20 x 20 Jahre
Dielmann, Axel (Verlag)
978-3-86638-220-6 (ISBN)
Die 20 Firmen-JubiläenGrußwort von Mario OhovenVorwort zum Jubiläum und Gründungsjahr 1993FHW Fachhochschule WestküsteAkademischer KristallisationspunktLiteraturhaus München20 Jahre Stiftung Buch-, Medien- und LiteraturhausASL Agentur Steglich LeipzigASL verschafft mit haushaltsnahen Leistungen FreizeitSeippel & Weihe KommunikationsberatungVon „Hibdebach nach Dribdebach“ nach OffenbachECT Oekotoxikologie GmbHZwischen Dienstleistung und ForschungTheater MarabuGroßes Theater für kleine LeuteBest of Travel Group20 Jahre Reiseveranstalter-KooperationHoffmann Schalt & Cie GmbH, WerbeagenturVon Laserschwertern und leuchtenden TapetenSysDesignDie Softwerker am BodenseeDie Tafel e.V.Eine der größten sozialen Bewegungen unserer ZeitWeiss WerbefotografieBildwelten und ihre HintergründeCargoLine Logistics NetworkMehr als nur von A nach B fahren – und viel facettenreicher FibuNetQualität setzt sich durch – und das seit 20 JahrenMiles & More einrichtete – gegründet in „unserem Jahr“ 1993 (Seite 126). Schön, daß sie mit an Bord gegangen sind – und die Tourismusbranche ist, ihrer gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Bedeutung angemessen, noch einmal vertreten mit der Best of Travel Group (Seite 59).Daß die „sozialen Dienste“ im Band fehlen, daß die vielen Gründungen aus Altenpflege und sonstiger Betreuung keinen Niederschlag fanden, obwohl doch die demographischen Entwicklungen diesen Bereich machtvoll auf den Plan gerufen haben, das erscheint als ein Manko. Die vorgenannte Verschwiegenheit fand hier weiteren Ausdruck. Erfreulich dafür, daß mit Die Tafel e.V. eine der großen sozialen Bewegungen im Land und ebenfalls 1993 in Gang gesetzt, enthalten ist. Wir wünschen ihren unzähligen ehrenamtlichen Helfern (siehe Seite 95) Kraft und gutes Gelingen. – Und da wir dabei sind: die Vereine, gemeinnützigen Institutionen und Stiftungen hätten vielleicht deutlicher und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung gemäß vertreten sein müssen. Zumal speziell die Stiftungen in gewisser Weise eine der Exit-Strategien von Unternehmern sind beziehungsweise das Altersstadium von Unternehmen darstellen können. Wenn auch das Gros der Stiftungen bei uns sehr alt ist, so sind doch 1993 mindestens 7 Stiftungen gegründet. Eine besonders umtriebige und in unserem kulturellen Umfeld tätige davon im Buch zu haben, ist schön, die Stiftung des Literaturhauses München (Seite 26). Und die übrige Kulturlandschaft, die neuerdings vielbeschworene Kreativwirtschaft? Der Vielfalt dieses Wirtschaftsfeldes konnte schlechterdings qua Größe nicht statistisch Rechnung getragen werden. Sie war auch anfangs nur durch einen umtriebigen Schmuckhandel vertreten, siehe Seite 156, Skyrace. Dann kam der Bereich auf uns zu, der unsere bildbestimmte Umwelt immer massiver gestaltet, die Fotographie: Werbefotografie Weiss aus Gerstenhofen (Seite 111) mit ihren für die werbetreibende Wirtschaft unentbehrlichen Dienstleistungen und ihren kunstreichen Bildern. Und weiter fanden wir zu unserer großen Freude das sympathisch engagierte Kinder- und Jugend-Theater Marabu (Seite 53) in Bonn. Und wir hätten gerne noch viele ander Kreative aufgenommen, beispielsweise die Richard-Wagner-Stätte Graupa, den Gaßmeyer-Förder-Kreis Graupa e.V. mit seinem Wagner-Museum, da wir selbst in unserem 20. Jahr etliche Wagner-Publikationen zum 200. Geburtstag Wagners in Arbeit haben. – Zahlenspiele? Warum nicht. Lassen wir weiter die Zahlen spielen: Einer der wachstumsstärksten Wirtschaftsbereiche ist immer noch jener der sich mit ökologischen Themen (und Problemen) befassenden Unternehmungen. Daß wir mit dem ökologischen Text-Labor ECT in Flörsheim (lesen Sie auf Seite 43) zugleich eine Brücke in die Forschung und in die unternehmerisch