Der Protestantismus als Forum und Faktor
Sozialethische Netzwerke im Protestantismus der frühen Bundesrepublik
2019
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156137-5 (ISBN)
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978-3-16-156137-5 (ISBN)
Wie prägten evangelische Initiativen wie der Deutsche Evangelische Kirchentag und die Evangelischen Akademien die gesellschaftlichen Debatten in der frühen Bundesrepublik? Welche Menschen standen dahinter und was war ihre Motivation? Sabrina Hoppe wirft in dieser Studie einen netzwerkanalytischen Blick auf den Protestantismus der frühen Bundesrepublik.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik prägten zahlreiche protestantische Initiativen die gesellschaftliche Neuorientierung in Deutschland mit. Die Gründung des Deutschen Evangelischen Kirchentags, die Verbreitung der Idee einer Evangelischen Akademie, Zeitschriften wie "Christ und Welt" und das "Sonntagsblatt" sowie Studieneinrichtungen und Lexikonprojekte bilden die spezifische Gestalt des Protestantismus in der frühen Bundesrepublik ab. Sabrina Hoppe beleuchtet den Anspruch und das Selbstverständnis dieses gesellschaftlich engagierten Protestantismus aus netzwerkanalytischer Perspektive und beschreibt seine Rolle in den Debatten um die sozialethischen Transformationsprozesse der Bundesrepublik. Ausgehend von der Analyse der protestantischen Netzwerke um Eberhard Müller und Friedrich Karrenberg widmet sie sich dem Selbstverständnis des Protestantismus in seiner Doppelgestalt zwischen vermittelndem Forum und meinungsbildendem Faktor. The re-orientation of German society in the foundation phase of the Federal Republic was shaped by numerous protestant initiatives. The establishment of the German Protestant Church Conference, the idea of a protestant academy, publications such as "Christ und Welt" and the "Sonntagsblatt" as well as study facilities and lexicon projects specified the character of Protestantism in the republic's early days. Sabrina Hoppe's analysis of this socially-orientated Protestantism's networks sheds light on its aspirations and self-image, and describes its role in debates about the socio-ethical transformation processes taking place. Starting with Eberhard Müller and Friedrich Karrenberg's positions in these networks, she devotes herself to Protestantism's perception of itself in its dual function as mediation forum and opinion-forming factor.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik prägten zahlreiche protestantische Initiativen die gesellschaftliche Neuorientierung in Deutschland mit. Die Gründung des Deutschen Evangelischen Kirchentags, die Verbreitung der Idee einer Evangelischen Akademie, Zeitschriften wie "Christ und Welt" und das "Sonntagsblatt" sowie Studieneinrichtungen und Lexikonprojekte bilden die spezifische Gestalt des Protestantismus in der frühen Bundesrepublik ab. Sabrina Hoppe beleuchtet den Anspruch und das Selbstverständnis dieses gesellschaftlich engagierten Protestantismus aus netzwerkanalytischer Perspektive und beschreibt seine Rolle in den Debatten um die sozialethischen Transformationsprozesse der Bundesrepublik. Ausgehend von der Analyse der protestantischen Netzwerke um Eberhard Müller und Friedrich Karrenberg widmet sie sich dem Selbstverständnis des Protestantismus in seiner Doppelgestalt zwischen vermittelndem Forum und meinungsbildendem Faktor. The re-orientation of German society in the foundation phase of the Federal Republic was shaped by numerous protestant initiatives. The establishment of the German Protestant Church Conference, the idea of a protestant academy, publications such as "Christ und Welt" and the "Sonntagsblatt" as well as study facilities and lexicon projects specified the character of Protestantism in the republic's early days. Sabrina Hoppe's analysis of this socially-orientated Protestantism's networks sheds light on its aspirations and self-image, and describes its role in debates about the socio-ethical transformation processes taking place. Starting with Eberhard Müller and Friedrich Karrenberg's positions in these networks, she devotes herself to Protestantism's perception of itself in its dual function as mediation forum and opinion-forming factor.
Geboren 1985; Studium der Ev. Theologie; 2012-16 Projektkoordinatorin, Mitarbeiterin und Doktorandin der FOR 1765 "Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989" an der LMU München; 2017 Promotion; seit 2019 Pfarrerin in Prien am Chiemsee.
| Erscheint lt. Verlag | 20.5.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Religion in der Bundesrepublik Deutschland |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Deutscher Evangelischer Kirchentag • Evangelische Akademie • Evangelisches Soziallexikon • Öffentliche Theologie • Sozialer Protestantismus |
| ISBN-10 | 3-16-156137-6 / 3161561376 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156137-5 / 9783161561375 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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