuer Möglichkeiten für das moderne Theater im Ringen um ein neues Theaterkonzept. Unter diesem Gesichtspunkt analysiert die vorliegende Studie die höchst differenzierten Chorkonzepte der Moderne.
Die neueren Zeiten kennen den Chor kaum mehr als Bestandteil der Festkultur, deswegen ist seine Umsetzung im Theater ein großes Problem. Für Regisseure und Schauspieler wie auch für die Zuschauer war der Chor der fremdartigste Teil. Allerdings haben seit der deutschen Klassik Theatermacher dem Chor intensive Aufmerksamkeit geschenkt. Der Chor ist dabei nicht nur ein dramaturgisches Mittel, um eine Distanz zwischen Bühne und Zuschauer zu wahren, sondern auch ein wichtiges Mittel zur Herstellung einer neuen Theater- und Zuschauerkunst. Der Rekurs auf das antike Vorbild zielt somit nicht auf die Wiederbelebung dieses Vorbilds um seiner selbst willen, sondern auf die Eröffnung neuer Möglichkeiten für das moderne Theater im Ringen um ein neues Theaterkonzept. Unter diesem Gesichtspunkt analysiert die vorliegende Studie die höchst differenzierten Chorkonzepte der Moderne.
Jae-Min Lee wurde in Taegu (Südkorea) geboren. Von 1990 bis 1997 studierte er Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Dongguk in Südkorea, von 1997 bis 1999 Germanistik an der Graduate School der Universität Dongguk. Ab 1999 studierte er Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft an der Fakultät für Philologie der Universität Bochum. 2011 erfolgte dort die Promotion im Fach Theaterwissenschaft.
Inhalt: Chor und das antike Theater - Wiederentdeckung des antiken Theaters und des Chors - Tragödienexperimente in der Ägide der Weimarer Klassik - Chor-Experiment von Schiller - Chor als Medium der Volksbildung - Wagner: Der sprachlose Chor und Gesamtkunstwerk - Chor und Theater von Morgen.
| Erscheint lt. Verlag | 5.1.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Bochumer Schriften zur deutschen Literatur ; 74 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 490 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Theater / Ballett |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Germanistik | |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft | |
| Schlagworte | Antikes Theater • Ästhetische Bildung • chors • Gerhard • Goethe, Johann Wolfgang von • Keller, Gottfried • Moderne • Plumpe • Praxis • Schiller, Friedrich • sprachlose Chor • Theorie • Wagner, Richard |
| ISBN-10 | 3-631-61850-6 / 3631618506 |
| ISBN-13 | 978-3-631-61850-9 / 9783631618509 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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