klug betriebene Wissenschaft im Buch haben, gefällt mir ebenso gut, wie die Präsenz der Ingenieurswissenschaften als Motor unseres Wirtschaftens in Gestalt von SysDesign.Das sind zumeist große und gerne wachsende Unternehmen. Anders das kleinste Unternehmen des Bandes, das sympathisch beschauliche Café im Liebieghaus im Museum für Alte Plastik Frankfurt, eine Zwei-Women-Show, die bewußt den beherzten Entschluß gefaßt haben (und durchhalten), ihre ursprüngliche Größe exakt zu halten (Seite 134) – und die sich daraus ergebenden Lebens- und Dienstleistungs-Qualitäten. Und weitere Konzentration auf Besonderheit in der Fachhochschule Westküste (Seite 19), die – unser nördlichster Teilnehmer – als eine der wachstumsstärksten Highpotential-Schulen im Land gilt. Schön, diese Ideen- und Zukunftsschmiede kennengelernt und in unserem Buch zu haben.So wie dieses Buch ein Vermittler ist, war es eine erfreuliche Unumgänglichkeit, auch die Welt der Vermittler, der Agenturen in das Buch einzuladen. Gleich zwei ganz besondere Agenturen durften wir unter unsere 20 Gründungen aufnehmen. Die Hoffmann Schalt & Cie Werbeagentur, die allein dadurch wundervoll erfolgreich ist, daß sie ihre Kunden so lange wie kaum jemand in der Branche hält und zufriedenstellt (Seite 70). Und schon allein weil man Frankfurt einfach nicht mehr ohne Offenbach denken kann: Die ideenreiche Kommunikationsberatung Seippel & More / LufthansaDer Traum vom Fliegen oder eine Reise durch die Geschichte des Vielfliegens Café im LiebieghausGenau am richtigen PlatzRagbitVom Osten in den Westen – von Bits und BytesFOCUSNachrichten-Magazin FOCUSSkyraceSkyrace goes NetworkHotel Alter Speicher WismarViele zufriedene Gästeaxel dielmann – verlagIm Spagat: Literatur-Verlag Traum-Fabrik
Über Jubiläen und das Gründungsjahr 1993Eine Feier allein zu begehen, ist schlichtweg langweilig. Und auch eine Jubiläumsfeier macht erst dann Spaß, wenn man sie zusammen mit anderen begehen kann: mit Freunden und Partnern, mit Förderern und konstruktiven Kritikern, mit Weggefährten – und Gleichaltrigen.Was liegt also beim eigenen Jubiläum, dem 20. Geburtstag des axel dielmann – verlag Frankfurt am Main, näher als ein Blick auf die Altersgenossen, auf die Mitgeborenen? Was stünde einem engagierten Buch-Verlag besser an als ein Buch über gelungene Co-Starts!Es war erstaunlich zu sehen, was alles sich in diesem Gründungsjahr 1993 getan hat. Der erste Blick galt natürlich dem unmittelbaren Geschäftsumfeld. Hier waren insgesamt 11 belletristische Verlage im Jahr 1993 gestartet – zunächst kein erfreulicher Befund, zu sehen, daß von den 11 Verlagen nur noch zwei übrig geblieben waren – um so mehr bei dieser Gelegenheit: die herzlichsten Wünsche an die liebenswerten Kolleginnen und Kollegen im Schöffling Verlag, ebenfalls hier in der Literaturstadt Frankfurt am Main und höchst aktiv und lebendig!Auch einige wenige Buchhändler starteten in unserem Jahr, wenn auch diese Branchen ganz gewiß eine der prekärsten ist, Einzelhandel mit wildester Konkurrenz aus dem Internet, zudem haben es mächtige Konzentrationen zu Handelsriesen den Neu-Gründern im Handel mit Büchern und Inhalten heftig schwergemacht – den drei 1993 gegründeten Buchhandlungen sei hier alles Gute gewünscht, dazu viele neugierige Leser und Buchkäufer, auch wenn dies natürlich von Seiten eines Verlegers kein uneigennütziger Wunsch ist …! Gut ein Dutzend Druckereien starteten 1993 in Deutschland, und auch dort haben besondere Umbrüche stattgefunden – wer weiß noch, was ein „Metteur“ war und schuf? –, das Hinzukommen des Digitaldrucks, gigantische technologische und personelle Umwälzungen, teils sogar die vollständige Aufgabe des 100 Jahre alten Offsetdrucks, zudem eine fast erschlagende Preisschlacht durch Billiganbieter aus dem Ausland und aus dem Internet – wer mit