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Staatssicherheit an der Charité

Der IM „Harald Schmidt“ und die „Sicherheitspolitik von Partei und Regierung“ an der Charité 1972 bis 1987

(Autor)

Buch
376 Seiten
2017
Metropol-Verlag
978-3-86331-349-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Staatssicherheit an der Charité - Jutta Begenau
CHF 33,55 inkl. MwSt
In den siebziger Jahren brachte die Staatssicherheit die größte medizinische Einrichtung der DDR, die Charité, zunehmend unter ihre Kontrolle. Dabei konnte sie sich nicht nur auf die Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) und die Partei stützen, sondern ebenso auf die Leitungsebene von Charité und Humboldt-Universität, die Volkspolizei und das Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen. An der Charité entstand eine geheimpolizeiliche Parallelwelt. Das erschließt ein exemplarischer Einzelfall: der IM "Harald Schmidt". Als junger Funktionär der FDJ wurde Helmut Weidmann Inoffizieller Mitarbeiter. Denunziation und Verrat eröffneten ihm eine Stasikarriere an der Charité. Doch neben Überwachung und Bespitzelung, Misstrauen und zerstörten sozialen Beziehungen gab es an dem Klinikum auch Anstand, Eigensinn und zivilen Ungehorsam und damit Grenzen der Macht der Stasi.
Erscheinungsdatum
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 155 x 230 mm
Einbandart gebunden
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Schlagworte Charité • Charite Berlin • DDR • Europäische Geschichte • IM (Staatssicherheitsdienst) • Staatssicherheitsdienst (Stasi) • Stasi
ISBN-10 3-86331-349-6 / 3863313496
ISBN-13 978-3-86331-349-4 / 9783863313494
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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