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Von der Psychologie zur Phänomenologie (eBook)

Husserls Weg in die Phänomenologie der "Logischen Untersuchungen"

(Autor)

eBook Download: PDF
1983 | 1., Unverändertes eBook der 1. Auflage von 1983
278 Seiten
Meiner, F (Verlag)
978-3-7873-2886-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Von der Psychologie zur Phänomenologie - Henning Peucker
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Dieses Buch geht der frühen Entwicklung des Husserlschen Denkens im Hinblick auf die systematischen Motive nach, die zur Entstehung der Phänomenologie führten. Herausgearbeitet wird, wie und warum sich Husserls anfänglich mathematisches Forschungsinteresse später auf ein rein logisches Terrain verlagert. Dieser konsequenten thematischen Weiterentwicklung läuft die wegweisende methodische Neuorientierung zur Phänomenologie parallel. Gezeigt wird, wie es Husserls Begründungsabsichten für die Formalwissenschaften Mathematik und Logik erforderlich machen, dass er die zunächst von seinen Lehrern Brentano und Stumpf übernommene Methode der deskriptiven Psychologie zur Phänomenologie weiterentwickelt. Ferner wird die systematische Leistungsfähigkeit dieser neuen erkenntnistheoretischen Methode zur Begründung der Formalwissenschaften kritisch überprüft. So wird durch die Analyse der bisher wenig untersuchten Husserlschen Frühphilosophie ein neues Verständnis des Ursprungs der phänomenologischen Philosophie gewonnen.

Henning Peucker, z. Zt. Akad. Oberrat für Philosophie, Univ. Paderborn, Arbeiten zu philosophischen Werken des 19. und 20. Jhts., Mitarbeit an der Edition von Edmund Husserls Beiträgen zur Ethik.

Cover 1
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 13
I. Psychologie als Grundlagenwissenschaft 17
A. Ansätze von Phämomenologie in "Über den Begriff der Zahl" (1887) 18
1. Mathematische Sachinteressen und psychologische Methode im Ausgangspunkt von Husserls Denken 18
2. Die psychologische Ursprungsanalyse 23
3. Die psychologische Ursprungsanalyse in "Über den Begriff der Zahl" 26
4. Das Problem der Objektivität in der psychologischen Ursprungserklärung Zahlbegriffe 32
5. Der psychologische Konstitutionsbegriff und das Motiv für seine spätere Neuinterpretation 35
6. Zusammenfassung 40
B. Psychologische Analysen in der "Philosophie der Arithmetik" (1891) 42
1. Aufgabenstellung und Kontext der "Philosophie der Arithmetik" 42
2. Das Problem des psychologischen Ursprungs großer Zahlen 45
3. Die symbolischen Zahlvorstellungen und ihr psychologisches Fundament in den figuralen Momenten 47
4. Voraussetzung und Weiterentwicklung von Husserls Theorie der figuralen Momente 52
5. Zusammenfassung 56
C. Von der Anzahlenarithmetik zur Logik 57
1. Das Interesse an der Logik der Mathematik in der > >
2. Die Logik der Zeichenverwendung 60
3. Die Rechenoperationen in der Anzahlenarithmetik 65
4. Das Erweiterungsproblem 69
5. Die Mannigfaltigkeitslehre und die Auseinandersetzung mit der mathematischen Logik 74
6. Zusammenfassung 80
II. Die Psychologismuskritik 83
A. Die Idee einer reinen Logik als Wissenschaftslehre 84
1. Die Logik als Kunstlehre und die Frage nach Ihren theoretischen Fundamenten 84
2. Das Thema der reinen Logik oder die Frage nach dem Wesen der Wissenschaften 89
a) Wissenschaft und Wahrheit 90
b) Wissenschaft und Begründung 93
c) Wissenschaft und Bedeutung 96
3. Aufbau und Aufgaben der reinen Logik 98
a) Die Gliederung der reinen Logik als universaler Theorienlehre 99
b) Die Erweiterung der logischen Analytik durch formale Ontologie und Erkenntnislehre 104
4. Zusammenfassung 106
B. Der Psychologismus 107
1. Was ist Psychologismus 107
2. Der Psychologismus im Kontext der neuzeitlichen Philosophie 111
3. Der logische Psychologismus 115
4. Psychologismus beim frühen Husserl 118
5. Zusammenfassung 122
C. Die Psychologismuskritik der "Prolegomena" 123
1. Die > Widerlegung<
2. Die Kritik der Vorurteile des Psychologismus 134
3. Zusammenfassung 142
D. Die Voraussetzungen der Psychologismuskritik der > >
1. Bolzanos Wahrheiten an sich 145
2. Lotzes Platonismus der Geltungseinheiten 151
3. Freges Psychologismuskritik und die Frage nach ihrem Einfluß auf Husserl 157
4. Zusammenfassung 167
III. Der Durchbruch zur Phänomenologie in den > >
A. Aufgabe und Aufbau der > >
1. Aufgabe und Sinn der phänomenologischen Erkenntnistheorie in den > >
2. Das methodische Selbstverständnis der Phänomenologie der > >
a) Die erste Auflage der > >
b) Die Korrektur im Selbstverständnis - Phänemenologie als eidetische Phänomenologie 184
3. Die Doppelseitigkeiten im Aufbau der > >
4. Zusammenfassung 197
B. Intentionalität und Bedeutung 199
1. Bewußtsein als intentionales Erlebnis 202
a) Die Differenzierung des > >
b) Die grundlegende Funktion der objektivierenden Akte 212
2. Erkenntnis als erfüllter objektivierender Akt 216
3. Zusammenfasssung 226
C. Kategoriale Anschauung 227
1. Begriff und Funktion der kategorialen Anschauung 227
2. Die kategoriale Anschauung im engeren Sinne 235
a) Die Analyse einiger Haupttypen von kategorialer Anschauung 239
b) Das Problem der kategorialen Repräsentationen 242
3. Die allgemeine Anschauung 255
a) Die allgemeine Anschauung als ideirende Abstraktion 255
b) Die allgemeine Anschauung als eidetische Variation 259
4. Zusammenfassung 264
Literaturverzeichnis 267
Personenregister 281
Sachregister 285

Erscheint lt. Verlag 1.1.1983
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit
Schlagworte Bernard • Brentano • Carl • Edmund • Husserl • Phänomenologie • Psychologie • stumpf
ISBN-10 3-7873-2886-6 / 3787328866
ISBN-13 978-3-7873-2886-4 / 9783787328864
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