Ewiges Licht - GURU NANAK und seine Botschaft (eBook)
208 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7693-4332-8 (ISBN)
Seit 35 Jahren führt Doris Richter eine renommierte Praxis für Komplementär-medizin und Naturheilverfahren in der Schweiz. Doris Richter ist nicht nur eine erfolgreiche Therapeutin und Forscherin, sondern auch eine engagierte Autorin und Referentin. Sie hat mehrere Bücher über ganzheitliches Heilen veröffentlicht, in denen sie ihre umfangreiche Erfahrung und ihr Wissen teilt. Darüber hinaus referiert sie leidenschaftlich über große Vorbilder der Menschheitsgeschichte und die Symbolik in verschiedenen Kulturen. Ihre Hörbücher zur Förderung einer ausgeglichenen psychosomatischen Situation sind eine wertvolle Ressource für alle, die nach innerer Balance und Wohlbefinden streben. Seit dem Jahr 1986 widmet sich Doris Richter auch der Ausbildung von Therapeutinnen und Therapeuten im Bereich der spirituellen Homöopathie und Baumheilkunde. Ihr Engagement und ihre Expertise haben dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen von den positiven Effekten dieser alternativen Heilmethoden profitieren können. Darüber hinaus ist sie Herausgeberin von veganer Natur-Kosmetik, die sowohl Frauen als auch Männern dabei hilft, ihre Schönheit auf natürliche und gesunde Weise zu pflegen. In dieser langen Zeit hat sie nicht nur ihre eigene therapeutische Expertise kontinuierlich erweitert, sondern auch innovative Ansätze und Methoden entwickelt und etabliert. Ein herausragendes Beispiel hierfür sind ihre bahnbrechenden Baum-Essenzen, die sie im Jahr 1989 begründete. Diese einzigartigen Essenzen sind eine kraftvolle Verbindung zwischen Naturheil-kunde und spiritueller Heilung und haben vielen Menschen zu einer besseren Gesundheit und einem gesteigerten Wohlbefinden verholfen. Insgesamt hat Doris Richter in den vergangenen 35 Jahren einen beachtlichen Beitrag zur Förderung der ganzheitlichen Gesundheit und des Wohlbefindens geleistet. Ihre Arbeit als Therapeutin, Autorin, Referentin und Ausbilderin hat unzähligen Menschen geholfen, ein erfüllteres und gesünderes Leben zu führen. Ihr Engagement für die Naturheilkunde und die Komplementär-medizin bleibt eine wichtige Säule in der Gesundheitsbranche und inspiriert viele Menschen weltweit.
Sant Kirpal Singh und Simran
Sant Kirpal Singh: „Es gibt keinen kürzeren Weg als den des Simran, wie er vom Meister empfohlen wird.“
Auch die Bibel sagt: "Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein", Jak. 1,22
Der Begriff Simran bezieht sich auf die Praxis der Gedanken oder Meditation über den göttlichen Namen, eine der zentralen Praktiken im Sant Mat und auch in der Tradition von Sant Kirpal Singh. Der Begriff leitet sich von einem Wort aus dem Sanskrit ab, das „denken“ oder „erinnern“ bedeutet. Im spirituellen Kontext bedeutet Simran, den Namen Gottes wiederholt zu rezitieren oder zu meditieren, um das Bewusstsein auf das Göttliche auszurichten und den Geist von weltlichen Ablenkungen zu befreien.
Sant Kirpal Singh betonte die Bedeutung von Simran als den kürzesten und direktesten Weg zu spiritueller Erleuchtung und Vereinigung mit Gott. In seinen Schriften und Vorträgen erklärte er, dass dieser Weg nicht nur eine äußere Praxis, sondern auch eine innere Haltung sei, die es dem Praktizierenden ermögliche, sich von den Fesseln des Egos zu befreien und eine direkte Verbindung zu Gott herzustellen.
Kirpal Singh sagte, dass Simran der direkteste und einfachste Weg sei, weil er den Suchenden mit der Quelle allen Lebens, dem göttlichen Licht und Klang, in Einklang bringt. Im Einklang mit dieser Lehre erklärte er, dass der Weg des Simran eine kontinuierliche Praxis sei, die nicht nur während der formellen Meditation, sondern auch im alltäglichen Leben ausgeübt werden könne.