dem Überleben kämpft, hat keine Zeit zur Geburtstagsfeier. Alle Daumen sind ihnen gehalten, den Druckern, ohne die es auch Bücher und Verlage nicht gäbe.Wir haben bei unseren Vorbereitungen für das vorliegende Buch rund 600 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen mehr oder weniger gut kennengelernt, Dienstleister und Hersteller, Händler und Kreative, mit denen wir knapp telefonierten oder wochenlang Materialien für ihre hier abgedruckten Beiträge sichteten, auch etliche Institute und gemeinnützige Institutionen gesprochen, die alle 1993 begonnen haben. Eine spannende Arbeit.Ulkig war es mitunter zu sehen, daß erst unser Anruf manche Unternehmen an ihre Jubiläen und Gründungsdaten erinnerte. Was wir auf deren Homepages oder auf Wirtschaftsplattformen oder durch Hinweise gemeinsamer Geschäftsfreunde aufgestöbert hatten, war in den Firmen oft gar nicht bewußt – da könnte man eine gewisse Geschichtslosigkeit vermuten, die in der Hektik des Wirtschaftens und über der zunehmenden Beschleunigung des Tagesgeschäfts den Blick auf die Wurzeln vergessen hat. Und vielerorts zeigte man sich nachgerade unsicher im Umgang mit Jubiläum und Festen.Eine zum Franchise-Geber avancierte Pizza-Delivery fühlte sich noch zu klein, um sich in ein Buch einzureihen, ein Maschinenbauer seufzte am Telefon, als ich ihn ansprach: Er habe eben gerade, kurz vor dem 20-Jährigen, sein Gewerbe aufgeben müssen und abgemeldet … Etliche Handwerksbetriebe und dem Handwerk zuliefernde Unternehmen unseres Gründungsjahres schlugen unser Angebot aus: Nein, man mache doch nur, was man schon immer im Gewerk mache, wen solle das schon interessieren … Uns natürlich! Aber alle Überredungskünste und unsere Neugierde auf das, was Goldenen Boden hat, fruchtete bei den Handwerkern nicht, und es gilt vielerorten: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!Erschlagend war die Menge der jährlichen, so auch 1993 stattgehabten Neugründungen in Gastronomie und Gastgewerbe. Um so schöner, daß wir unter den Gründern unseres Jahres im Hotel Alter Speicher Wismar ein sympathisches Famlienunternehmen fanden und portraitieren durften (siehe Seite 162).Großartig auch, daß Hubert Burda und sein FOCUS ohne langes Hin und Her in unser Buch-Projekt einstieg (Seite 150). Zwei 1993 on air gegangene TV-Sender hingegen sowie eine damals gegründete Fernseh-Akademie ließen ebenso wenig Feierlaune zu wie die Volkssängerin, die 20. Bühnenjubiläum hätte und sonst ganze Säle mit 20000 Menschen zum Mitsingen, Schunkeln und Klatschen verlockt – da wären wir schon sehr neugierig gewesen auf die Insidergeschichten und Branchenentwicklungen.Überhaupt läßt das Kommunikationsverhalten ganzer Branchen interessante Spekulationen anstellen. Schon bei der Ansprache der Jubilare zeigte sich, daß manche Wirtschaftsbereiche sich sehr gerne in der Öffentlichkeit gespiegelt sehen, andere dagegen gar nicht wohl „nach draußen“ gehen wollen:Die großen kommunalen Einrichtungen beispielsweise, Energieversorger, Abfallservices, Baugenossenschaften, deren zu Anfang der 90er Jahre in Ostdeutschland zwangsläufig etliche sich neuformierten und auch im alten Westen sich kräftig novellieren mußten, empfanden keine Notwendigkeit, sich zu feiern oder feiern zu lassen. Schon die Zuständigkeiten für derlei waren unklar – trotz allerlei formaler Privatisierungen lebt der Amtsschimmel vielerorts ungezügelt und in Selbstkonzentration fort. Die Spitze der Entscheidungslosigkeit begegnet mir in der Verwaltung einer kleineren Stadt, die einen hoch renommierten Literaturpreis vergibt – wunderbare gemeinsame Geschichte, denn 1993 eingerichtet und erstmals verliehen, war dieser Preis1995 an unseren Autor Alban Nikolai Herbst für seinen bei mir erschienenen Roman Wolpertinger oder Das Blau vergeben worden; aber noch nach einem