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Selbstwirksamkeit und Unterrichtsqualität

Unterricht und Persönlichkeitsaspekte von Lehrpersonen im Berufsübergang

(Autor)

Buch | Softcover
326 Seiten
2014
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-3110-2 (ISBN)
CHF 48,85 inkl. MwSt
Diese Studie legt den Fokus auf die Persönlichkeitsaspekte (Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsmerkmale, Stressverarbeitungsstrategien) und die Qualität des Unterrichts von Studierenden bzw. Berufseinsteigenden und im Vergleich dazu von erfahrenen Praxislehrpersonen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich im Durchschnitt die Selbstwirksamkeit und die Qualität des Unterrichts der Studierenden bzw. Berufseinsteigenden am Ende der Ausbildung, am Anfang und am Ende des ersten Berufsjahres kaum verändern.
Die Forschung zur Professionalität von Lehrpersonen stellt die Frage der Faktoren, welche das professionelle Handeln bedingen, ins Zentrum. In diesem Zusammenhang werden neben dem Wissen von Lehrpersonen zunehmend auch psychologische Faktoren diskutiert, die nicht nur entscheidend sind, wenn es um gesundheitliche Aspekte wie das stressbedingte Burnout geht, sondern denen auch eine Handlungsrelevanz zugeschrieben wird. Hierzu werden insbesondere die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen genannt. Für stichhaltige Aussagen zu den Selbstwirksamkeitsüberzeugungen im Kontext des professionellen Handelns von Lehrpersonen ist die Forschungslage jedoch noch unbefriedigend. Hier setzt die Arbeit an. Im Kontext des Berufsüberganges von Lehrpersonen werden insbesondere die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und die Unterrichtsqualität mehrperspektivisch, einerseits längsschnittlich und andererseits querschnittlich im Vergleich zu erfahrenen Praxislehrpersonen, betrachtet.

Mirjam Kocher, 1997 Primarlehrpatent, 1997–2006 Lehrtätigkeit an Primar- und Sekundarstufe I. 2000–2006 Studium der Pädagogik, Informatik und Neurophysiologie, 2007–2011 Doktorat an der Universität Zürich. 2007–2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Heilpädagogik. Seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin in der Abteilung Forschung und Entwicklung der PH Zürich.

Einen Anstoss zum Nachdenken liefert auch der sich in den Befunden durchgängig herauskristallisierende Trend, dass es stärker als üblicherweise angenommen Aspekte der Persönlichkeit wie die Selbstwirksamkeitserwartung oder das Persönlichkeitsmerkmal «Neurotizismus» sind, die sich für die Qualität des Unterrichts als bedeutsam erweisen, bedeutsamer jedenfalls als die zunehmende Berufspraxis oder manche situativen Umstände. Bemerkenswert erscheint auch. dass letztlich das im Studium erworbene Wissen angesichts eindrücklicher Praxiserfahrungen rascher zu erodieren scheint, als das der Lehrerinnen- und Lehrerbildung lieb sein kann. Die daraus abgeleitete Folgerung, in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern neben der Sorge für hohe Unterrichtskompetenz auch Persönlichkeitsaspekte zu berücksichtigen, erscheint angesichts der vorgelegten Befunde und der damit kongruenten Ergebnisse aus anderen Studien durchaus plausibel. Johannes Mayr, in: Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung 2/2018, S. 302.

Einen Anstoss zum Nachdenken liefert auch der sich in den Befunden durchgängig herauskristallisierende Trend, dass es stärker als üblicherweise angenommen Aspekte der Persönlichkeit wie die Selbstwirksamkeitserwartung oder das Persönlichkeitsmerkmal «Neurotizismus» sind, die sich für die Qualität des Unterrichts als bedeutsam erweisen, bedeutsamer jedenfalls als die zunehmende Berufspraxis oder manche situativen Umstände. Bemerkenswert erscheint auch. dass letztlich das im Studium erworbene Wissen angesichts eindrücklicher Praxiserfahrungen rascher zu erodieren scheint, als das der Lehrerinnen- und Lehrerbildung lieb sein kann. Die daraus abgeleitete Folgerung, in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern neben der Sorge für hohe Unterrichtskompetenz auch Persönlichkeitsaspekte zu berücksichtigen, erscheint angesichts der vorgelegten Befunde und der damit kongruenten Ergebnisse aus anderen Studien durchaus plausibel.

Obwohl die klassische Unterscheidung der Sachkulturforschung in Ding und Sache beim LEGO kaum möglich ist, bearbeitet der Verfasser ein faszinierendes Thema und erschließt eine schier unübersehbare Materialmenge. Es bleibt zu hoffen, dass er sich auch einmal den Randthemen wie der Geschichte der Legoland-Parks oder den Merchandise-Produkten widmet.

Erscheint lt. Verlag 14.7.2014
Reihe/Serie Empirische Erziehungswissenschaft ; 51
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 475 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie Pädagogische Psychologie
Sozialwissenschaften Pädagogik Bildungstheorie
Schlagworte Empirische Bildungsforschung • Lehrerausbildung und Berufseinstieg • Lehrerausbildung und Berufseinstieg • Lehrerbeurteilung • Pädagogische Psychologie • Persönlichkeit • Persönlichkeit • Persönlichkeitsentwicklung • Professionalität von Lehrpersonen • Professionalität von Lehrpersonen • Selbstwirksamkeit • Selbstwirksamkeit • Unterricht • Unterrichtsforschung • Videografie • Videografie
ISBN-10 3-8309-3110-7 / 3830931107
ISBN-13 978-3-8309-3110-2 / 9783830931102
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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