Situation und Botschaft (eBook)
601 Seiten
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-029198-8 (ISBN)
Salvation is a dramatic event. What form of thought is appropriate for the relationship between God and Man: analogy, dialectics, or paradox?
Paul Tillich and Walter Kasper may be regarded as the 20th century heirs to Schelling’s version of German Idealism. In response to the conundrums that emerge from the anthropological transition to postmodernism and from modern man’s position of alienation from God, Tillich and Kasper boldly attempted to conceptualize theology in terms of soteriology. Is there still a Christian message that speaks to the predicament of modern man and can “embrace” people today?
Paul Galles, Luxemburg-Stadt, Luxemburg.
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Paul Galles,Luxemburg-Stadt, Luxemburg.
I. Einleitung 15
A. Geistesgeschichtliche Einordnung des Themas 15
1. Die Revolution im Seinsverständnis 15
2. Theologie im offenen Strom der neuen Zeit 18
3. „Situation und Botschaft“ als Tillich und Kasper zugetragenes Thema 23
B. Problemdarstellung 32
1. Die Vorzeichen 32
2. Der Gang der Arbeit 37
3. Originalität und Grenzen 42
II. Der soteriologische Ansatz von Paul Tillich 46
A. Einleitender Teil: Methodologische Grundlegungen 48
1. „Christologie ist eine Funktion der Soteriologie“ 48
1.1. Die Christologie als Mitte und Gravitätszentrum 48
1.2. Christologie als Soteriologie 51
2. Apologetische Theologie und Korrelationsmethode 53
2.1. Die Gestalt der Theologie in der „Systematischen Theologie“ 53
2.1.1. Situation und Botschaft 53
2.1.2. Die Genese der Theologie und das letztgültige, unbedingte Anliegen 57
2.1.3. Kriterien und Norm der apologetischen Theologie 63
2.2. Die Korrelationsmethode zwischen Polarität und Dialektik 65
2.2.1 Die Korrelationsmethode in kritischer Sicht 65
2.2.2. Korrelation als offener Spiralgang 70
2.2.3. Problematisierung: Entsprechung oder Überforderung? 74
3. Die drei Phasen der Vermittlung von Christologie und Anthropologie 78
B. Erster Hauptteil: Die religionsphilosophische Vermittlung von Gott und Mensch 81
1. Der geschichtliche Ausgangspunkt 81
1.1. Tillichs persönliches Schicksal „auf der Grenze“ 81
1.2 Der Kairos des Ersten Weltkriegs 85
2. Der philosophische Ausgangspunkt: Schelling 88
2.1 Philosophische Einflüsse im allgemeinen 88
2.2 Tillichs Abhängigkeit von Schelling 92
2.2.1. Die Darstellung von Schelling bei Tillich 92
2.2.2. Die kritische Rezeption Schellings 103
2.2.3. Die existentialistische Rezeption Schellings 107
2.3. Die Frage nach dem systembildenden Einfluß Schellings auf Tillich 111
2.3.1. Die Problemdarstellung 111
2.3.2. Die Konstitution selbsttätiger Subjektivität 112
2.3.3. Offenbarung und Geschichte 119
2.3.4. Der Sinnbegriff als geschichtsphilosophisches Integral 128
3. Der theologische Ausgangspunkt: die Rechtfertigung 143
3.1. Das Stehen in der lutherischen Tradition 143
3.2. Die Rechtfertigung des Zweiflers 144
3.3. Das ontologische protestantische Prinzip 150
3.4. Kritik von Theismus und Atheismus 151
3.5. „Der Mut zum Sein“ 152
4. Zusammenschau und Ausblick 156
5. Theologie der Kultur und Symboltheorie 162
5.1. Die Theologie der Kultur 162
5.2. Die Symboltheorie 166
5.2.1. Religiöse Symbole und Existentialanalyse 169
5.2.2. Die innere Dynamik des Symbols 172
5.3. Der Begriff der Offenbarung 176
5.4. Die Symbolvermittlung im Hinblick auf die Christologie 180
C. Zweiter Hauptteil: Die theologisch-philosophische Vermittlung von Christus und Mensch in der „Systematischen Theologie“ 182
