"Haus Fuschl", Sommerresidenz des Reichsaußenministers
Vermögensentzug und Restitution nichtjüdischen Eigentums, am Beispiel der Stiftung "Haus Fuschl"
Seiten
2018
Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
978-620-2-32219-5 (ISBN)
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978-620-2-32219-5 (ISBN)
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Die Republik Österreich ist im Besitz einer Stiftung, die in der Zeit des "Dritten Reiches" vom damaligen Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop gegründet wurde. Grundlage der Stiftung war das der Monarchistenfamilie Remiz entzogene Schloss Fuschl. Bis zum Ende der NS-Herrschaft wurde der Besitz der Stiftung um zahlreiche bäuerliche Liegenschaften rund um den Fuschlsee erweitert. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst analysiert, zu welchem Zweck die Stiftung gegründet wurde und inwieweit es bei deren Erweiterung zur Ausübung von Zwang und Enteignung gekommen war. Anschließend wird im Detail dokumentiert, wie die zahlreichen Rückstellungsverfahren rund um die Stiftung abgewickelt wurden und wie bei diesen die Finanzprokuratur der Republik Österreich eine führende, jedoch nicht immer rühmliche Rolle gespielt hat.
Hubert Stock, geb. 1963 in Zell am Ziller, Historiker, Berufsjäger und Landwirt. Studium der Geschichte an der Universität Salzburg. Lebt heute in Werfen, Land Salzburg.
| Erscheinungsdatum | 23.09.2022 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 220 mm |
| Gewicht | 356 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Allgemeines / Lexika |
| Schlagworte | Enteignung • Fuschl • Nationalsozialismus • Österreich • Restitution |
| ISBN-10 | 620-2-32219-5 / 6202322195 |
| ISBN-13 | 978-620-2-32219-5 / 9786202322195 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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