Dreivierteljahr und 8 schriftlichen Einladungen in unser Buch war in der Kommune keine Diskussion geführt, geschweige eine Entscheidung gefällt worden, die Briefe und Mails waren bei der neunten Kontaktaufnahme erneut verloren gegangen und die Bedeutung des so stolz etablierten kommunalen Kulturträgers war vor Ort schlichtweg nicht verinnerlicht. Schade.Schade auch um den dort nicht gewollten Blick in die Solar-Wirtschaft, in der ein halbes Dutzend Unternehmen in unserem Jahr startete. Gewiß, die Branche steckt hierzulande tief in der Krise. Die Reaktion darauf war, sich eher zurückzuziehen, sich aus der Öffentlichkeit herauszunehmen, anstatt die eigenen zentralen Positionen und dringend nötige Visionen zu formulieren und selbstbewußt darzustellen. Erstaunlich. Auch die Windkraft-Wirtschaft, die in unserem Jahr einige bedeutende Gründungen verzeichnet, nahm sich zurück – allerdings aus, wie es scheint, entgegengesetztem Grund: Man schwimmt gerade auf der Welle der aktuellen Börsennotierungen, müsse sich der öffentlichen Diskussion um (nicht überall gerngesehenen) Windtürme und (fehlende) Stromkabel und (unfertige) Einspeisungsreglements derzeit nicht stellen. Edel, nachgerade elitär zurückhaltend die Immobilien-, Architektur-, Ausstattungs- und Bau-Branche, die sich nur dem individuellen Einzelkunden gegenüber präsentieren wollte, statt einem breiteren lesenden Publikum. Umgekehrt eine grundlegend tiefsitzende Ängstlichkeit vor Publikation im gesamten medizinischen Sektor, der so viel für unsere Leben und Gesellschaft leisten kann, aber sich nach wie vor nicht hinter die weißen Kittel schauen lassen mochte.Große Offenheit und Begeisterung war dagegen bei denjenigen zu empfinden, die die radikalsten Veränderungen in unserem Alltag generiert haben, und sie noch weiter vorantreiben, bei den IT-Leuten. Dem Buch oft recht fern, weil sie ja die Neuen Medien selbst erschaffen, waren viele IT-Unternehmen neugierig, regelrecht begierig teilzunehmen. Der Finanzbuchhaltungssoftwareentwickler (ui!) FibuNet im Hohen Norden des Landes stieg ein (Seite 117), und eines der nachhaltig beeindruckenden Erlebnisse bei der Erstellung dieses Buchs war der Aufenthalt am Bodensee zum Gespräch bei Herrn Kleiner und seiner SysDesign (siehe Seite 76). Dann eine Begegnung mit Lkws und Logistik direkt vor der Haustür – denn auch im Feld Logistik gab es rund 20 kluge Geschäftsgründungen, darunter die Kooperative von 37 Speditionen namens CargoLine in Frankfurt-Niederrad: Mehr denn je ruhen auf den Schultern der Spediteure und Logistiker gesellschaftliche Stabilität und wirtschaftliches Wohlergehen. Studien gehen davon aus, daß eine beliebige Großstadt heute schon nach einer Woche ohne Logistikleistungen in schlimmerem Zustand wäre als nach dem heftigsten Terroranschlag. Nein, nein, keine Horrorszenarien im Festband, bitte! Aber wir vergessen doch allzu leicht, wem und wessen Leistungen wir Wohlstand und Wohlergehen verdanken! Und das Transportgewerbe, auf dessen Brummis wir so gerne schimpfen, erfindet sich derzeit vor dem Hintergrund unserer wachsenden Konsumenten-Ansprüche und komplexeren Produktions-Notwendigkeiten völlig neu – und macht dennoch Tag für Tag seinen gigantischen Job mit großartiger Zuverlässigkeit! Eben wie CargoLine auf Seite 111.Die Bahncard ist nur einige Monate älter als die hier zu feiernden Firmen, die Privatisierung der vormaligen Bundesbahn, Partner bei einem der ersten Bücher des Verlags, geschah nur knapp später – das war zu Anfang der 90er Jahre ebenso mächtiger Ausdruck für großen gesellschaftlichen Bewußtseinswandel wie kurz darauf die Auflösung der Bundespost und die Gründung der Deutsche Post AG, Deutsche Telekom und Deutsche Postbank. Ein Mentalitätswandel, der auch durch Mauerfall, die Gründung der Neuen Bundesländer und die Treuhand-Folgezeit