1. Einführung in die Dynamik 182
1.1. Die Logik der fünf Teile 182
1.2. Vernunft und Offenbarung 187
1.3. Sein und Gott 190
2. Tillichs Anthropologie 194
2.1. Das Essenz-Existenz-Schema und die Erwartung des Christus 194
2.2. Ontologie und Personalismus 202
2.3. Anthropologische Klärungen 204
3. Das soteriologische Christus-Symbol 209
3.1. Jesus der Christus als Träger des Neuen Seins 209
3.2. Die heilsnotwendige „Form“ des Christus 213
3.2.1. Das Christus-Symbol als geschichtliches 214
3.2.2. Das Christus-Symbol als personales 216
3.3. „Inhalt und Gehalt“ des Ereignisses Jesus der Christus 217
3.3.1. Der „manifestierte“ Gehalt: die glaubende Aufnahme des Christus 217
3.3.2. Der „Inhalt“ in der Spannung von Faktum und gläubiger Annahme: Leben-Jesu-Skepsis 231
4. Paradox und Dogma 234
4.1. Das Dogma: die Vermittlung von Gott und Mensch im „Neuen Sein“ 234
4.1.1. Tillichs Bewertung der frühkirchlichen Christologie 235
4.1.2. Das Essenz-Existenz-Schema als Neuinterpretation der zwei Naturen 236
4.2. Das Tillichsche Paradox 237
4.2.1. Das christologische Paradox 237
4.2.2. Tillichs Neuinterpretation der Inkarnation 239
5. Kritische Würdigung der soteriologischen Vermittlung 242
6. Die Einlösung in Versöhnungslehre und Pneumatologie 250
7. Der III.Band: Leben und Geschichte im Geist und als Reich Gottes 255
D. Schlussteil: Überhänge und Übergänge 264
1. Philosophische und theologische Grundströmungen 264
2. Soteriologie als Spiegelbild der denkerischen Optionen 269
3. Welcher Mensch wird erlöst? 276
4. Die Frage nach der Denkform 280
5. Überhänge 285
III. Der soteriologische Ansatz von Walter Kasper 288
A. Einleitender Teil: Methodologische Grundlegungen 290
1. „Christologie und Anthropologie“ 290
2. Neuzeitliche Theologie zwischen Glauben und Geschichte 297
2.1. Situation und Botschaft 297
2.1.1. Das Verständnis von Dogmatik bei Walter Kasper 298
2.1.2. Tübinger Spurenelemente 307
2.2. Geistesgeschichtliche Anwege 314
2.2.1. Der neuzeitliche Atheismus als theologische Herausforderung 314
2.2.2. Die Frage nach der vermittelten Einheit von Gott und Mensch 322
2.2.3. Auf der Suche nach der Denkform 324
2.3. Korrelation und transzendentale Methode 332
2.3.1. Kaspers Ansatz einer freiheitlich-geschichtlichen Korrelation 332
2.3.2. Die transzendentale Methode 338
2.3.3. Philosophie und Theologie 346
3. Die drei Schritte der Vermittlung von Christologie und Anthropologie 350
B. Erster Hauptteil: Die transzendentalphilosophische Frage nach der Vermittlung von Gott und Mensch 353
1. Der philosophische Ausgangspunkt : Schelling 354
1.1. Glaube und Geschichte beim späten Schelling 355
1.1.1. Schelling als Brücke zwischen Idealismus und Moderne 355
1.1.2. Die Freiheit als grundlegendes Problem 360
1.1.3. Der Übergang von der negativen zur positiven Philosophie 362
1.1.4. Die dialektisch-christologische Vermittlung von Glaube und Geschichte 364
1.2. Das Erbe Schellings für eine neuzeitliche Christologie 370
1.2.1. Größe und Grenze 370
1.2.2. Bleibende Gültigkeit 371
1.2.3. Schellings Denkform: Dialektik, Analogie und Dialog 372
2. Der theologische Ausgangspunkt: die natürliche Theologie 376
2.1. Der transzendentale Rückgriff auf die natürliche Theologie 377
2.2. Erfahrung und Sprache 381
2.3. Gotteserkenntnis im Horizont der Freiheit 384
2.3.1. Die Freiheitsanalyse von Hermann Krings 385
2.3.2. Die transzendentalphilosophische Aufschlüsselung der Gottesbeweise 391
