Westemigranten
Deutsche Kommunisten zwischen USA-Exil und DDR
Seiten
2019
Böhlau Köln (Verlag)
978-3-412-50044-3 (ISBN)
Böhlau Köln (Verlag)
978-3-412-50044-3 (ISBN)
- Titel erscheint in neuer Auflage
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Westemigranten - Exilerfahrungen deutscher Kommunisten in den USA und ihr Leben in der DDR nach 1945
Mario Keßler geht in seinem neuen Buch den Spuren deutscher kommunistischer Exilanten in den USA nach, die nach dem Ende des Nazi-Regimes in die DDR zurückkehrt sind. Er schildert sowohl ihre Exilerfahrungen in der kapitalistischen Gesellschaft der USA wie auch ihre Lebensumstände im Osten Deutschlands nach 1945. Kein Kommunist ist in den Westen Deutschlands zurückgekehrt. Von Interesse sind nicht nur die eingetragenen KPD-Mitglieder, sondern auch "Kommunisten ohne Parteibuch" wie Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Ernst Bloch oder Stefan Heym. Auf der politischen Ebene geht es primär um die Frage, welche Entwürfe für ein Nachkriegsdeutschland das deutsche kommunistische Exil entwickelte und welche Hoffnungen sich in der DDR erfüllten oder nicht erfüllten. Auf intellektuell-geschichtlicher Ebene interessiert den Autor besonders die Bindung der sehr unterschiedlichen Akteure an die kommunistische Partei oder deren Umfeld - und zwar sowohl in den USA als auch in der DDR. Auf kulturgeschichtlicher Ebene wird - vor allem bei Schriftstellern, Journalisten und Künstlern - nach dem "kulturellen Gepäck" gefragt, das die Rückkehrer aus den USA mitbrachten. Beargwöhnt wurden sie in beiden Ländern, benötigt wohl nur in der DDR.
Mario Keßler geht in seinem neuen Buch den Spuren deutscher kommunistischer Exilanten in den USA nach, die nach dem Ende des Nazi-Regimes in die DDR zurückkehrt sind. Er schildert sowohl ihre Exilerfahrungen in der kapitalistischen Gesellschaft der USA wie auch ihre Lebensumstände im Osten Deutschlands nach 1945. Kein Kommunist ist in den Westen Deutschlands zurückgekehrt. Von Interesse sind nicht nur die eingetragenen KPD-Mitglieder, sondern auch "Kommunisten ohne Parteibuch" wie Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Ernst Bloch oder Stefan Heym. Auf der politischen Ebene geht es primär um die Frage, welche Entwürfe für ein Nachkriegsdeutschland das deutsche kommunistische Exil entwickelte und welche Hoffnungen sich in der DDR erfüllten oder nicht erfüllten. Auf intellektuell-geschichtlicher Ebene interessiert den Autor besonders die Bindung der sehr unterschiedlichen Akteure an die kommunistische Partei oder deren Umfeld - und zwar sowohl in den USA als auch in der DDR. Auf kulturgeschichtlicher Ebene wird - vor allem bei Schriftstellern, Journalisten und Künstlern - nach dem "kulturellen Gepäck" gefragt, das die Rückkehrer aus den USA mitbrachten. Beargwöhnt wurden sie in beiden Ländern, benötigt wohl nur in der DDR.
Mario Keßler ist Projektleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung, apl. Professor an der Universität Potsdam und Gastprofessor an der Yeshiva University in New York.
| Erscheinungsdatum | 13.11.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Zeithistorische Studien ; Band 060 |
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 160 x 237 mm |
| Gewicht | 1079 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte |
| Schlagworte | DDR • Emigration • Kommunismus • Nachkriegszeit (2. Weltkrieg) • Nachkriegszeit (Weltkrieg II) • Nationalsozialismus • Ostdeutschland • USA |
| ISBN-10 | 3-412-50044-5 / 3412500445 |
| ISBN-13 | 978-3-412-50044-3 / 9783412500443 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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