Durch alle Zeiten türmen sich Menschen von Ruf unten in den Gräbern
Briefe, Gedichte und Meditationsanleitungen von Zen-Meistern
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Dieses Büchlein stellt einige im deutschen Sprachraum eher unbekannte Chan(Zen)-Texte vor. Im ersten Teil lesen wir Briefe von Ying-an (gest. 1163), ein Schüler des bekannten Yuanwu (1063-1135) aus der „Ostberg“-Schule, der u. a. die Kôan-Sammlung Biyanlu (jap. Hekiganroku) zu verantworten hat. Ying-an wurde Dharma-Erbe von Yuanwus Nachfolger Huqie. Die Briefe stehen unter dem Motto: „Denen antworten, die keine Antwort bekommen haben“. Von sich selbst sagte Ying-an: „Wenn dich deine Zeit aufgegeben hat, kannst du dein Leben in Fülle genießen. Zum Glück bin ich ein Ochse und Einfaltspinsel.“
Im zweiten Teil würdigen wir Gedichte von Wenxiang (1211-?), der zur Zeit der Invasion Chinas durch Dschingis Khan lebte, in einigen Versen auf das Leiden der Soldaten und ihrer Angehörigen eingeht und sozialkritische Anmerkungen macht. Im Mittelpunkt steht jedoch seine zen-affine Nähe zur Natur, die er mit Erstaunen, Melancholie und der Fähigkeit zum Loslassen betrachtet: „Überall sind mysteriöse Dinge; freie Menschen verweilen nicht bei Gefühlen.“
Im dritten Teil finden sich Meditationsanweisungen aus verschiedenen Zeiten. Eine davon wird zwar dem fünften Patriarchen Hongren (602-675) zugeschrieben, ist aber erst ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar. Offensichtlich stützt sie sich auf eine alte Version. Die anderen Texte sollen von den Zeitgenossen Foxin Bencai und Changlu Zongze (Ehrentitel: Cijue Dashi) stammen, deren genaue Lebensdaten unbekannt sind. Beide Anleitungen sind als Zuochan Yi (Richtlinien für die Sitzmeditation) bekannt. Bei Letzterer bediente sich der japanische Zen-Meister Dôgen (1200-1253) ausgiebig für sein Fukanzazengi.
Im zweiten Teil würdigen wir Gedichte von Wenxiang (1211-?), der zur Zeit der Invasion Chinas durch Dschingis Khan lebte, in einigen Versen auf das Leiden der Soldaten und ihrer Angehörigen eingeht und sozialkritische Anmerkungen macht. Im Mittelpunkt steht jedoch seine zen-affine Nähe zur Natur, die er mit Erstaunen, Melancholie und der Fähigkeit zum Loslassen betrachtet: „Überall sind mysteriöse Dinge; freie Menschen verweilen nicht bei Gefühlen.“
Im dritten Teil finden sich Meditationsanweisungen aus verschiedenen Zeiten. Eine davon wird zwar dem fünften Patriarchen Hongren (602-675) zugeschrieben, ist aber erst ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar. Offensichtlich stützt sie sich auf eine alte Version. Die anderen Texte sollen von den Zeitgenossen Foxin Bencai und Changlu Zongze (Ehrentitel: Cijue Dashi) stammen, deren genaue Lebensdaten unbekannt sind. Beide Anleitungen sind als Zuochan Yi (Richtlinien für die Sitzmeditation) bekannt. Bei Letzterer bediente sich der japanische Zen-Meister Dôgen (1200-1253) ausgiebig für sein Fukanzazengi.
| Erscheinungsdatum | 01.11.2024 |
|---|---|
| Übersetzer | Guido Keller, Taro Yamada |
| Verlagsort | Frankfurt |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 120 x 190 mm |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Buddhismus |
| Schlagworte | Chan • China • Hongren • Meditation • Zazen • Zen |
| ISBN-10 | 3-98804-015-0 / 3988040150 |
| ISBN-13 | 978-3-98804-015-2 / 9783988040152 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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