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Nach der »Willkommenskultur« -

Nach der »Willkommenskultur«

Geflüchtete zwischen umkämpfter Teilhabe und zivilgesellschaftlicher Solidarität
Buch | Softcover
254 Seiten
2021
transcript (Verlag)
978-3-8376-5414-1 (ISBN)
CHF 41,95 inkl. MwSt

Ein differenziertes Bild der Solidarität mit Geflüchteten, demokratischen Teilhabe und Konflikte in zivilgesellschaftlichem Engagement.


Die 2015 einsetzende »Willkommenskultur« in Deutschland wird vielen Aktiven als Sternstunde zivilgesellschaftlichen Engagements im Gedächtnis bleiben. Zugleich war und ist die Teilhabe von Geflüchteten umkämpft und es fallen viele rassistische Übergriffe und Anschläge in die Zeit nach dem »Sommer der Migration«. Die Beiträger*innen des Bandes liefern auf Grundlage von über 160 Interviews mit Geflüchteten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und staatlichen Stellen eine reflektierte Bestandsaufnahme und Interpretation dieser Phase. Ihr empirisch differenzierter und vielschichtiger Überblick bietet theoretische Impulse zu Debatten um Mikropolitiken des Engagements, Solidarität und ein alltagszentriertes Demokratieverständnis.

Samia Dinkelaker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Sie promovierte zu Subjektivierungen in Regimen der Arbeitsmigration und hat zu ethnographischen Forschungsmethoden, Migration und Gender publiziert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Migration und Geschlecht, mit dem Fokus auf Gewalt und care.

Nikolai Huke (Dr. phil.), geb. 1983, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er forscht unter anderem zu Demokratie, politischer Teilhabe, autoritärem Populismus, sozialen Bewegungen, Prekarität und Migration. Ab 2016 war er für vier Jahre an der Eberhard Karls Universität Tübingen, wo er das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt »Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland« koordinierte, aus dem die Publikation »Ohnmacht in der Demokratie« entstand.

Olaf Tietje (Dr.) lehrt und forscht Soziologie und qualitative Methoden an der LMU München.

»Die Beiträger*innen liefern eine fundierte empirische Analyse der Diskurse um Teilhabe, Partizipation, Solidarität und Demokratieverständnisse.«

Karoline Pietrzik, www.socialnet.de, 28.04.2021 20210428

»Die Beiträger*innen liefern eine fundierte empirische Analyse der Diskurse um Teilhabe, Partizipation, Solidarität und Demokratieverständnisse.«

Besprochen in:IDA NRW, 1 (2021)InfoDienst Migration, 2 (2021)InfoDienst Migration, 3 (2021)

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Edition Politik ; 104
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 148 x 225 mm
Gewicht 393 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung Politische Systeme
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Arbeit • Civil Engagement • Civil Society • Democracy • Demokratie • Engagement • Fleeing • Flucht • Flüchtling • Flüchtlingsforschung • Flüchtlingskrise • Gender-based violence • Geschlechtsspezifische Gewalt • Habitation • Integration • Migration • Participation • Political Science • Politics • Politik • Politikwissenschaft • Racism • Rassismus • Refugee • Refugee crisis • Refugee Studies • Solidarität • Solidarity • Support work • Teilhabe • Unterstützungsarbeit • Welcome Culture • willkommenskultur • Wohnen • Work • Zivilgesellschaft
ISBN-10 3-8376-5414-1 / 3837654141
ISBN-13 978-3-8376-5414-1 / 9783837654141
Zustand Neuware
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