2.4. Die Pascalsche Frage des Menschen nach Hoffnung 399
2.4.1. Die geschichtlich-freiheitliche Grundsituation des Menschen 401
2.4.2. Der Mensch als Fragment? 403
2.4.3. Hoffnung auf Jesus Christus — Hoffnung auf das Paradox 408
3. Der geschichtliche Selbsterweis Gottes in einer freien Offenbarung 409
C. Zweiter Hauptteil: Die Person Jesu Christi als Gottes universales Heil im Heiligen Geist 413
1. Anforderungen an eine relevante Christologie 413
1.1. Hermeneutisch-methodologische Überleitung 414
1.2. Eine narrativ-implizite Christologie 419
1.3. Das Grundproblem spekulativer Entfaltung der Soteriologie 425
2. Jesus Christus — wahrer Gott und wahrer Mensch in einer Person 428
2.1. Der „Gottessohn“ — eine trinitarisch verankerte Christologie 429
2.1.1. Paradox und Gottessohnschaft 429
2.1.2. Die Göttlichkeit Jesu Christi 433
2.1.3. Der trinitarisch-personale Gott der Geschichte 437
2.2. Der „Mittler“ — eine pneumatologisch gewendete Christologie 446
2.2.1. Die „doppelte Transzendenz“ Jesu Christi 447
2.2.1. Zwei-Stufen-oder Zwei-Naturen-Christologie? 449
2.2.3. Die christologische Konzilsformel von Chalcedon 452
2.2.4. Die Neuinterpretation vom Personbegriff her 456
2.2.5. Die Vermittlung von Universalität und Einzigartigkeit Christi 463
2.3. Der „Menschensohn“ — eine soteriologisch geprägte Christologie 475
2.3.1. Die Ernsthaftigkeit des Heils 477
2.3.2. Die Rezeption der Drei-Ämter-Lehre 481
3. Christologie als Antwort auf die Anthropologie des Leidens 484
D. Schlussteil: Überhänge und Übergänge 491
1. Der Charakter von Kaspers Denken 491
2. Das universale Feld der Geschichte 497
3. Paradox, Leiden und Erlösung 501
4. Pneuma-trinitätstheologische Christologie 503
5. Die schwierige Korrelation von Anthropologie und Christologie 505
6. Die Frage nach der Denkform 508
IV. Schlußteil : Vergleich und Auswertung 510
A. Ertrag: Situation und Botschaft 510
1. Die Physiognomie des Gedachten 511
2. Die unterschiedliche Auswirkung der gemeinsamen philosophischen Quelle 513
3. Die theologische Umsetzung 518
B. Gelenkstellen: Wie das Menschsein an Christus appelliert 521
1. Das Bild vom Menschen 521
2. Die Fassung der Aporetik in der Christusgestalt 524
3. Offene Fragen 528
C. Fassung : Die Frage nach der Denkform 532
D. Einlösung: Seelsorglich-pastorale Reflexionen 540
1. Das Glaubenswagnis 540
2. Die Frage nach der Übersetzbarkeit der Botschaft 543
3. Die Evidenz gelebter Wahrheit 544
4. Die schwierige Suche nach dem Gleichgewicht 546
5. Hilfreiche Unterscheidungen 549
E. Ausblick: Das Desiderat einer Geist-Christologie 552
Bibliographie 559
1. Bibliographie Paul Tillich 559
Quellen 559
Bibliographien 561
Sekundärliteratur 561
2. Bibliographie Walter Kasper 571
Quellen 571
Monographien 571
Beiträge von Walter Kasper in Sammelwerken 572
Zeitschriftenbeiträge von Walter Kasper 576
Sekundärliteratur 577
3. Weiterführende Literatur 581
Index 589
| Erscheint lt. Verlag | 30.7.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | ISSN |
| ISSN | |
| Tillich Research | Tillich Research |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Allgemeines / Lexika |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum | |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft | |
| Schlagworte | Anthropologie • Anthropology • Christologie • Christology • Paul Tillich • Soteriologie • Soteriology • Walter Kasper |
| ISBN-10 | 3-11-029198-3 / 3110291983 |
| ISBN-13 | 978-3-11-029198-8 / 9783110291988 |
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