Der Protestantismus als Forum und Faktor
Sozialethische Netzwerke im Protestantismus der frühen Bundesrepublik
Seiten
2019
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-156018-7 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-156018-7 (ISBN)
Wie prägten evangelische Initiativen wie der Deutsche Evangelische Kirchentag und die Evangelischen Akademien die gesellschaftlichen Debatten in der frühen Bundesrepublik? Welche Menschen standen dahinter und was war ihre Motivation? Sabrina Hoppe wirft in dieser Studie einen netzwerkanalytischen Blick auf den Protestantismus der frühen Bundesrepublik.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik prägten zahlreiche protestantische Initiativen die gesellschaftliche Neuorientierung in Deutschland mit. Die Gründung des Deutschen Evangelischen Kirchentags, die Verbreitung der Idee einer Evangelischen Akademie, Zeitschriften wie "Christ und Welt" und das "Sonntagsblatt" sowie Studieneinrichtungen und Lexikonprojekte bilden die spezifische Gestalt des Protestantismus in der frühen Bundesrepublik ab. Sabrina Hoppe beleuchtet den Anspruch und das Selbstverständnis dieses gesellschaftlich engagierten Protestantismus aus netzwerkanalytischer Perspektive und beschreibt seine Rolle in den Debatten um die sozialethischen Transformationsprozesse der Bundesrepublik. Ausgehend von der Analyse der protestantischen Netzwerke um Eberhard Müller und Friedrich Karrenberg widmet sie sich dem Selbstverständnis des Protestantismus in seiner Doppelgestalt zwischen vermittelndem Forum und meinungsbildendem Faktor.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik prägten zahlreiche protestantische Initiativen die gesellschaftliche Neuorientierung in Deutschland mit. Die Gründung des Deutschen Evangelischen Kirchentags, die Verbreitung der Idee einer Evangelischen Akademie, Zeitschriften wie "Christ und Welt" und das "Sonntagsblatt" sowie Studieneinrichtungen und Lexikonprojekte bilden die spezifische Gestalt des Protestantismus in der frühen Bundesrepublik ab. Sabrina Hoppe beleuchtet den Anspruch und das Selbstverständnis dieses gesellschaftlich engagierten Protestantismus aus netzwerkanalytischer Perspektive und beschreibt seine Rolle in den Debatten um die sozialethischen Transformationsprozesse der Bundesrepublik. Ausgehend von der Analyse der protestantischen Netzwerke um Eberhard Müller und Friedrich Karrenberg widmet sie sich dem Selbstverständnis des Protestantismus in seiner Doppelgestalt zwischen vermittelndem Forum und meinungsbildendem Faktor.
Geboren 1985; Studium der Ev. Theologie; 2012-16 Projektkoordinatorin, Mitarbeiterin und Doktorandin der FOR 1765 "Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989" an der LMU München; 2017 Promotion; seit 2019 Pfarrerin in Prien am Chiemsee.
| Erscheinungsdatum | 23.05.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Religion in der Bundesrepublik Deutschland |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 164 x 238 mm |
| Gewicht | 782 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Schlagworte | Akademie • Deutscher • Deutscher Evangelischer Kirchentag • Evangelische • Evangelische Akademie • evangelischer • Evangelisches • Evangelisches Soziallexikon • Kirchentag • Öffentliche • Öffentliche Theologie • Protestantismus • sozialer • Sozialer Protestantismus • Soziallexikon • Theologie |
| ISBN-10 | 3-16-156018-3 / 3161560183 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156018-7 / 9783161560187 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
eine andere Geschichte der Papststadt
Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 25,20
die Macht des Dunklen in unserer Zeit und wie wir ihr entgegentreten
Buch | Hardcover (2025)
Verlag Herder
CHF 27,90