Die wandernde Grenze
Die EU, Polen und der Wandel politischer Räume, 1990–2010
Seiten
2013
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-30165-4 (ISBN)
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-30165-4 (ISBN)
Das Buch untersucht den Wandel des politischen Raumes der EU im Zuge der Osterweiterung des Jahres 2004.
Welche Folgen hatte die Verschiebung der EU-Außengrenze nach Osten und Südosten für die Deutung des EU-Raumes, insbesondere seiner Grenzen? Welch ein politischer Raum entstand in Folge der Erweiterung? Um dies zu beantworteten, setzt die Studie bei der »wandernden« Unionsgrenze an. Sie gibt einen Einblick in die jüngste Geschichte des politischen Raumes in Europa als Teil des globalen Wandels der politisch-räumlichen Ordnung. Zum Gegenstand ihrer Untersuchung wählt sie dabei nicht nur die Grenz-, Migrations- und Europäische Nachbarschaftspolitik der EU, sondern auch die polnische Ost- und Europapolitik sowie die transnationale Zusammenarbeit in der polnisch-ukrainischen Grenzregion. Dabei zeigt sich, dass die EU den Entwurf ihrer Grenze mitder Schaffung eines Ergänzungsraums verband. Diesen konnte die Union nicht allein gestalten, vielmehr beanspruchten Akteure innerhalb und außerhalb der Union, auf der nationalen wie der regionalen Ebene, Mitsprache. Insbesondere Polen - zunächst Außenseiter - konnte sich als Trendsetter einer neuen EU-Ostpolitik präsentieren.
Welche Folgen hatte die Verschiebung der EU-Außengrenze nach Osten und Südosten für die Deutung des EU-Raumes, insbesondere seiner Grenzen? Welch ein politischer Raum entstand in Folge der Erweiterung? Um dies zu beantworteten, setzt die Studie bei der »wandernden« Unionsgrenze an. Sie gibt einen Einblick in die jüngste Geschichte des politischen Raumes in Europa als Teil des globalen Wandels der politisch-räumlichen Ordnung. Zum Gegenstand ihrer Untersuchung wählt sie dabei nicht nur die Grenz-, Migrations- und Europäische Nachbarschaftspolitik der EU, sondern auch die polnische Ost- und Europapolitik sowie die transnationale Zusammenarbeit in der polnisch-ukrainischen Grenzregion. Dabei zeigt sich, dass die EU den Entwurf ihrer Grenze mitder Schaffung eines Ergänzungsraums verband. Diesen konnte die Union nicht allein gestalten, vielmehr beanspruchten Akteure innerhalb und außerhalb der Union, auf der nationalen wie der regionalen Ebene, Mitsprache. Insbesondere Polen - zunächst Außenseiter - konnte sich als Trendsetter einer neuen EU-Ostpolitik präsentieren.
Dr. Steffi Marung ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Area Studies der Universität Leipzig. Sie unterrichtet außerdem am Global and European Studies Institute derselben Universität und ist seit 2006 Mitglied im Vorstand des European Network in Universal and Global History (ENIUGH).
| Erscheint lt. Verlag | 10.4.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Transnationale Geschichte ; Band 001 |
| Zusatzinfo | mit 14 Tab. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 160 x 237 mm |
| Gewicht | 784 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Schlagworte | Europäische Union (EU) • Europäische Union /Geschichte • Europäische Union /Geschichte, Politik 1945 ff. • Osterweiterung (EU) • Polen; Politik/Zeitgesch. • Polen; Politik/Zeitgeschichte • Politik 1945 ff. • Transnationale Geschichte • Zeitgeschichte |
| ISBN-10 | 3-525-30165-0 / 3525301650 |
| ISBN-13 | 978-3-525-30165-4 / 9783525301654 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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