Er betonte, dass wahre spirituelle Erkenntnis und die Vereinigung mit dem Göttlichen nicht nur durch das Hören von religiösen Lehren oder durch intellektuelles Verständnis zu erlangen seien, sondern durch die Praxis und die Erfahrung. Das "Täter des Wortes"-Zitat aus der Bibel (Jakobus 1,22) spiegelt diese Idee wider. Der Vers sagt: „Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein.“
Dieser Vers aus der Bibel erinnert daran, dass wahre Spiritualität nicht nur im Hören von Lehren oder dem Lesen heiliger Texte besteht, sondern in der praktischen Umsetzung dieser Weisheiten im täglichen Leben. Der Vers fordert dazu auf, die Prinzipien des Glaubens aktiv zu leben und nicht nur theoretisch zu verstehen. In ähnlicher Weise lehnt Sant Kirpal Singh den rein theoretischen Zugang zur Spiritualität ab und betont die Notwendigkeit, spirituelle Praxis wie Simran zu integrieren, um echte Transformation und göttliche Erkenntnis zu erreichen.
Verbindung zwischen Simran und der biblischen Lehre
Die Verbindung zwischen Simran und dem biblischen Vers "Seid Täter des Wortes" kann als Aufforderung verstanden werden, das Wort Gottes in Form des Namens in das Leben zu integrieren. Während der Name Gottes (wie Naam Japna im Sikhismus oder Simran im Sant Mat) in den meditativen Zustand eingeführt wird, stellt er eine Art des „Tuns“ dar, eine Praxis, die in der Tiefe des Herzens und in ständiger Reflexion verankert ist.
„Täter des Wortes“ bedeutet hier nicht, nur religiöse Prinzipien zu kennen, sondern sie zu leben und in unserem täglichen Leben aktiv umzusetzen.
Durch die kontinuierliche Wiederholung und Meditation über den göttlichen Namen wird das „Wort“ in die Realität des spirituellen Lebens aufgenommen und führt zu einer tiefen Transformation.
Praktische Anwendung von Simran
Sant Kirpal Singh erklärte, dass Simran eine einfache, aber äußerst kraftvolle Praxis ist, die überall und jederzeit durchgeführt werden kann. Sie erfordert keine besonderen äußeren Bedingungen, nur die Hingabe und den Wunsch nach Verbindung mit dem Göttlichen. Einige wichtige Aspekte dieser Praxis sind:
Regelmäßige Praxis
Es wird empfohlen, zu bestimmten Zeiten, insbesondere zu Beginn des Tages oder vor dem Schlafengehen, regelmäßig Simran zu praktizieren.
Bewusstes Atmen
Beim Rezitieren des göttlichen Namens kann man sich auf den Atem konzentrieren, wodurch der Geist zur Ruhe kommt und sich auf das Göttliche ausrichtet.
Ständiges Gedenken
Der Name Gottes kann während der täglichen Aktivitäten leise im Geist wiederholt werden, was hilft, den spirituellen Fokus auch inmitten von Ablenkungen zu bewahren.
Absicht und Hingabe
Der Praktizierende sollte während des Simran mit Hingabe und Absicht vorgehen, den Namen Gottes als Schlüssel zur göttlichen Erkenntnis zu betrachten.
Der Weg des Simran (oder Naam Japna) ist ein pragmatischer, lebensverändernder und direkter Ansatz zur spirituellen Entfaltung, der im Einklang mit vielen traditionellen religiösen Lehren steht. Sant Kirpal Singh erinnerte seine Anhänger immer wieder daran, dass wahre Erleuchtung und spirituelle Verwirklichung nicht durch bloßes Hören von Lehren oder das Verstehen von Konzepten erreicht werden, sondern durch die tatsächliche Praxis und das Leben des Wortes. Der ständige Simran hilft dem Praktizierenden, das göttliche Bewusstsein zu erfahren und sich von den Begrenzungen des Egos und der materiellen Welt zu befreien.
So wird der biblische Vers „Seid Täter des Wortes“ als Aufruf verstanden, das spirituelle Leben aktiv zu leben und sich nicht nur mit der Theorie, sondern mit der praktischen Anwendung der göttlichen Weisheit auseinanderzusetzen.
