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Von ‚Art School‘ bis ‚Underground Club‘

Räume der Interaktion von visueller Kunst und Popmusik im London der 1960er Jahre

(Autor)

Buch | Softcover
512 Seiten
2021
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-4239-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Von ‚Art School‘ bis ‚Underground Club‘ - Anna Braun
CHF 68,90 inkl. MwSt
London in den 1960er Jahren: Warum studierten so viele später berühmte Popmusiker wie Bryan Ferry an den ,Art Schools'? Was hat Pete Townshends Gitarrenzertrümmerung damit zu tun? Warum tauchten Plattencover der Popmusik auf, die bildende Künstlerinnen und Künstler gestalteten - wie etwa ,Sgt. Pepper' und das ,White Album' der Beatles? Warum entwickelten bildende Künstlerinnen und Künstler Lightshows zur Musik von ,Soft Machine' und ,Cream'? Und welchen Einfluss hatten die neuartigen ,Art Labs' auf David Bowies Karriere? Das Buch begibt sich auf Spurensuche der Entstehungskontexte und lässt dabei Räume wieder auferstehen, die längst vergessen schienen: ,Art Schools', Galerien und ,Underground Clubs und Labs'.
London in den 1960er Jahren: Warum studierten so viele später berühmte Popmusiker wie Bryan Ferry an den ,Art Schools'? Was hat Pete Townshends Gitarrenzertrümmerung damit zu tun? Warum tauchten Plattencover der Popmusik auf, die bildende Künstlerinnen und Künstler gestalteten - wie etwa ,Sgt. Pepper' und das ,White Album' der Beatles? Warum entwickelten bildende Künstlerinnen und Künstler Lightshows zur Musik von ,Soft Machine' und ,Cream'? Und welchen Einfluss hatten die neuartigen ,Art Labs' auf David Bowies Karriere? Das Buch begibt sich auf Spurensuche der Entstehungskontexte und lässt dabei Räume wieder auferstehen, die längst vergessen schienen: ,Art Schools', Galerien und ,Underground Clubs und Labs'. All diese ,Interaktionsräume' förderten nicht nur das Zusammenkommen der Kunstformen, sondern ermöglichten es überhaupt erst. Was aber war an ihnen besonders und wie waren sie beschaffen? Erstmals wird hier die Historie erzählt, die zum intensiven Einfluss der visuellen Kunst auf die Popmusik in Großbritannien führte.

Anna Braun studierte Kunst, Musik und Medien an der Philipps-Universität Marburg und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Mit ihrer Dissertation über die Interaktion von visueller Kunst und Popmusik im London der 1960er Jahre wurden sie an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Sie arbeitete als Kunst- und Kulturvermittlerin und im Bereich Kunst im öffentlichen Raum. Aktuell ist sie als Mediatorin tätig.

Anna Braun beleuchtet in ihrem Buch gekonnt die Londoner Pop Art- und Popmusikszene der 1960er Jahre und deckt bislang meist kaum diskutierte Zusammenhänge zwischen beiden auf. Diese sind zumeist spannend beschrieben und das Buch dürfte auch für viele Expert*innen des Jahrzehnts mit einigen neuen Erkenntnissen aufwarten. [...] Der Verdienst von Anna Brauns Buch liegt vornehmlich im Zusammenführen von Ansätzen der Kunst- und Bildgeschichte und solchen der Popular Music Studies. Auf dieser Grundlage arbeitet sie ein Tableau von Orten, Akteur*innen und Netzwerken heraus, welches durch seine Reichhaltigkeit und Detailliertheit besticht. [...] [E]ine Bereicherung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Interaktion von Kunst und Musik. [...] [E]in gelungenes Bild dieser Zusammenhänge, welches Kunst- wie auch Musikinteressierten neue Perspektiven eröffnen dürfte. SAMPLES, Jahrgang 19 (2021)

Anna Braun beleuchtet in ihrem Buch gekonnt die Londoner Pop Art- und Popmusikszene der 1960er Jahre und deckt bislang meist kaum diskutierte Zusammenhänge zwischen beiden auf. Diese sind zumeist spannend beschrieben und das Buch dürfte auch für viele Expert*innen des Jahrzehnts mit einigen neuen Erkenntnissen aufwarten.
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Der Verdienst von Anna Brauns Buch liegt vornehmlich im Zusammenführen von Ansätzen der Kunst- und Bildgeschichte und solchen der Popular Music Studies. Auf dieser Grundlage arbeitet sie ein Tableau von Orten, Akteur*innen und Netzwerken heraus, welches durch seine Reichhaltigkeit und Detailliertheit besticht.
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[E]ine Bereicherung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Interaktion von Kunst und Musik.
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[E]in gelungenes Bild dieser Zusammenhänge, welches Kunst- wie auch Musikinteressierten neue Perspektiven eröffnen dürfte.

Der Autorin gelingt es, ganzheitlich und detailliert, konkret und anschaulich vorzuführen, welche Praxisformen als Vorbilder für britische Szenen der 1960er Jahre in Frage kommen und wie mit ihnen umgegangen wird, dies durch welche Mittler, mit welchen Modifikationen und aus welchen Begründungszusammenhängen.

Braun’s study is meticulously researched and engagingly written.
It offers a persuasive overall argument while making many fine observations along the way. [...]
[...] for anyone who is interested in, and concerned about, the future of the creative arts in the climate of fiscal austerity and puritanical righteousness that seems to define our present.

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Populäre Kultur und Musik ; 31
Zusatzinfo mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen
Sprache deutsch
Maße 165 x 235 mm
Gewicht 1004 g
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Musik Musikgeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Schlagworte Andy Warhol • Arts Labs • Bauhaus • Beatles • David Bowie • Galerien • Gustav Metzger • Indica Gallery • John Lennon • Kunsthochschule • Lightshow • Mark Boyle • Musikalische Volkskulturen/Populäre Musikkulturen • Paul McCartney • peter blake • Plattencover • Robert Fraser • Sgt. Pepper • Soft machine • UFO Club • Volksmusik und populäre Musikkulturen • Yoko Ono
ISBN-10 3-8309-4239-7 / 3830942397
ISBN-13 978-3-8309-4239-9 / 9783830942399
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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