St. Georg mit Tiersymbolen
Das typologische Deckenprogramm der unteren Abtsstube des Klosters St. Georgen in Stein am Rhein als Teil eines Raumprogramms
Seiten
2016
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-67897-8 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-67897-8 (ISBN)
lt;p>Die Studie deutet erstmals die 7 Medaillons an der Decke der Abtsstube (6 Tiersymbole, im Zentrum St. Georg) als typologisches Bildprogramm zur Verherrlichung des Klosterpatrons. Dazu sichtet sie die allegorischen Tierauslegungen (Physiologustradition) und weist Analogien zwischen den Tiergeschichten und der fiktiven Heiligenvita nach.
lt;p>Für den Deckenschmuck der Abtsstube schlägt die Studie erstmalig eine Deutung vor. Sie versteht die sieben Medaillons als Bildprogramm zur Verherrlichung des Klosterpatrons und bezieht die sechs Tiersujets, die den Drachentöter St. Georg umgeben, typologisch auf die Zentralfigur. Zum Nachweis dieser Möglichkeit ermittelt sie zunächst anhand von Quellen die herkömmlichen allegorischen Auslegungen der Tiere (Physiologustradition); dann zeigt sie Analogien auf zwischen den Tiergeschichten bzw. -exegesen und dem legendären Leben und Wirken des Märtyrers. So interpretiert, erhält das bislang unbeachtete Deckenprogramm kunsthistorische Relevanz als innovatives Beispiel der Heiligenverehrung.
lt;p>Für den Deckenschmuck der Abtsstube schlägt die Studie erstmalig eine Deutung vor. Sie versteht die sieben Medaillons als Bildprogramm zur Verherrlichung des Klosterpatrons und bezieht die sechs Tiersujets, die den Drachentöter St. Georg umgeben, typologisch auf die Zentralfigur. Zum Nachweis dieser Möglichkeit ermittelt sie zunächst anhand von Quellen die herkömmlichen allegorischen Auslegungen der Tiere (Physiologustradition); dann zeigt sie Analogien auf zwischen den Tiergeschichten bzw. -exegesen und dem legendären Leben und Wirken des Märtyrers. So interpretiert, erhält das bislang unbeachtete Deckenprogramm kunsthistorische Relevanz als innovatives Beispiel der Heiligenverehrung.
Gerlinde Bretzigheimer ist Autorin zahlreicher Publikationen, hauptsächlich im Bereich der Klassischen Philologie, aber auch der Mediävistik und Germanistik.
lt;p>Erstmalige Deutung des Deckenschmucks der Abtsstube als typologisches Bildprogramm zur Verherrlichung des Klosterpatrons - Exegese des Drachenkampfs - Traditionelle Allegorese der sechs Tiersymbole (Physiologustradition) - Analogien zwischen den Tieren und St. Georg - Reste eines Wandprogramms
| Erscheinungsdatum | 11.09.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beihefte zur Mediaevistik ; 22 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 360 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter | |
| Schlagworte | Abtsstube • Bestiarien • Bildprogramm • Bretzigheimer • Deckenprogramm • dinzelbacher • Drachentöter • Eines • Georg • Georgen • Georgslegende • GERLINDE • Heiligenverehrung • Heiliger • Ikonographie • Klosters • Märtyrer • Mittelalterrezeption • Naturkunden • Nothelfer • Peter • Physiologustradition • Raumprogramms • Rhein • Stein • Teil • Tierallegorese • Tieranalogie • Tiersymbolen • Typologie • typologische • unteren |
| ISBN-10 | 3-631-67897-5 / 3631678975 |
| ISBN-13 | 978-3-631-67897-8 / 9783631678978 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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