Heilig ins Eschaton
Heiligung und Heiligkeit als eschatologische Konzeption im 1. Thessalonicherbrief
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Die Reihe Beihefte zur Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft (BZNW) ist eine der renommiertesten internationalen Buchreihen zur neutestamentlichen Wissenschaft. Seit 1923 publiziert sie wegweisende Forschungsarbeiten zum frühen Christentum und angrenzenden Themengebieten. Die Reihe ist historisch-kritisch verankert und steht neuen methodischen Ansätzen, die unser Verständnis des Neuen Testaments befördern, gleichfalls offen gegenüber.
Heiligung bzw. Heiligkeit ist ein religionswissenschaftliches Motiv, das innerhalb der Paulus-Exegese lange Zeit nur am Rande der Forschung wahrgenommen worden ist. Die vorliegende Studie geht zunächst dieser auffälligen Vernachlässigung des Themas in einer ausführlichen forschungsgeschichtlichen Untersuchung nach und erschließt sodann Paulus’ Konzeption von Heiligung und Heiligkeit in seinem Ersten Brief an die Thessalonicher mittels einer detaillierten philologisch-exegetischen Analyse.In diesem frühchristlichen Schreiben, das stark von einer an der als unmittelbar bevorstehend erwarteten Wiederkunft Christi orientierten Eschatologie geprägt ist, kann Heiligkeit als Begriff göttlich-eschatologischer Vollendung und Qualität, die nur dem göttlichen Raum zukommt, aufgezeigt werden. Gleichzeitig wird das häufig anzutreffende Verständnis einer „Heiligung der Gläubigen“ im Sinne eines ethischen Fortschrittsdenkens herausgefordert: Obschon der Ethik in 1Thess große, selbst soteriologische Relevanz beigemessen wird, wird durch sie nicht Heiligung erwirkt: Heiligung erfolgt von Gott allein.
Heiligung bzw. Heiligkeit ist ein religionswissenschaftliches Motiv, das innerhalb der Paulus-Exegese lange Zeit nur am Rande der Forschung wahrgenommen worden ist. Die vorliegende Studie geht zunächst dieser auffälligen Vernachlässigung des Themas in einer ausführlichen forschungsgeschichtlichen Untersuchung nach und erschließt sodann Paulus’ Konzeption von Heiligung und Heiligkeit in seinem Ersten Brief an die Thessalonicher mittels einer detaillierten philologisch-exegetischen Analyse.In diesem frühchristlichen Schreiben, das stark von einer an der als unmittelbar bevorstehend erwarteten Wiederkunft Christi orientierten Eschatologie geprägt ist, kann Heiligkeit als Begriff göttlich-eschatologischer Vollendung und Qualität, die nur dem göttlichen Raum zukommt, aufgezeigt werden. Gleichzeitig wird das häufig anzutreffende Verständnis einer „Heiligung der Gläubigen“ im Sinne eines ethischen Fortschrittsdenkens herausgefordert: Obschon der Ethik in 1Thess große, selbst soteriologische Relevanz beigemessen wird, wird durch sie nicht Heiligung erwirkt: Heiligung erfolgt von Gott allein.
Eckart David Schmidt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
| Erscheint lt. Verlag | 17.2.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beihefte zur Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft ; 167 |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 860 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Bibelausgaben / Bibelkommentare |
| Schlagworte | 1. Tessalonicher • 1. Thessalonians • 1. Thessalonians; Eschatology; Sacredness; Sanctification; Paul • Eschatologie • Eschatology • Hardcover, Softcover / Religion/Theologie/Christentum • Heiligkeit • Heiligung • Paul • Paulus • Sacredness • sanctification • Thessalonicherbriefe |
| ISBN-10 | 3-11-022169-1 / 3110221691 |
| ISBN-13 | 978-3-11-022169-5 / 9783110221695 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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