Der Westen im Osten (eBook)
389 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-57029-7 (ISBN)
Tobias Grill ist Post-Doc an der Graduiertenschule Ost- und Südosteuropastudien der LMU München.
Tobias Grill ist Post-Doc an der Graduiertenschule Ost- und Südosteuropastudien der LMU München.
Cover 1
Title Page
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Copyright
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Table of Contents
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Body
10
Vorwort 10
Einleitung: Jüdische Geschichte und Kulturtransfer 12
Zur Methodik des Kulturtransfers 14
Kulturtransfer und Historiographie des Judentums 17
Grundlegende Anmerkungen 19
Der Kalender 19
Transliteration 19
Quellennachweis 20
I. Das Eigene und das Fremde: Kulturelle Distinktionen und gegenseitige Wahrnehmung von deutschem und osteuropäischem Judentum 21
II. Der Beginn der jüdischen Bildungsrevolution in West und Ost 32
1. „Am Anfang war Moses Mendelssohn“: Die Reform des Bildungswesens im deutschen Judentum 32
2. „Judenschulen im Sinne Mendelssohns“? Erste Reformversuche des jüdischen Bildungswesens in Osteuropa 39
2.1 „Durch Vermittlung des gelehrten Moses Mendelssohn“: Jakob Hirschs Reformvorschlag 39
2.2 Aufklärung oder Germanisierung? Die Errichtung jüdisch-deutscher Schulen in Galizien (1787–1806) 41
2.3 „Kann ein Jude ein guter und nützlicher Bürger werden?“ Erste Anläufe zur Reform des jüdischen Bildungswesens im Zarenreich 47
2.4 „[U]nsere Jugend in gemeinnützigen Kenntnissen zu üben, und zur Gottesfurcht, Sittsamkeit und zu allen gesellschaftlichen Tugenden anzuleiten“: Die Gründung der Israelitischen Freischule im galizischen Tarnopol 51
2.5 Die Gründung einer modernen jüdischen Schule in Odessa 58
2.6 Die Bedeutung der modernen jüdischen Schulen in Tarnopol und Odessa 61
III. Reformorientiertes deutsches Judentum und die jüdische Bildungsreform in Osteuropa im 19. Jahrhundert 63
1. Im Zarenreich 63
1.1 Die „Lilienthalsche Epoche“: Zur Gründung staatlicher jüdischer Schulen im Zarenreich 63
1.1.1 Die Gründung einer modernen jüdischen Schule in Riga 63
1.1.2 „Millionen Juden zu einem höhern Standpunkte zu erheben“: Lilienthals Aufenthalt in St. Petersburg 67
1.1.3 „Stunde der Wiedergeburt der geistigen Erziehung Israels“: Lilienthal und der Aufbau einer Musteranstalt für die Reform des jüdischen Bildungswesens in Riga 73
1.1.4 Deutsche Juden als kulturelle Mittler? Zur Frage der Anstellung deutscher Juden als Lehrer im Zarenreich 76
1.1.5 Wilna und Minsk als Testfall für die jüdische Bildungsreform 85
1.1.6 Reaktionen auf Lilienthals Sondierungsreise in St. Petersburg 103
1.1.7 Das Sendschreiben Maggid Jeschu’a: Aufklärung durch Drohung 108
1.1.8 Lilienthals zweite Reise durch den jüdischen Ansiedlungsrayon 111
1.1.9 Lilienthals Vorschlag für das jüdische Schulgesetz 125
1.1.10 Die Rabbinerkommission in St. Petersburg 134
1.1.11 Lilienthals Verhältnis zu den russländischen Maskilim 138
1.1.12 Die jüdische Bildungsreform tritt in Kraft 146
1.1.13 Was von Lilienthals Reformvorschlag übrig blieb 148
1.2 „Der Moses gleich, in einem fremden Lande, Zerreißt des schwachen Wissens finst’re Bande“: Abraham Neumann in Riga und Kurland 154
1.2.1 Abraham Neumann als Nachfolger Lilienthals in Riga 154
1.2.2 Abraham Neumann und der Auf- und Ausbau des staatlichen jüdischen Schulwesens in Kurland 156
1.3 Die Reform der Odessaer Talmud-Tora: Vorbild für die Christen 186
1.4 Sabbatschulen – ein neuer Schultyp zur Vermittlung von Bildung 192
1.5 Die Gründung von Volksschulen: Ein Ausweg aus der Bildungskrise? 198
1.6 Abraham Neumann und die Gründung einer modernen jüdischen Schule in St. Petersburg 203
2. In Galizien 211
2.1 „Das Volk soll und muß gebildet werden“: Abraham Kohn und die Bildungsreform in Lemberg und Galizien 211
2.2 „Civilisatorische Arbeit“: Das erzieherische Wirken der Israelitischen Allianz zu Wien 228
2.3 Eine „culturelle Mission“: Die Baron-Hirsch-Schulen in Galizien 230
2.4 Über die „Zivilisierung“ der galizischen Juden: Bertha Pappenheims Reise nach Galizien 233
IV. Orthodoxes deutsches Judentum und die jüdische Bildungsrefom in Osteuropa im 20. Jahrhundert 238
1. Das Tora im derech erets-Ideal des orthodoxen deutschen Judentums: Ein Vorbild für den Osten? 238
2. Die Reform des Chederschulwesens im Generalgouvernement Warschau (1916– 1918) 244
3. Die „Massen der jüdischen Töchter vor dem Untergang zu retten“: Die Reform der Mädchenerziehung im traditionsorientierten osteuropäischen Judentum 275
4. Die Verbreitung des Tora im derech erets-Ideals in Litauen und Lettland (1915– 1939) 302
V. „Heimkehr ins Judentum“: Auf der Suche nach einer jüdischen Tradition in Osteuropa 337
Schlussbetrachtung: Deutsche Rabbiner und deutsch-jüdische Pädagogen in Osteuropa und die Bildungsreform 356
Abkürzungen 361
Literatur 362
Ungedruckte Quellen 362
Gedruckte Quellen und Forschungsliteratur 363
Enzyklopädien, Handbücher 363
Zeitgenössische Zeitungen, Zeitschriften und Periodika 363
Zeitgenössische Quellen 365
Darstellungen, Monographien und Zeitschriftenaufsätze 370
Ortsregister 384
Personenregister 387
Back Cover
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| Erscheint lt. Verlag | 24.4.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jüdische Religion, Geschichte und Kultur |
| Jüdische Religion, Geschichte und Kultur | Jüdische Religion, Geschichte und Kultur. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie |
| Schlagworte | Deutsch-jüdische Kulturbeziehungen • Judaistik • Juden /Religion • Judentum |
| ISBN-10 | 3-647-57029-X / 364757029X |
| ISBN-13 | 978-3-647-57029-7 / 9783647570297 |
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