Die Beschreibung von Alfred Lord Tennyson in seinen Memoiren entnommen aus dem Buch Simran von Sant Kirpal Singh:
Tennyson beschreibt in seinen Memoiren ein Beispiel seiner Trance-Erfahrung im Wachzustand, die er selbst erlebt hat und die wirklich interessant ist. Er schreibt: Schon seit meiner Kindheit hatte ich häufig, wenn ich ganz alleine war, eine Art Wach-Trance. Sie kam gewöhnlich dann über mich, wenn ich meinen eigenen Namen zwei- oder dreimal still für mich wiederholte, bis plötzlich gleichsam aus der Intensität des individuellen Bewusstseins heraus, sich die Individualität aufzulösen und in ein grenzenloses Sein zu ergiessen schien.
Die Beschreibung von Alfred Lord Tennyson in seinen Memoiren über eine tranceartige Erfahrung im Wachzustand ist erleuchtend, da sie diesen besonderen Zustand des bewussten Übergangs in eine andere Dimension des Seins beschreibt. Jeder Mensch ist in der Lage, diesen Zustand des Übergangs zu erreichen. Tennyson berichtet von einem Gefühl der Verschmelzung mit etwas Größerem als dem Individuellen Selbst, eine Erfahrung der Grenzenlosigkeit, in der er sich von seiner eigenen Identität befreit fühlt. Diese Erfahrung hat Ähnlichkeiten mit spirituellen Praktiken wie der Meditation oder Samadhi, bei denen das Selbstbewusstsein transzendiert und der Praktizierende ein Gefühl der Einheit mit dem Universum oder dem Göttlichen erfährt.
Die Bedeutung der möglichen, menschlichen Erfahrung
Wiederholung des Namens
Tennyson beschreibt, wie das wiederholte stille Sprechen seines Namens eine Art Tor öffnete. In vielen spirituellen Traditionen ist der Name Gottes oder der eigenen Identität ein zentraler Fokus der Meditation. Das wiederholte Rezitieren eines Namens kann den Geist beruhigen, die Aufmerksamkeit bündeln und zu tieferen spirituellen Erfahrungen führen. In der Praxis des Simran im Sikhismus oder in anderen Traditionen ist das Rezitieren von Namen ein gängiger Weg, um den Geist zu fokussieren und die eigene Verbindung zum Göttlichen zu verstärken.
Auflösung der Individualität
Tennyson spricht von einem Zustand, in dem seine individuelle Identität aufgelöst wird. Dies ist ein klassisches Merkmal von Trance- oder Meditationszuständen, bei denen das Ego und das Selbstbewusstsein zurücktreten, um Platz für ein universelles Bewusstsein oder ein ganzheitliches Erleben zu schaffen. Dieser Zustand, der sich aus der Wiederholung und Fokussierung auf den Namen entwickelt, könnte als eine Form der Erleuchtung oder des transzendentalen Bewusstseins verstanden werden.
Grenzenloses Sein
Die Erfahrung des „grenzenlosen Seins“, von dem Tennyson spricht, erinnert an spirituelle Erfahrungen der Einheit. In vielen mystischen und religiösen Traditionen gibt es Berichte von Zuständen, in denen sich der Praktizierende mit der göttlichen Essenz oder der universellen Wahrheit verschmilzt und das Gefühl der Trennung von der Welt und von anderen Menschen überwunden wird. Diese Art der Erfahrung wird oft als Einssein mit dem Universum oder als das Erreichen eines höheren Bewusstseins beschrieben.
Parallelen zu anderen spirituellen Praktiken
Tennysons Erfahrung hat viele Parallelen zu mystischen Praktiken aus verschiedenen Traditionen, die es so wertvoll machen, darüber zu reflektieren:
Sufismus
Im...
| Erscheint lt. Verlag | 27.3.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Ewiges Licht - Große Lehrer und ihre Botschaft |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie |
| Schlagworte | Erleuchtung • Guru Nanak • indische Gurus • Meditation • Naam |
| ISBN-10 | 3-7693-4332-8 / 3769343328 |
| ISBN-13 | 978-3-7693-4332-8 / 9783769343328 |
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