Erfahrungen göttlicher Liebe (eBook)
299 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-55259-0 (ISBN)
Dr. Enno Edzard Popkes ist Universitätsprofessor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Dr. Enno Edzard Popkes ist Universitätsprofessor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
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Copyright 5
Table of Contents 8
Vorwort 6
Kapitel 1: Einleitung 14
1. Thematische Hinführung 14
2. Eine persönliche Vorbemerkung 15
3. Der wissenschaftliche Ausgangspunkt der vorliegenden Studie 16
4. Das Anliegen und die Struktur der vorliegenden Studie 18
5. ‚… über den garstigen Graben‘ – zur Frage der Vergleichba 20
6. Über Unaussprechliches sprechen – Grundprobleme wissenschaftlicher Auseinander-setzungen mit Nahtoderfahrungen 21
Kapitel 2: Leitthemen interdisziplinärer Forschungen zu Nahtoderfahrungen 24
1. Die sukzessive Etablierung von Nahtoderfahrungen als Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen 25
2. Definitionen von Nahtoderfahrungen 27
2.1 Methodische Probleme einer Definition von Nahtoderfahrungen 28
2.2 Zur Differenzierung von Transzendenzerfahrungen‘, Nahtoderfahrungen im weiteren Sinne‘, Nahtoderfahrungen im engeren Sinne‘, Transformationserfahrungen‘ und Erfahrungen göttlicher Liebe‘ 32
2.3 Charakteristika und Teilaspekte von ,Nahtoderfahrungen im engeren Sinne‘ 36
3. Exemplarische ‚Erfahrungen göttlicher Liebe‘ und daraus folgende ‚Transformationserfahrungen‘ 41
4. Wissenschaftliche Deutungen bzw. Erklärungen von Nahtoderfahrungen 65
4.1 Polemik im Kontext der Nahtodforschung als Folge mangelnder wissenschaftlicher Diskursfähigkeit 66
4.2 Deskriptive Positionen 67
4.3 Religiös-ontologische Positionen 68
4.4 Skeptische bzw. reduktiv-materialistische Positionen 69
4.5 Parawissenschaftliche Positionen 71
5. Wissenstheoretische Schlüsselfragen interdisziplinärer Forschungen zu Nahtoderfahrungen 72
5.1 Das Verständnis von Materie als wissenschaftstheoretische Schlüsselfrage reduktiv-materialistischer und parawissenschaftlicher Deutungen von Nahtoderfahrungen 73
5.2 Die interdisziplinäre Erforschung von Nahtoderfahrungen und die ,Struktur wissenschaftlicher Revolutionen‘ 76
5.3 Nahtoderfahrungen und das ‚Leib-Seele-Problem‘ 79
5.4 Diskursanalytische Potenziale interdisziplinärer Forschungen zu Nahtoderfahrungen 82
6. Die mediale Vermittlung von Nahtoderfahrungen 84
6.1 Die multimedialen Vermittlungen von ,Nahtoderfahrungen‘ als religionssoziologische Massenphänomene 85
6.2 Empirische Sammlungen und Kategorisierungen von Nahtoderfahrungen 89
6.3 Autobiographische Erfahrungsberichte 91
7. Psychologische und biographische Konsequenzen von Nahtoderfahrungen 92
8. Religions- und kulturgeschichtliche Vergleichsgrößen zu Nahtoderfahrungen 94
9. Nahtoderfahrungen als Thema von Theologie und Kirche 96
Kapitel?3: Nahtoderfahrungen als Zugänge zum Platonismus 104
1. Grundprobleme einer Interpretation platonischer Dialoge 105
1.1 Tradition – Kreativität – Innovation: zur Frage der Entstehung des platonischen Welt- und Menschenbildes 105
1.2 Die Deutungsoffenheit der platonischen Dialoge 106
1.3 Die Frage der Existenz ‚ungeschriebener Lehren‘ 107
1.4 Die Bedeutung der platonischen Schulbildungen für die Interpretation der platonischen Dialoge 108
1.5 Zur Übersetzung platonischer Texte 109
2. Unsagbares aussagen: die platonischen Jenseitsmythen 111
3. Zur argumentativen Verortung und Bedeutung der Erzählung von dem vermeintlich verstorbenen Soldaten Er im Schlusskapitel des Dialogs Politeia 114
4. Einsichten außerhalb der Höhle: die Konzeption der Ideenlehre und des Höhlengleichnisses 116
5. Das Leib-Seele-Verständnis und die Seelenwanderungslehre 119
