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Nicht - Wieder Gut - Zu machen

Die bundesdeutsche Entschädigung psychischer Folgeschäden von NS-Verfolgten

(Autor)

Buch | Softcover
X, 274 Seiten
1999 | 1999. Auflage
Centaurus (Verlag)
978-3-8255-0267-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Nicht - Wieder Gut - Zu machen - Anke Schmeling
CHF 44,40 inkl. MwSt
Die "Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts" ist immer noch eines der umstrittensten Themen bundesdeutscher Nachkriegspolitik. Intention und Zielsetzung des Buches ist es deshalb, das Teilsegment der "Wiedergutmachung" psychischer Folgeschäden seit 1948 auszuleuchten und dabei der Frage nachzugehen, ob und in welchem Umfang die seelischen Leiden der Überlebenden in Entschädigungsverfahren gewürdigt wurden. Erläutert werden die extremtraumatischen Erfahrungen, denen die Überlebenden während der Verfolgung ausgesetzt waren und deren oft dauerhaften und irreparablen Auswirkungen. Die Autorin beleuchtet aber auch die gesetzlichen, verwaltungstechnischen und medizinisch-psychiatrischen Hürden, die eine unbürokratische und effiziente Entschädigung ehemals Verfolgter nachhaltig erschwerten. Anhand von 213 hessischen Entschädigungsverfahren, in denen ehemals Verfolgte psychische Schädigungen geltend machten, werden erstmalig fundierte Aussagen über die Dauer, den Erfolg bzw. Mißerfolg solcher Verfahren getroffen; zehn Einzelfallstudien illustrieren darüber hinaus die Verfolgungsschicksale der Überlebenden, aber auch das schwierige und komplexe Prozedere der Entschädigungsverfahren. Diese interdisziplinär angelegte Studie über die "Wiedergutmachung" psychischer Folgeschäden ist sowohl für Psychiater, Juristen wie auch für Zeitgeschichtler und interessierte Laien von Interesse. Zur Autorin: Anke Schmeling, geb. 1959, absolvierte ein Lehramtsstudium der Gesellschaftswissenschaften und Germanistik, 1998 promovierte sie im Fachbereich Politikwissenschaften an der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK). Sie war Geschäftsführerin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Nationalsozialismus an der GhK und ist heute als freiberufliche Moderatorin und Lehrbeauftragte an der GhK tätig.

Anke Schmeling, geb. 1959, absolvierte ein Lehramtsstudium der Gesellschaftswissenschaften und Germanistik, 1998 promovierte sie im Fachbereich Politikwissenschaften an der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK). Sie war Geschäftsführerin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Nationalsozialismus an der GhK und ist heute als freiberufliche Moderatorin und Lehrbeauftragte an der GhK tätig.

Reihe/Serie Studien und Materialien zum Rechtsextremismus
Verlagsort Herbolzheim
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 373 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Schlagworte Entschädigung • HC/Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989) • NS-Opfer • NS-Verbrechen • Opfer des Nationalsozialismus • Psychische Erkrankung • Psychisches Trauma • Trauma (psych.) • Trauma (Psychologie)
ISBN-10 3-8255-0267-8 / 3825502678
ISBN-13 978-3-8255-0267-6 / 9783825502676
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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