Nosce te ipsum ... animam tuam ... Deum
Predigt 3 des Basilius Caesariensis in der Übersetzung des Rufinus - Kritische Ausgabe des lateinischen Textes mit Einleitung, griechischer Fassung und deutscher Übersetzung
Seiten
2012
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-025849-3 (ISBN)
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-025849-3 (ISBN)
An die Seite des Corpus der Griechischen Christlichen Schriftsteller (GCS) stellte Adolf von Harnack die Monographienreihe der Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur (TU), die er bereits 1882 begründet hatte und die nunmehr als "Archiv für die ... Ausgabe der älteren christlichen Schriftsteller" diente.
Für die Analyse des spätantiken Geisteslebens, das durch den Zusammenbruch der Reichsstruktur und den Siegeszug des Christentums bestimmt ist, wird es wichtig, die Gedankengänge der griechischen Kirchenväter (etwa des Basileios) auch mit Hilfe lateinischer Übersetzungen teils zu rekonstruieren (Origenes), teils neu zu interpretieren (Kappadokier). Nur wenige Texte sind sowohl in der Quellsprache als auch in einer Zielsprache erhalten und kritisch ediert. Die dritte Homilie von Basileios ist aber als Rufins homilia secunda Basilii in beiden Fassungen vollständig zugänglich.Für Theologie wie Philologie ist entscheidend, wie die lateinischen Übersetzer zu beurteilen sind: Muss etwa Rufin von Aquileia als treuer Übersetzer oder als relativ freier Bearbeiter gewürdigt werden? Verschiebt sich die Trinitätstheologie beim Übertragungsprozess in den Westen?Zum Verständnis solcher Übersetzungsliteratur haben Theologie und Philologie bisher wenig beigetragen. Es fehlen vor allem textkritische und literarische Untersuchungen. In diese Lücke tritt der vorliegende Kommentar.
Für die Analyse des spätantiken Geisteslebens, das durch den Zusammenbruch der Reichsstruktur und den Siegeszug des Christentums bestimmt ist, wird es wichtig, die Gedankengänge der griechischen Kirchenväter (etwa des Basileios) auch mit Hilfe lateinischer Übersetzungen teils zu rekonstruieren (Origenes), teils neu zu interpretieren (Kappadokier). Nur wenige Texte sind sowohl in der Quellsprache als auch in einer Zielsprache erhalten und kritisch ediert. Die dritte Homilie von Basileios ist aber als Rufins homilia secunda Basilii in beiden Fassungen vollständig zugänglich.Für Theologie wie Philologie ist entscheidend, wie die lateinischen Übersetzer zu beurteilen sind: Muss etwa Rufin von Aquileia als treuer Übersetzer oder als relativ freier Bearbeiter gewürdigt werden? Verschiebt sich die Trinitätstheologie beim Übertragungsprozess in den Westen?Zum Verständnis solcher Übersetzungsliteratur haben Theologie und Philologie bisher wenig beigetragen. Es fehlen vor allem textkritische und literarische Untersuchungen. In diese Lücke tritt der vorliegende Kommentar.
Heinrich Marti, Universität Zürich, Schweiz.
| Erscheint lt. Verlag | 16.4.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur ; 168 |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch; Greek, Modern (1453-); lateinisch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 499 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft | |
| Schlagworte | Altgriechisch; Zweisprachige Lektüre • Basil • Basil; Greek Church Fathers; Rufinus; Late Antiquity; History of Texts • Basilius • Basilius von Caesarea • Frühchristliche Schriften (Texte) • Greek Church Fathers • Griechische Kirchenväter • History of Texts • Late Antiquity • Latein; Zweisprachige Lektüre • Rufinus • Rufin von Aquileja • Spätantike • Textgeschichte |
| ISBN-10 | 3-11-025849-8 / 3110258498 |
| ISBN-13 | 978-3-11-025849-3 / 9783110258493 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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