5.1 ‚Reinkarnation‘ – ‚Wiedergeburt‘ – ‚Seelenwachstum‘: Grundprobleme einer Auseinandersetzung mit platonischen Seelenwanderungsvorstellungen 119
5.2 Die Grundstruktur der platonischen Seelenwanderungslehre 123
5.3 Die Beschreibung der Seelenwanderungen in der Erzählung von dem Soldaten Er 127
5.4 Das Ziel der Seelenwanderungen bzw. des Seelenwachstums 132
6. Das Motiv der verborgenen Allwissenheit der Seele und die Anamnesis-Vorstellung 135
7. Das Geheimnis erotischer Faszination und die Sehnsucht der Seele nach der Erfahrung des Göttlich-Schönen 136
7.1 Grundprobleme einer Auseinandersetzung mit dem platonischen Eros-Begriff 137
7.2 Die Komposition und mysterientheologischen Hintergründe der Diotima-Rede (Plato Sym. 201 d 1–212 c 3) und der Palinodie (Plato Phaidr. 243 e 10–257 b 8) 139
7.3 Die Erfahrung des Göttlich-Schönen als Klimax der Stufenleiter der Erotik nach der Diotima-Rede im Dialog Symposion 143
7.4 Das Motiv der Erinnerung der Seele an das Göttlich-Schöne nach der Palinodie des Sokrates im Dialog Phaidros 146
8. „… dem Regenbogen vergleichbar, aber glänzender und reiner …“ (Plato Polit. 615 8?f.): das Licht als ‚Band des Himmels‘ 150
9. Plotins Lehre von der ‚Henosis‘ (‚Einswerdung‘) als Analogie zu ,Erfahrungen göttlicher Liebe‘ 154
Kapitel?4: Nahtoderfahrungen als Zugänge zum frühen Christentum 159
1. Die Lebenswende des Paulus 160
1.1 Die grundlegende Bedeutung der Lebenswende des Paulus für die Entwicklungsgeschichte des frühen Christentums 161
1.2 Die autobiographischen Aussagen zur Lebenswende des Paulus 163
1.3 Die Bedeutung der Apostelgeschichte für das Verständnis der Theologie und Biographie des Paulus 164
1.4 Die lukanischen Aussagen zur Lebenswende des Paulus 167
1.5 Zentrale Fragen einer Deutung der Lebenswende des Paulus 174
1.5.1 Wann nimmt Paulus Kontakt zu Christen auf? 174
1.5.2 Warum unterscheidet sich die paulinische Theologie signifikant von der Lehre anderer Autoritäten des frühen Christentums? 177
1.5.3 Warum wird die Theologie und der Selbstanspruch des Paulus von zentralen Autoritäten des frühen Christentums abgelehnt? 178
1.5.4 Warum rekurriert Paulus kaum auf Worte und Taten Jesu? 189
1.5.5 In welchem Verhältnis stehen die Lebenswende und die ‚Himmelsreise‘ (2 Kor 12,1–5) des Paulus? 190
2. Die Himmelsreise des Paulus (2 Kor 12,1–5) 192
2.1 Die kontextuelle Verortung von 2 Kor 12,1–5 193
2.1.1 Zur Stellung von 2 Kor 12,1–5 in 2 Kor 10–13 193
2.1.2 Die Bedeutung von 2 Kor 12,6–10 für die Interpretation von 2 Kor 12,1–5 195
2.2 Die Argumentationsstruktur von 2 Kor 12,1–5 197
2.3 Die Besonderheit von 2 Kor 12,1–5 200
3. Unterschiedliche Zugangsperspektiven zur Lebenswende und Himmelsreise des Paulus 203
4. Die Lebenswende des Paulus als Transformationserfahrung infolge einer Erfahrung göttlicher Liebe 211
4.1 Modifikationen der Religiosität des Paulus 212
4.2 Die universalen Dimensionen paulinischer Eschatologie 215
4.3 Liebe als ein Zentrum paulinischer Theologie und Ethik 221
4.4 ‚Christus-Mystik‘ bzw. ‚mystisch-partizipatorische Aussagen‘ 228
4.5 ‚Rätselhafte Spiegelbilder‘ (1 Kor 13,12a), ‚Unaussprechliche Worte‘ (2 Kor 12,4) und die Unbeschreiblichkeit von ‚Erfahrungen göttlicher Liebe‘ 230
Kapitel?5: Rückblicke und Ausblicke 234
1. Nahtoderfahrungen als Zugänge zum Platonismus 234
2. Nahtoderfahrungen als Zugänge zur paulinischen Lebenswende 240
3. Perspektiven und Herausforderungen weiterer Forschungen 245
Namensregister 249
Sachregister 250
Literaturverzeichnis 255
Body 14
| Erscheint lt. Verlag | 16.7.2018 |
|---|---|
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie |
| Schlagworte | Kirchengeschichte • Platonismus • Theologie |
| ISBN-10 | 3-647-55259-3 / 3647552593 |
| ISBN-13 | 978-3-647-55259-0 / 9783647552590 |
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