Latinisierende Syntax im Französischen des 16. Jahrhunderts
Der Accusativus cum Infinitivo in Jean Calvins Institution de la religion chrestienne und zeitgenössischen Texten
Seiten
2025
|
1. Auflage
Narr Francke Attempto (Verlag)
978-3-381-10771-1 (ISBN)
Narr Francke Attempto (Verlag)
978-3-381-10771-1 (ISBN)
Kaum eine Konstruktion steht so emblematisch für die klassisch-lateinische Syntax wie der Accusativus cum Infinitivo (AcI). Sebastian Ortner geht anhand eines digitalen Korpus lateinisch-französischer Paralleltexte der Frage nach, wie dieser Latinismus im Französischen des 16. Jahrhunderts, im Zeitalter des Humanismus und der Reformation, zur Entwicklung der Schriftsprache beiträgt. Im Zentrum steht Jean Calvins Hauptwerk Institution de la religion chrestienne, eine mehrfach überarbeitete Selbstübersetzung aus dem Latein. Die Konstruktion wird formal, funktional und soziohistorisch untersucht.
Kaum eine Konstruktion steht so emblematisch für die klassisch-lateinische Syntax wie der Accusativus cum Infinitivo (AcI). Sebastian Ortner untersucht anhand eines digitalen Korpus lateinisch-französischer Paralleltexte, wie dieser gelehrte Latinismus die Entwicklung der französischen Schriftsprache im 16. Jahrhundert, im Zeitalter des Humanismus und der Reformation, prägt.
Im Zentrum steht Jean Calvins mehrfach überarbeitetes Hauptwerk, die lateinisch-französische Selbstübersetzung Institution de la religion chrestienne (1539/1541-1559/1560). In einer formalen, funktionalen und soziohistorischen Perspektive erweitert die Monographie unser Verständnis syntaktischer Latinismen. Die Analyse zeigt, wie Calvin und seine Zeitgenossen Rabelais und Montaigne den AcI präzise adaptierten und damit über eine bloße Imitation der prestigeträchtigen Kultursprache hinausgingen.
Kaum eine Konstruktion steht so emblematisch für die klassisch-lateinische Syntax wie der Accusativus cum Infinitivo (AcI). Sebastian Ortner untersucht anhand eines digitalen Korpus lateinisch-französischer Paralleltexte, wie dieser gelehrte Latinismus die Entwicklung der französischen Schriftsprache im 16. Jahrhundert, im Zeitalter des Humanismus und der Reformation, prägt.
Im Zentrum steht Jean Calvins mehrfach überarbeitetes Hauptwerk, die lateinisch-französische Selbstübersetzung Institution de la religion chrestienne (1539/1541-1559/1560). In einer formalen, funktionalen und soziohistorischen Perspektive erweitert die Monographie unser Verständnis syntaktischer Latinismen. Die Analyse zeigt, wie Calvin und seine Zeitgenossen Rabelais und Montaigne den AcI präzise adaptierten und damit über eine bloße Imitation der prestigeträchtigen Kultursprache hinausgingen.
1Einführung
2Syntaktische Latinisierung
3Die Sprachkompetenz Jean Calvins
4Grammatik und Gebrauch des Accusativus cum Infinitivo
5Empirische Aufbereitung des Textkorpus
6Analyse des Accusativus cum Infinitivo
7Diskussion
8Schlussbetrachtung
Bibliographie
| Erscheinungsdatum | 14.08.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Orbis Romanicus ; 26 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 220 mm |
| Gewicht | 1007 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Romanistik |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Sprachwissenschaft | |
| Schlagworte | 1560 • accusativus cum infinitivo • AcI • Calvin • Essais • François Rabelais • Französisch • Institution de la religion chrétienne 1541 • Institutio religionis christianae • Jean 1509-1564 • Latein • Latinisierung • Michel de Montaigne • Pantagruel • Relatinisierung • Syntax • Übersetzung |
| ISBN-10 | 3-381-10771-2 / 3381107712 |
| ISBN-13 | 978-3-381-10771-1 / 9783381107711 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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