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Wunderglaube im Heidentum und in der alten Kirche

(Autor)

Buch | Softcover
176 Seiten
2008 | 1., Aufl.
Bohmeier, J (Verlag)
978-3-89094-568-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Wunderglaube im Heidentum und in der alten Kirche - Theodor Trede
CHF 27,90 inkl. MwSt
Wunder und der Glaube an Wunder (auch Mirakel genannt), erregen im allgemeinen Verwunderung. Sie fallen auf, lassen uns staunen, sind außergewöhnlich und unbegreiflich, unerklärlich und sind in Wesen und Ursache auch den Gelehrtesten ein Rätsel. In dieser Bedeutung können wir sagen, dass wir in einer Welt voll von Wundern leben. Eine weitere Form des Wunders ist die der übernatürlichen Offenbarung. Gott, Gottes Schöpfung, die Menschwerdung des Sohnes Gottes und wer an all dies glaubt, dem fällt es auch nicht ein, an den Wundern von Jesu herumzumäkeln, insbesondere auch wegen des vermuteten'höheren göttlichen Zwecks'. Die vom Teufel oder durch Zauberei gewirkten Wunder aber, werden von den Priestern und Theologen schnell als falsche Scheinwunder abgetan - und als unheilbringend eingestuft. Dass aber die Kirche die Wunder nicht erfunden, sondern das Phänomen nur vom Volk aufgegriffen und diese alten Wahrheiten - wie in des Kaisers neue Kleider - nur neu verpackt hat, wissen heute nur noch die wenigsten. Der Wunderglaube kam aus dem heidnischen, aus den kultischen Mysterien, aus dem Orakelwesen und der Zauberei.

Theodor Trede war Pfarrer und Theologe bei der deutschen evangelischen Gemeinde in Neapel.

Vorrede
Erster Teil: Wunderglaube im Heidentum
1. Kapitel: Die Götter beglaubigen sich durch Wunder
2. Kapitel: Das Rechnen mit göttlicher Wunderhilfe
3. Kapitel: Heidnische Kritik am Wunderglauben
4. Kapitel: Wunder und Tradition
5. Kapitel: Kultische Wunder
6. Kapitel: Orakelwesen, Götteroffenbarungen und Mantik
7. Kapitel: Gründungswunder, Göttersöhne, Erweckungen und Heilungswunder
8. Kapitel: Kaiserkult und fremde Kulte
9. Kapitel: Außerkultische Wunder und Zauberei
Zweiter Teil: Wunderglaube in der alten Kirche
1. Kapitel: Vorbedingungen für den Eintritt der alten Kirche in den heidnischen Wunderglauben
2. Kapitel: Victi victoribus leges dederunt
3. Kapitel: Simon Magus, Elymas, Peregrinus Proteus, Alexander Abonoteichos, Apollonios von Tyana
4. Kapitel: Besessene
5. Kapitel: Dämonen
6. Kapitel: Kreuzwunder, Konstantin und Eusebius
7. Kapitel: Märtyrer
8. Kapitel: Mönchtum
9. Kapitel: Die Mutter Gottes, Maria und Christus
10. Kapitel: Biblische Wunder
11. Kapitel: Literarische Fälschungen und Lügen zugunsten der Wundersucht
Schluss: Zusammenfassung in Thesen

Erscheint lt. Verlag 1.6.2008
Verlagsort Leipzig
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 238 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Religionsgeschichte
Geisteswissenschaften Religion / Theologie
Schlagworte Glaube • Hardcover, Softcover / Sachbücher/Philosophie, Religion/Sonstiges • HC/Sachbücher/Philosophie, Religion/Sonstiges • Heidentum • Kirche • Kirchengeschichte • Mysterien • Orakel • Teufel • Wunder • Zauber
ISBN-10 3-89094-568-6 / 3890945686
ISBN-13 978-3-89094-568-2 / 9783890945682
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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