mit einem wahren Gründungs-Boom zu Buche schlägt: Eine der sympathischsten Geschichten aus diesem historischen Umbruch ist die Unternehmensgeschichte von Ute Steglich, die 1993 in Leipzig begann, in Familien und Haushalten „als Externe“ Haushaltshilfe anzubieten. Ihrer Firma ASL (Seite 29) ist heute mit rund 1000 Mitarbeitern in circa 15000 Haushalten tätig, putzt, paßt auf Kinder und Großeltern auf, führt Hunde Gassi, kauft ein, organisiert Alltag und expandiert weiter als Franchise-Unternehmen – eine Geschichte, die wir hier besonders gerne erzählen. – Nicht minder gerne haben wir jener anderen ostdeutschen Geschichte gelauscht, die vielleicht die eigensinnigste im Buch ist, die des ursprünglichen Musikers Mirko Konrad, der mit dem Mauerfall zum Web-Designer wurde und heute die Firma Ragbit in Schaafheim betreibt – ein Muß für Gründer auf unserer Seite 142.Die ebenfalls 1993 gegründeten Riesen T-Mobile und e-Plus, im Verlaufe deren Unternehmensgeschichte sich das Telefonieren und Kommunizieren überhaupt so einschneidend verändert hat, gaben sich bedauerlicherweise zu beschäftigt mit dem eigenen Wandel – obwohl doch eines ihrer prägnantesten Geschäftsfelder gleich hätte mitgefeiert werden können: Denn auch die SMS ist 20 Jahre alt, auch das Small-Message-System ist Jahrgang 1993! Bedauerlich daß man vor lauter Innovation noch nicht wußte, wie, wann und ob man überhaupt würde feiern können …Bleiben wir dennoch bei den Konzernen. Dienstleistung bei großen Unternehmen hat sich einschneidend verändert. Kundenbindung ist das A und O, so daß etwa die Deutsche Lufthansa ihre Tochter Miles & Weihe (Seite 36), bei der wir uns besonders auf jene Geburtstags-Veranstaltung freuen, die wir mit jedem unserer Mitjubilare des Jahres 2013 begehen wollen. Als Gastgeber dieses Bandes habe ich meinen Verlag hintan gestellt – und hoffe nun um so mehr, daß Sie neugierig genug sind und hinreichend gut unterhalten werden, über alle Vorgenannten zu lesen und den Schlußstein ab Seite 168 zu erreichen.Es war spannend und auch unternehmerisch sehr erhellend, in so viele Unternehmen und Branchen Einblick nehmen zu dürfen. Gerade für einen Verlag, der seine mitunter schwerverkäufliche „Ware innovatives Buch“ zusammen mit Partner-Unternehmen herausbringt, war das ein unschätzbares Erlebnis. Aber auch als Gesellschaftsbild und Zustandsbeschreibung unseres Wirtschaftens insgesamt war das großartig – letztlich sollte daraus noch einmal ein Buch werden, eine Beschreibung sich destillieren lassen, eine Studie vorgelegt werden … Das ist eine der Schönheiten des Verlegerberufs: die Stoffe gehen einem, wenn man wach und neugierig ist, einfach nicht aus!Und nun können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, neugierig sein. Auf 20 Gründungen aus dem fast zufällig herausgegriffenen Jahr 1993 – denen hier ebensolcher Dank gilt wie allen Helfern, Vermittlern, Autoren und unserem Grußwort-Autor Mario Ohoven. Ich wünsche viel Spaß und, wo es sich machen läßt, viel Gewinn daraus – möge es Unternehmungsgeist entfachen.Axel DielmannFrankfurt am Main im Januar 2013
| Erscheint lt. Verlag | 7.3.2013 |
|---|---|
| Vorwort | Mario Ohoven |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 122 x 205 mm |
| Gewicht | 320 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Literatur ► Essays / Feuilleton | |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Wirtschaftsgeschichte | |
| Wirtschaft | |
| Schlagworte | die tafel • Firmen-Jubiläum • focus • Gründer • Gründung • Lufthansa Miles and More • Mittelstand • Unternehmensgeschichte • Verlagsjubiläum • Wirtschaftsgeschichte |
| ISBN-10 | 3-86638-220-0 / 3866382200 |
| ISBN-13 | 978-3-86638-220-6 / 9783866382206 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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