Willy Brandt und die »Vierte Gewalt«
Campus (Verlag)
978-3-593-37871-8 (ISBN)
Nicht zuletzt dank der medienwirksamen Auftritte von Bundeskanzler Schröder wird das Verhältnis von Politik und Massenmedien derzeit viel diskutiert. Zentral ist dabei die Frage nach der "Macht der Medien" und der "Medialisierung der Politik". Daniela Münkel zeigt, dass sich das Verhältnis von Politik und Massenmedien bereits in den ersten Nachkriegsjahrzehnten bedeutend verändert hat. Sie schildert die Abhängigkeiten und vielschichtigen Beziehungsgeflechte zwischen Politikern, Journalisten und Verlegern seit den 50er Jahren. Im Mittelpunkt ihrer Studie steht Willy Brandt - der erste "moderne Medienkanzler" in der Geschichte der Bundesrepublik. Er praktizierte in neuartiger Weise eine großzügige Informationspolitik, eine an der Wirkungsweise der Medien ausgerichtete Politikdarstellung sowie die mediale Inszenierung der eigenen Person. Sein "Kniefall von Warschau", ein Bild, das aus dem visuellen Repertoire der Bundesrepublik nicht mehr wegzudenken ist, ist das eindringliche Symbol dieser neuen Symbiose zwischen Politik und Medien.
Daniela Münkel, Dr. phil. habil., ist Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Hannover.
Vorwort
1. Einleitung
2. Die Medienpolitik von SPD und CDU
in den fünfziger Jahren
2.1 Die Medienpolitik der CDU in den fünfziger Jahren
2.2 Die Medienpolitik der SPD in den fünfziger Jahren
3. Die Presse
3.1 Die Springer-
3.2 Der Spiegel, Stern und Die Zeit
3.3 Magazine und Illustrierte
3.4 Die rechtsgerichtete Presse
3.5 Zusammenfassung
4. Rundfunk und Fernsehen
4.1 Rundfunk
4.2 Fernsehen
4.3 Zusammenfassung
5. Journalisten und Politik:
Helfer, Mitarbeiter und Berater
5.1 Die Sozialdemokratische Wählerinitiative (SWI)
5.2 Journalisten als Berater und Mitarbeiter
5.3 Zusammenfassung
6. Werbestrategien und Öffentlichkeitsarbeit:
Die Wahlkämpfe von 1953 bis 1972
6.1 Wahlkämpfe in den fünfziger Jahren:
zwischen Tradition und Moderne
6.2 Der "deutsche Kennedy"? Neue Formen, neue Inhalte:
Der Wahlkampf 1961
6.3 Vom "Großen Gespräch" zum Mannschaftswahlkampf:
Der Wahlkampf 1965
6.4 Ein neuer Stil? Der Wahlkampf 1969
6.5 "Willy wählen": Der Wahlkampf 1972
6.6 Zusammenfassung
7. Zusammenfassung
8. Abkürzungsverzeichnis
9. Literatur
9.1 Archivalische Quellen
9.2 Gedruckte Quellen
9.3 Forschungsliteratur
9.4 Literatur
10. Personenregister
Ente gut, alles gut?
"Ein lesenswerter Beitrag über die Professionalisierung, Personalisierung und die Grenzen der Amerikanisierung medialer Politik in den beiden Nachkriegsdekaden." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2005)
| Erscheint lt. Verlag | 10.10.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Campus Historische Studien ; 41 |
| Verlagsort | Weinheim |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 142 x 214 mm |
| Gewicht | 422 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Schlagworte | Brandt, Willy • Bundesrepublik Deutschland • Bundesrepublik Deutschland (1949-1990); Politik/Zeitgeschichte • Fernsehen • Geschichte 1950-1975 • HC/Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989) • Massenmedien • Medien • Mediengeschichte • Politikgeschichte • Presse • Rundfunk • Sozialdemokratische Partei Deutschlands • Wahlkampf |
| ISBN-10 | 3-593-37871-X / 359337871X |
| ISBN-13 | 978-3-593-37871-8 / 9783593378718 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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