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Antikes erzählen

Narrative Transformationen von Antike in Mittelalter und Früher Neuzeit
Buch | Hardcover
VI, 335 Seiten
2013
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-028597-0 (ISBN)
CHF 179,95 inkl. MwSt
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Die Antike und ihre Rezeption wurden bisher weitgehend in den Grenzen von Fachdisziplinen erforscht. In der Reihe Transformationen der Antike steht dagegen die interdisziplinäre Kontextualisierung der produktiven Transformationen antiker Wissenschaften und Künste im Vordergrund. Dargestellt wird der langwellige, von der Spätantike bis zur Moderne reichende Prozess der Herausbildung des Wissenschaftssystems der Kunstgattungen und der kulturellen Selbstkonstruktion der europäischen Gesellschaften. Die Reihe geht hervor aus dem Sonderforschungsbereich „Transformationen der Antike“ und dem „August Boeckh-Antikezentrum“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Projekte untersuchen Transformationsprozesse insbesondere auf drei Ebenen: die konstitutiven Funktionen der Antike bei der Ausbildung der europäischen Wissenschaftsgesellschaft und ihrer Disziplinen; die Rolle der Antike bei der Entstehung mittelalterlicher, neuzeitlicher und moderner kultureller Identitäten; sowie die künstlerischen, literarischen, übersetzerischen und medialen Formen von Rezeption und Transformation.
Wie wird Antikes erzählt und welche Rolle spielt Narrativität für die Transformationen von Antike? Das Thema des Bandes eröffnet ein Spannungsfeld von Ereignis, Erzählung und Geschichte, das sich in den unterschiedlichsten Gebrauchsformen von Narrativität in der Literatur, den bildenden Künsten und der Geschichtsschreibung fassen lässt. Narrativität wird hier jeweils als eine Form von Sinnstiftung durch die Herstellung von Kohärenz, als ein retrospektives Ordnen aufgefasst. Gerade in der Bezugnahme auf die Antike können Narrative zudem gerade dadurch historische Kontinuitäten schaffen, dass sie Zäsuren narrativ bewältigen, Übergänge und Zusammenhänge schaffen.Die Beiträge untersuchen die Transformationen antiker Motive, Stoffe, Erzählungen und Erzählmodi in ihren mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Aneignungen, in Chronik, Bild und Epos. Dabei wird nach den Formen, Modi und Funktionen dieser Aneignungen und nach den Bedingungen dafür gefragt, dass die untersuchten Gattungen und Medien jeweils spezifische narrative Transformationen hervorbringen.

Anna Heinze, Albert Schirrmeister und Julia Weitbrecht, Humboldt-Universität zu Berlin.

Erscheint lt. Verlag 17.10.2013
Reihe/Serie Transformationen der Antike ; 27
Zusatzinfo 45 Seiten Abbildungen in 4c
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 772 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Altertum / Antike
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Sprachwissenschaft
Schlagworte Antike; Geistes-/Kultur-Geschichte • Antike /Literatur • Antike /Rezeption • Antiquity/Literature • Antiquity/Literature; Antiquity/Reception; Historical Narratology • Antiquity/Reception • Erzählen • Frühe Neuzeit / Frühneuzeit; Geistes-/Kultur-Geschichte • Frühneuzeit; Geistes-/Kultur-Geschichte • historical narratology • Historische Narratologie • Mittelalter; Geistes-/Kultur-G.
ISBN-10 3-11-028597-5 / 3110285975
ISBN-13 978-3-11-028597-0 / 9783110285970
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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