Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Das Äbtissinnenamt in den unterelsässischen Frauenstiften vom 14. bis zum 16. Jahrhundert (eBook)

Umkämpft, verhandelt, normiert

(Autor)

eBook Download: PDF
2013
631 Seiten
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-029644-0 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
210,00 inkl. MwSt
(CHF 205,15)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen

The study focuses on the abbesses in the oldest and most socially exclusive women's religious communities in lower Alsace. Drawing on prosopographic and network analytic methods, it examines the influence of origins as well as gender on the scope of action open to the abbesses.



Sabine Klapp, Eberhard Karls Universität Tübingen.

lt;!doctype html public "-//w3c//dtd html 4.0 transitional//en">

Sabine Klapp, Eberhard Karls Universität Tübingen.

Vorwort 5
A. Einleitung 11
1. Problemstellung 11
2. Zeitlicher und geographischer Rahmen der Untersuchung 15
3. Überlieferung und Quellenlage 21
4. Forschungslage 27
5. Fragestellung, Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 51
B. Geschichte und Profil der Frauenstifte 57
1. Die Geschichte der Frauenstifte im Überblick 59
1.1. Gründung und Konsolidierung: Das frühe Mittelalter 59
1.2. Reformen und Reformversuche: Das hohe Mittelalter 74
1.3. Zwischen schwindender Wirtschaftskraft und Verteidigung der Lebensform: Die Frauenstifte vom 13. bis zum 15. Jahrhundert 86
1.4. Auflösung, Umwandlung, Fortbestand: Das 16. Jahrhundert 110
2. Regeln und Statuten – Zur Lebensform geistlicher Frauen 120
3. Personalstand und soziale Zusammensetzung der Gemeinschaften 127
4. Äußere Verfassungselemente: Beziehungen zu Reich, Papst und Bischof 143
5. Die Entwicklung der Besitzungen und Herrschaftsrechte 147
C. Äbtissinnen und Äbtissinnenamt im späten Mittelalter und in der Reformationszeit 153
1. Methodische Vorüberlegungen: Stiftsstatuten – Spiegelbild des Alltags oder praxisfernes Reformmedium? 153
2. Der Weg zum Äbtissinnenamt 172
2.1. Willensbildung im Konvent und Voraussetzungen der Kandidatinnen 174
2.1.1. Soziale Herkunft der Äbtissinnen und Familienstrategien 175
2.1.2. Alter und Gesundheitszustand 186
2.1.3. (Aus-)Bildung und Ämter: Karriereschritte im Konvent? 189
2.1.4. Wahlkapitulationen und Absprachen 203
2.2. Wahl und Amtseinsetzung 208
2.2.1. Ablauf der Wahl 209
2.2.2. Altarsetzung und Inthronisation 212
2.2.3. Eid und Keuschheitsversprechen der Abtissin 215
2.2.4. Bestätigung 221
2.2.5. Zur Frage der Äbtissinnenweihe 223
2.2.6. Abtissinnenwohnung und -pfründe: Die materielle Ausstattung des Äbtissinnenamtes 226
2.2.7. Umstrittene Wahlen 232
2.3. Der Typus der stiftsfremden Abtissinnen. Zwei Fallbeispiele 235
2.4. Zwischenzusammenfassung 252
3. Äbtissin und Stiftsgemeinschaft zwischen Über- und Unterordnung, Miteinander und Gegeneinander 258
3.1. Die Stellung der Äbtissin innerhalb der Stiftshierarchie 261
3.1.1. Die Schaffung vertikaler Strukturen: Aufnahme und Eid der Kanonissen und Kanoniker 264
3.1.2. Abtissin und Stiftskapitel 271
3.2. Gehorsam und Disziplinargewalt der Äbtissin: Zur Frage der Über- und Unterordnung von Äbtissin, Kanonissen und Kanonikern 276
3.2.1. Äbtissin und Kanonissen: prima inter pares? 278
3.2.2. Fallbeispiele: Neue Äbtissinnen und alte Gewohnheiten 291
3.2.2.1. Die Abtissinnen von St. Stephan und die Kanonissenkurien im 14. Jahrhundert 291
3.2.2.2. so sind sy meyster und ich magt. Cordula von Krotzingen und die Kanonissen von Andlau in den 1540er Jahren 301
3.2.3. Äbtissin und Stiftskanoniker zwischen Integration und Emanzipation 315
3.2.4. Äbtissin und Stiftskanoniker zwischen Miteinander und Gegeneinander – Das Beispiel St. Stephan im 15. und 16. Jahrhundert 323
3.3. Die Versorgungsaufgabe der Äbtissin 341
3.4. Zwischenzusammenfassung 355
D. Zusammenfassung und Ausblick 363
E. Anhang 377
1. Die Geschichte der unterelsässischen Frauenstifte 377
1.1. Hohenburg und Niedermünster 377
1.2. St. Stephan in Straßburg 410
1.3. Andlau 442
2. Prosopographischer Anhang 484
2.1. Hinweise zur Benutzung 484
2.2. Andlau 485
2.2.1. Äbtissinnen von Andlau 485
2.2.2. Kanonissen von Andlau (14.–16. Jahrhundert) 492
2.2.3. Kanoniker und weitere Präbendare von Andlau (14.–16. Jahrhundert) 499
2.3. Hohenburg 506
2.3.1. Abtissinnen von Hohenburg 506
2.3.2. Kanonissen von Hohenburg (14.–16. Jahrhundert) 510
2.3.3. Kanoniker und weitere Präbendare von Hohenburg (14.–16. Jahrhundert) 512
2.4. Niedermunster 514
2.4.1. Äbtissinnen von Niedermünster 514
2.4.2. Kanonissen von Niedermünster (14.–16. Jahrhundert) 518
2.4.3. Kanoniker und weitere Prabendare von Niedermunster (14.–16. Jahrhundert) 521
2.5. St. Stephan 522
2.5.1. Abtissinnen von St. Stephan 522
2.5.2. Kanonissen von St. Stephan (14.–16. Jahrhundert) 528
2.5.3. Kanoniker und weitere Prabendare von St. Stephan (14.–16. Jahrhundert) 540
Abkürzungs- und Siglenverzeichnis 559
Quellen- und Literaturverzeichnis 561
Verzeichnis der ungedruckten Quellen 561
Verzeichnis der gedruckten Quellen und der Literatur bis 1800 562
Verzeichnis der Literatur ab 1800 566
Register 597
Karte: Bistumssitz Straßburg und die Klöster im Elsass um 1000 632

