Gottesdienst in Regensburger Institutionen
Zur Vielfalt liturgischer Traditionen in der Vormoderne
Seiten
2021
Schnell & Steiner (Verlag)
978-3-7954-3629-2 (ISBN)
Schnell & Steiner (Verlag)
978-3-7954-3629-2 (ISBN)
Interdisziplinäre Beiträge erschließen den Gottesdienst in den verschiedenen Regensburger Institutionen, seine Musik und Kunst, Handschriften und Räume sowie seine historischen Kontexte und überregionalen Bezüge.
Regensburg war in der Vormoderne als weit überregional bedeutendes politisches Zentrum und international vernetzte Handelsstadt auch kirchlich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Institutionen bestimmt: Neben dem Bistum, das manche seiner Eigentraditionen bis lange nach dem Konzil von Trient hochhielt, bestimmten zahlreiche Stifte und Klöster beiderlei Geschlechts das liturgische Leben, das in der Neuzeit zusätzliche Komplexität gewann, als sich die Stadt mehrheitlich der lutherischen Reformation anschloss, was zur Übernahme neuer Bräuche, aber auch zu bemerkenswerten Kompromissen führte. Als Tradentinnen und Produzentinnen von Handschriften, als Bauherrinnen liturgischer Räume und Auftraggeberinnen von Kunstwerken, nicht zuletzt in ihrem Zusammenspiel im städtischen Raum und in den größeren Einflusssphären von Kirche und Reich sind Regensburger Institutionen ein Prisma, durch das die bunte Vielfalt vormoderner Liturgie sichtbar wird.
Regensburg war in der Vormoderne als weit überregional bedeutendes politisches Zentrum und international vernetzte Handelsstadt auch kirchlich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Institutionen bestimmt: Neben dem Bistum, das manche seiner Eigentraditionen bis lange nach dem Konzil von Trient hochhielt, bestimmten zahlreiche Stifte und Klöster beiderlei Geschlechts das liturgische Leben, das in der Neuzeit zusätzliche Komplexität gewann, als sich die Stadt mehrheitlich der lutherischen Reformation anschloss, was zur Übernahme neuer Bräuche, aber auch zu bemerkenswerten Kompromissen führte. Als Tradentinnen und Produzentinnen von Handschriften, als Bauherrinnen liturgischer Räume und Auftraggeberinnen von Kunstwerken, nicht zuletzt in ihrem Zusammenspiel im städtischen Raum und in den größeren Einflusssphären von Kirche und Reich sind Regensburger Institutionen ein Prisma, durch das die bunte Vielfalt vormoderner Liturgie sichtbar wird.
Prof. Dr. Harald Buchinger ist Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Universität Regensburg und Direktor des Institutum Liturgicum Ratisbonense des Bistums Regensburg. Dr. Sabine Reichert war vor ihrem Wechsel an die Universität Mainz wissenschaftliche Koordinatorin des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" an der Universität Regensburg.
https://download.schnell-und-steiner.de/ihv/9783795436292_inhaltsverzeichnis.pdf
| Erscheinungsdatum | 07.10.2021 |
|---|---|
| Co-Autor | Armin Martin Hofbauer, Florian Würsch |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 1736 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Auftraggeberin • Gottesdienst • Handschrift • Kirchen • Liturgie • Predigt • Regensburg |
| ISBN-10 | 3-7954-3629-X / 379543629X |
| ISBN-13 | 978-3-7954-3629-2 / 9783795436292 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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