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Die Mystik und die Sinne (eBook)

Eine religionshistorische Untersuchung am Beispiel Bernhards von Clairvaux
eBook Download: PDF
2013 | 1. Auflage
251 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-54019-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Mystik und die Sinne -  Marvin Döbler
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Mysticism has fascinated scholars of Religion since the beginning of the History of Religions (Religionswissenschaft) as academic discipline. Meanwhile, German scholarship has turned away from phenomenology. This cultural turn has resulted in a perceived need for a non-essentialist terminology on which a systematic discipline can be built. This study attempts to describe the theological roots of theories about mysticism in the German History of Religions and their implications for the current debate, demonstrates its descriptive potential, advocates a text-based approach and raises specific aisthetic questions: how do mysticism and the role and function of the physical senses in Bernhard of Clairvaux' Sermons on the Canticle fit together and how are they connected with his opinions on art and music?

Marvin Döbler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsgebiet 'Geschichte und Theologien des Christentums' an der Universität Bremen.

Marvin Döbler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsgebiet "Geschichte und Theologien des Christentums" an der Universität Bremen.

Cover 
1 
Title Page 
4 
Copyright 
5 
Vorwort 6
Table of Contents 
8 
Body 
12 
1. Einleitung 12
1.1 Thesen 12
1.2 Zur Bernhardforschung 14
1.3 Christentumsgeschichte als Gegenstand der Religionswissenschaft 19
2. Zur Forschungs- und Begriffsgeschichte von ,Mystik‘ in der Religionswissenschaft 25
2.1 Einführung: Kategorisierungsversuche der Literatur 25
2.2 Theologische Positionen seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts 30
2.2.1 Friedrich D. E. Schleiermacher (1768–1834) 30
2.2.2 Albrecht Ritschl (1822– 1889) 31
2.2.3 Adolf von Harnack (1851– 1930) 33
2.2.4 Ernst Troeltsch (1865– 1923) 34
2.2.5 Emil Brunner (1889–1966) 37
2.2.6 Paul Tillich (1886– 1965) 39
2.3 Klassische religionswissenschaftliche Positionen 41
2.3.1 Friedrich Max Müller (1823– 1900) 41
2.3.2 William James (1842– 1910) 45
2.3.3 Rudolf Otto (1869 –1937) 54
2.3.4 Friedrich Heiler (1892– 1967) 60
2.3.5 Gustav Mensching (1901– 1978) 65
2.4 Neuere Ansätze 70
2.5 Religionswissenschaftliche Fundamentalkritik an der Verwendung des Mystikbegriffes 78
2.6 Konsequenzen für die folgende Untersuchung 82
3. Bernhard als mystischer Theologe – Grundzüge 85
3.1 Einführung 85
3.1.1 Zur Forschungsgeschichte 85
3.1.2 Zu Bernhards Leben und Werk 88
3.2 Bernhards Sermones super cantica als Beitrag zum mystischen Diskurs 91
3.2.1 Vorbemerkung: Bernhard und die Tradition der Hoheliedauslegung 91
3.2.2 Theologische Grundannahmen der Hoheliedpredigten 95
3.2.2.1 Vorbemerkung zur Methodik 95
3.2.2.1.1 Diversa sed non adversa 95
3.2.2.1.2 Thick Description und Close Reading 101
3.2.2.2 Bemerkungen zum erkenntnistheoretischen Rahmen 105
3.2.2.3 Zur Soteriologie Bernhards in den Hoheliedpredigten 113
3.2.2.4 Zur Gottesvorstellung Bernhards in den Hoheliedpredigten 120
3.2.2.5 Zur Anthropologie Bernhards in den Hoheliedpredigten 125
3.2.2.6 Zur Ekklesiologie Bernhards in den Hoheliedpredigten 131
3.2.3 Die Begegnung der Seele mit Gott in SC 23 138
3.2.3.1 Vom Garten durch den Keller ins Brautgemach 138
3.2.3.2 Die verschiedenen Stufen der Gotteserfahrung 143
3.2.4 „Doch der Bräutigam kommt und geht, wann er will“ 147
3.2.5 Metaphern als Beschreibung der Gottesbegegnungen 154
3.2.5.1 Vorbemerkung: Metaphern in der kognitiven Linguistik 154
3.2.5.2 Der Kuß in SC 9: osculum 156
3.2.5.3 Die Umarmung in SC 83: complexus 157
3.2.5.4 Die ungestüme Liebe in SC 79: amor praeceps, vehemens, flagrans, impetuosus 160
3.2.5.5 Fazit 161
4. Zur aisthetischen Dimension bernhardinischer Mystik 163
4.1 Religionsaisthetik als Forschungsfeld der Religionswissenschaft 163
4.1.1 Begriffsbestimmungen 163
4.1.2 Konsequenzen für die Untersuchung 166
4.2 Körperliche Sinneswahrnehmung und natürliche Gotteserkenntnis 166
4.2.1 Die erkenntnisbegründende Funktion der Sinne 166
4.2.2 Die sensus corporis und die sensus animae 171
4.2.2.1 Die fünf Körpersinne des homo exterior 172
4.2.2.2 Die Schöpfung als liber und speculum der Weisheit Gottes 173
4.2.2.3 Die Sinne der Seele 174
4.2.3 Erlösender Glaube durch den auditus 178
4.3 Das monastische Umfeld als sinnlich erfahrbare Welt – Bernhard, Musik und Kunst 182
4.3.1 Zur Aisthesis des Hörens: Musik und Gesang 182
4.3.1.1 Der monastisch-liturgische Alltag und die Hoheliedpredigten 182
4.3.1.1.1 Der Bezug zum Kirchenjahr 182
4.3.1.1.2 Ein direkter Bezug auf die Liturgie in SC 1 183
Exkurs: Zu Liturgie und Feldarbeit – ora et labora zwischen Ideal der Regel und Lebenswirklichkeit 187
4.3.1.2 Bernhard und die zisterziensische Liturgiereform 190
4.3.1.2.1 Die zisterziensische Liturgie im 12. Jahrhundert 190
4.3.1.2.2 Bernhards Prologus in antiphonarium 192
4.3.1.2.3 Der Traktat Cantum quem 194
4.3.1.2.4 Bernhards Brief 398 an Guido von Monti¦ramey 198
4.3.1.2.5 Fazit 200
4.3.2 Zur Aisthesis des Sehens: Bildende Kunst 202
4.3.2.1 Wilhelm von St. Thierry über Bernhard und die Sinne 202
4.3.2.2 Die Apologie an Abt Wilhelm 204
4.3.3 Fazit 210
5. Schlußbetrachtung 212
Abkürzungen 216
Literatur 218
Quellen 218
Hilfsmittel 220
Sekundärliteratur 220
Index rerum 246
Index personarum 250
Back Cover 
253 

Erscheint lt. Verlag 14.8.2013
Reihe/Serie Beiträge zur Europäischen Religionsgeschichte (BERG)
Beiträge zur Europäischen Religionsgeschichte (BERG)
Beiträge zur Europäischen Religionsgeschichte (BERG).
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie
Schlagworte Mystik • Religionsgeschichte • Religionswissenschaft
ISBN-10 3-647-54019-6 / 3647540196
ISBN-13 978-3-647-54019-1 / 9783647540191
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