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Erfahrungsbruch und Generationsbehauptung

Die ›Kriegsjugendgeneration‹ in den beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften
Buch | Hardcover
445 Seiten
2014
Wallstein Verlag
978-3-8353-1581-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Erfahrungsbruch und Generationsbehauptung - Benjamin Möckel
CHF 55,85 inkl. MwSt
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Die 'Kriegsjugendgeneration' in der BRD und der DDR: 'skeptische Generation' versus 'Aufbaugeneration'.
Die »Kriegsjugendgeneration« in der BRD und der DDR: »skeptische Generation« versus »Aufbaugeneration«.Ob Günter Grass, Martin Walser oder Jürgen Habermas: Die Jugendjahrgänge des Zweiten Weltkriegs bilden bis heute eine der politisch wirkmächtigsten Generationen der deutschen Nachkriegsgeschichte.Folgt man der gängigen Interpretation, so war es vor allem die gemeinsame Erfahrung von Nationalsozialismus und Krieg, die das generationsstiftende Moment dieser Jahrgänge bildete. Durch die Erfahrung des Krieges desillusioniert, erschien diese Generation den politischen Neuanfang symbolisch zu repräsentieren.Benjamin Möckel untersucht diese Zuschreibung erstmals anhand zeitgenössischer Tagebücher und anderer Selbstzeugnisse. Es zeigt sich, dass in den individuellen Erzählungen der Krieg nur selten als Generationserfahrung wahrgenommen wurde, und viele Protagonisten erst in der Nachkriegszeit die Vorstellung einer gemeinsamen Generationserfahrung zur Interpretation der eigenen Erinnerungen aufgriffen.

Benjamin Möckel, geb. 1983, ist zurzeit Vertretungsprofessor und Leiter einer Forschungsgruppe zur Demokratiegeschichte an der Universität Göttingen. Im Rahmen von Fellowships forschte Benjamin Möckel u.a. am University College London und an der University of Oxford. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Kulturgeschichte der Ökonomie, der Geschichte politischer Partizipation und der Generations- und Erfahrungsgeschichte. Veröffentlichungen u.a.: Erfahrungsbruch und Generationsbehauptung. Die Kriegsjugendgeneration in den beiden Nachkriegsgesellschaften, Göttingen 2014; Human Rights and Technological Change. Conflicts and Convergences since the 1950s, Göttingen 2022 (mit Michael Homberg); Ökonomie und Moral. Eine Anthologie, Göttingen 2022 (mit Jürgen Finger).

»Möckels Dissertation ist für die neue Generationsforschung von zentraler Bedeutung.« (Lu Seegers, sehepunkte, 15.04.2016)

»Möckels Dissertation ist für die neue Generationsforschung von zentraler Bedeutung.«
(Lu Seegers, sehepunkte, 15.04.2016)

Erscheint lt. Verlag 10.10.2014
Reihe/Serie Göttinger Studien zur Generationsforschung. Veröffentlichungen des DFG-Graduiertenkollegs "Generationengeschichte" ; 16
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Maße 145 x 220 mm
Gewicht 775 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Schlagworte Generation • Generationenforschung • Generationengeschichte • Generationsstiftendes Moment • Geschichte • Jugend • Jungendgeneration • Kriegsjugendgeneration • Nachkriegsgeschichte • Nachkriegszeit • Nachkriegszeit (nach dem 2. Weltkrieg) • Nationalsozialismus • Selbstzeugnisse • Tagebücher • Zweiter Weltkrieg
ISBN-10 3-8353-1581-1 / 3835315811
ISBN-13 978-3-8353-1581-5 / 9783835315815
Zustand Neuware
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