lt;P>"Der Band hat für die Erforschung der Kanonissenstifte eine herausragende Leistung erbracht. Besonders begrüßenswert ist, dass hier im Namen der Germania Sacra kirchliche Institutionen des Bistums Straßburg behandelt werden, das aufgrund der tragischen Geschichte des Elsass im 20. Jh. bislang von der landesgeschichtlichen Forschung weniger erfasst wurde als andere Gebiete des Alten Reiches."
Immo Eberl in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 34/2015

"Die Studie Klapps bietet solchen komparativen Vorhaben neues Material. Ein prosopographischer Anhang sowie das der Studie beigegebene Orts- und Personenregister dürften eine Fundgrube für landesgeschichtliche Arbeiten darstellen."
Katharina Ulrike Mersch in: Historische Zeitschrift 299/2014

"Der unschätzbare Wert der Arbeit liegt in der Prosopographie, dem akribischen Quellenstudium sowie der detailreichen Darstellung in der longue durée. Auf diese Weise ist es Klapp gelungen, historische Entwicklungen zum Beispiel in Bezug auf die ständische Zusammensetzung der Stifte nachzuzeichnen, konnte sie Fehler in den Listen der Äbtissinnen verbessern und Fehleinschätzungen wie in Bezug auf die Reformation von St. Stephan, deren Ursprung viel stärker aus den Reihen der Kanoniker herrührte, widerlegen. Damit bietet Klapp mit ihrer Arbeit nicht nur eine hervorragende Grundlage sowie Anknüpfungspunkte für weitere Studien, sondern öffnet erstmals den Blick der Forschung auf eine bisher wenig beachtete Stiftslandschaft."
Teresa Schröder in: H-Soz-u-Kult (18. 12. 2013)

Erscheint lt. Verlag 19.12.2013
Reihe/Serie ISSN
ISSN
Studien zur Germania Sacra. Neue Folge
Studien zur Germania Sacra. Neue Folge
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte 14.–16. Jahrhundert • 14th–16th century • abbesses • Äbtissinnen • Alsace • Elsass
ISBN-10 3-11-029644-6 / 3110296446
ISBN-13 978-3-11-029644-0 / 9783110296440
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Wasserzeichen)
Größe: 6,9 MB

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
Die Kathedrale der Zeit

von Ken Follett

eBook Download (2025)
Bastei Entertainment (Verlag)
CHF 24,40
Der schwarze Revolutionär

von Britta Waldschmidt-Nelson

eBook Download (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 18,55