Ökonominnen. Frauen in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-19638-8 (ISBN)
Der Band behandelt das wissenschaftliche Werk sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von neun Ökonominnen in einem Zeitraum zwischen der Mitte des 19. und dem Beginn des 21. Jahrhunderts. Darunter finden sich international bekannte Namen (wie Joan Robinson oder Claudia Goldin, die Nobelpreisträgerin von 2023) neben solchen, die man nur noch in Fachkreisen erinnert (wie Beatrice Webb, Charlotte Leubuscher oder Edith Eucken-Erdsiek), und auch einigen, die heute fast völlig vergessen sind (wie Helene Bauer, Fanny Ginor oder Vera Smith Lutz). Der Vergleich von fünf deutschsprachigen mit vier englischsprachigen Frauen enthüllt internationale Unterschiede in den gesellschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Ökonominnen. Für vier der fünf aus Deutschland bzw. Österreich stammenden Frauen hatte das Nazi-Regime fatale Auswirkungen, die zur erzwungenen Emigration und in einem Fall, dem von Cläre Tisch, in die Deportation und zur Ermordung führten. »Female Economists. Women in the History of Economic Thought«: This volume examines the academic work and the living and working conditions of nine female economists between the mid-19th and the beginning of the 21st century. Among them are internationally renowned names (Joan Robinson, Claudia Goldin) alongside those remembered only in academic circles (Beate Webb, Charlotte Leubuscher, Edith Eucken-Erdsiek), and some who have been almost entirely forgotten (Helene Bauer, Cläre Tisch, Fanny Ginor, Vera Smith Lutz).
Christina Gathermann und Eva Sierminska
Nobelpreis 2023 für Claudia Goldin: Die Erwerbskarriere von Frauen im Fokus
Christian E. W. Kremser
Vom utopischen Institutionengestalten. Beatrice Webb (1858–1943) und ihre kontextuale Ökonomik
Günter Chaloupek
Helene Bauer (1871–1942) – »bürgerliche und sozialistische Ökonomie«
Svenja Flechtner, Reinhard Schumacher und Matthias Störring
Charlotte Leubuscher (1888–1961) – Von der Sozialen Frage zur Pionierin der Entwicklungsökonomik
Uwe Dathe und Daniel Nientiedt
Edith Eucken-Erdsiek (1896–1985)
Bertram Schefold
Erinnerungen an Joan Robinson (1903–1983). Von den mikroökonomischen Lehrmeinungen zu den kapitaltheoretischen Debatten
Hans Frambach
Cläre Tisch (1907–1941) – Leben und Werk
Harald Hagemann
Fanny Ginor (1911–2007): »Die Basler Nationalökonomie nach Israel getragen.«
Lachezar Grudev
Vera Constance Smith (1912–1976). Eine Ökonomin im Spannungsfeld dreier Welten
| Erscheinungsdatum | 23.11.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften des Vereins für Socialpolitik ; 115/XLIII |
| Zusatzinfo | 3 Abb. (darunter 1 farb.); 266 S., 2 schw.-w. Abb., 1 farb. Abb. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 233 mm |
| Gewicht | 405 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Wirtschaftsgeschichte |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre ► Wirtschaftspolitik | |
| Schlagworte | Beatrice Webb • Charlotte Leubuscher • Cläre Tisch • Claudia Goldin • Edith Eucken Erdsiek • Fanny Ginor • Helene Bauer • Joan Robinson • Ökonominnnen • Vera Smith Lutz |
| ISBN-10 | 3-428-19638-4 / 3428196384 |
| ISBN-13 | 978-3-428-19638-8 / 9783428196388 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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