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Heiße Kriege im Kalten Krieg

Buch | Hardcover
514 Seiten
2006
Hamburger Edition, HIS (Verlag)
978-3-936096-61-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Heiße Kriege im Kalten Krieg -
CHF 48,95 inkl. MwSt
Für den größten Teil der nördlichen Hemisphäre war die Ära des Kalten Krieges eine Phase des Friedens - wenn auch eines unbequemen Friedens, erzwungen durch die Garantie der gegenseitigen nuklearen Vernichtung und gekennzeichnet von ideologischer und materieller Hochrüstung und permanenter Kriegsbereitschaft. Die heißen Kriege des Kalten Krieges aber fanden jenseits des Kernbereichs der beiden feindlichen Blöcke statt. Mehr als 150 größere bewaffnete Konflikte sind zwischen 1945 und 1989 in der Dritten Welt ausgetragen worden. In der Wahrnehmung der Zeitgenossen galten sie mehrheitlich als »Stellvertreterkriege «, in denen die Blockkonfrontation meist ohne direkte Involvierung der Streitkräfte der nördlichen Hemisphäre und ohne das Risiko eines Atomkrieges ausgetragen wurde. Dem Erfolg oder Misserfolg im lokalen Konflikt wurden direkte Konsequenzen für die globale Machtbalance zugeschrieben. Aber wird diese Perspektive der Realität der heißen Kriege gerecht? Die Beiträge dieses Bandes fragen nach dem relativen Gewicht der ideologischen und politischen Konfrontation des Kalten Krieges für die regionalen Auseinandersetzungen - verglichen mit anderen Konfliktlogiken wie dem Erbe kolonialer Herrschaftsbeziehungen, globalstrategischen Faktoren und vor allem regionalen und lokalen Bedingungen. Untersucht werden dabei insbesondere die Handlungsspielräume von Akteuren vor Ort, der Charakter der kriegerischen Auseinandersetzung sowie die Kosten und Konsequenzen für die betroffenen Gesellschaften.
Für den größten Teil der nördlichen Hemisphäre war die Ära des Kalten Krieges eine Phase des Friedens.

Allerdings handelte es sich um einen unbequemen Frieden, erzwungen durch die Garantie der gegenseitigen nuklearen Vernichtung und gekennzeichnet von ideologischer und materieller Hochrüstung. Es herrschte permanente Kriegsbereitschaft.

Die heißen Kriege des Kalten Krieges fanden jenseits des Kernbereichs der beiden feindlichen Blöcke statt. Mehr als 150 größere bewaffnete Konflikte sind zwischen 1945 und 1989 in der »Dritten Welt« ausgetragen worden, sogenannte »Stellvertreterkriege«. Dem Erfolg oder Misserfolg im lokalen Konflikt wurden direkte Konsequenzen für die globale Machtbalance zugeschrieben. Aber wird diese Perspektive der Realität der heißen Kriege gerecht?

Bernd Greiner, Prof. Dr., Historiker, war bis 2018 Honorarprofessor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Hamburg.

Christian Th. Müller, PD Dr., Historiker. Seit 2010 Privatdozent am Historischen Institut der Universität Potsdam und seit 2016 freier Mitarbeiter am Berliner Kolleg Kalter Krieg.

Dierk Walter, PD Dr. phil., Historiker, war von 2001 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Erscheint lt. Verlag 15.3.2006
Reihe/Serie Studien zum Kalten Krieg
Zusatzinfo 12 Karten
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Maße 167 x 234 mm
Gewicht 882 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Schlagworte Afghanistan • Ägypten • El Salvador • Griechenland • Irak • Iran • Kalter Krieg • Kolonialkrieg • Konflikt • Korea • Krieg • Kuba • Nahostkriege • Osttimor • Ost-West-Konflikt • Südafrika • Südasien • UdSSR • USA • Vietnam
ISBN-10 3-936096-61-9 / 3936096619
ISBN-13 978-3-936096-61-3 / 9783936096613
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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