Südostforschung im Schatten des Dritten Reiches
De Gruyter Oldenbourg (Verlag)
978-3-486-57564-4 (ISBN)
Die Geschichte der Südostforschung und ihrer Forschungseinrichtungen ist so gut wie unbekannt - ebenso wie die inhaltlichen und methodischen Grundlagen der in diesem Rahmen betriebenen Forschung und der beteiligten Wissenschaftler. Diese Lücke schließt der von Mathias Beer und Gerhard Seewann herausgegebene Tagungsband Zur Tagung: "Der frische Wind aus Südost wird nicht nur neue Einsichten in die Wissenschaftsgeschichte bringen. Er könnte auch das Fundament freilegen für einen Neuanfang der Südostforschung jenseits des Freund-Feind-Denkens der Politik." Christian Jostmann in der SZ, 29.10.2002 Aus dem Inhalt: Mathias Beer: Wege zur Historisierung der Südostforschung. Voraussetzungen, Ansätze, Themenfelder Michael Fahlbusch: Im Dienste des Deutschtums in Südosteuropa: Ethnopolitische Berater als Tathelfer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit Gerhard Seewann: Das Südost-Institut 1930-1960 Christian Promitzer: Täterwissenschaft: Das Südostdeutsche Institut in Graz Christoph Morrisey: Das Institut für Heimatforschung in Käsmark (Slowakei), 1941-1944 Harald Roth: Wissenschaft zwischen Nationalsozialismus und Stalinismus: Vom Forschungsinstitut der Deutschen Volksgruppe in Rumänien zum Forschungsinstitut für Gesellschaftswissenschaften der Rumänischen Akademie Willi Oberkrome: Regionalismus und historische 'Volkstumsforschung' 1890-1960 Isabel Heinemann: Die Rasseexperten der SS und die bevölkerungspolitische Neuordnung Südosteuropas Christian Töchterle: Wir und die "Dinarier" - Der europäische Südosten in den rassentheoretischen Abhandlungen vor und im Dritten Reich Norbert Spannenberger: Vom volksdeutschen Nachwuchswissenschaftler zum Protagonisten nationalsozialistischer Südosteuropapolitik. Fritz Valjavec im Spiegel seiner Korrespondenz 1934-1939 Gerhard Grimm: Georg Stadtmüller und Fritz Valjavec. Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung Krista Zach: Friedrich Valjavec nach seinen privaten tagebuchartigen Aufzeichnungen (1934-1946) Edgar Hösch: Südostforschung vor und nach 1945. Eine historiographische Herausforderung
Mathias Beer, Dr. phil., ist Geschäftsführer und stellvertretender Leiter des Instituts für donau-schwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen.
Gerhard Seewann, bis Anfang 2007 Bibliotheksleiter am Südost-Institut, ist Professor für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa an der Universität Pécs/Fünfkirchen, als Inhaber einer Stiftungsprofessur der deutschen Bundesregierung.
"Edgar Hösch, derzeit an der Spitze des Südost-Instituts, hat die Beschäftigung mit der Südostforschung vor und nach 1945 eine historiographische Herausforderung genannt. Die Verfasser des Bandes haben sie angenommen, wertvolle Einzelergebnisse erzielt und einen richtungsweisenden Wissenschaftsdiskurs eröffnet." (Hans-Erich Volkmann in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.01.2005)
"The book is a successful project and hopefully will inspire more research in this field. It is a perfect starting point for further research exploring other themes, problems, and taboos in Südostforschung." (Michaela Wagner in Austian History Yearbook 37 /2006)
| Erscheint lt. Verlag | 7.7.2004 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Südosteuropäische Arbeiten ; 119 |
| Verlagsort | Berlin/München/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 640 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Schlagworte | Drittes Reich • Drittes Reich / 3. Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte • Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte • Geschichte • Geschichte Ost- und Südosteuropa • Hardcover, Softcover / Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989) • HC/Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989) • Nationalsozialismus • Südosteuropa, Geschichte; Geistes-/Kultur-G. • Südostforschung • Vergangenheitsbewältigung • Zeitgeschichte • Zeitgeschichte 1933 - 1945 |
| ISBN-10 | 3-486-57564-3 / 3486575643 |
| ISBN-13 | 978-3-486-57564-4 / 9783486575644 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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