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Eschatisches Heil mit eschatischer Anerkennung

Exegetische Untersuchungen zu Funktion und Sachgehalt der paulinischen Verkündigung vom eigenen Endgeschick im Rahmen seiner Korrespondenz an die Thessalonicher, Korinther und Philipper
Buch | Hardcover
556 Seiten
2010
V&R unipress (Verlag)
978-3-89971-610-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Eschatisches Heil mit eschatischer Anerkennung - Stefan Schapdick
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Mit einem individualeschatologischen Zugang untersucht Stefan Schapdick Texte aus den authentischen Paulusbriefen, die über das Endgeschick des Apostels Auskunft geben. Er zeigt, dass sich Paulus bei der Zusammenstellung eschatologischer Motive wie Parusie, Auferweckung, Verwandlung, Gericht von der konkreten Kommunikation mit der jeweiligen Gemeinde leiten lässt: Seine Eschatologie ist immer tagesaktuell formuliert und nie auf Systematisierbarkeit angelegt. Bei aller Disparatheit und Situationsbezogenheit können aber flexible Grundkoordinaten seines Eschatologiedenkens nachgewiesen werden. Diese gruppieren sich meist um die Parusie Christi, die nicht nur den Moment der Heilsvollendung repräsentiert, sondern auch das Ereignis ist, bei dem Paulus mit göttlicher Anerkennung für seinen Dienst rechnet. Die Kontur seines eigenen Endgeschicks wird dabei wesentlich vom Zustand und Glaubensfortschritt seiner Gemeinden mitbestimmt.

Dr. Stefan Schapdick, geboren 1965, hat sich 2009 habilitiert. Er ist Dozent für Neutestamentliche Einleitung am Interdiözesanen Studienseminar St. Lambert in Grafschaft-Lantershofen.

Prof. Dr. Ulrich Berges lehrt alttestamentliche Wissenschaft an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Prof. em. Dr. Frank-Lothar Hossfeld lehrte Alttestamentliche Wissenschaft an der Universität Bonn.

The debate on the Pauline eschatology has rather drifted into the background of New Testament research in recent years, and it is the aim of this study to revive this debate. Taking an individual eschatological approach, the author examines texts from the authentic Pauline Epistles on his own final fate. It will be shown that in his choice and compilation of eschatological motifs (the Second Coming, resurrection, transformation, judgment), Paul let himself be guided by the congregation he was addressing at the time. His eschatology was therefore formulated on a day-to-day basis and never systematically conceptualised. Nevertheless, despite all disparities and situationality, there is some evidence of flexible but fundamental coordinates in his eschatological reflections. These centre mostly around the Second Coming of Christ, which not only represents the moment of messianic fulfilment but is also the occasion when Paul anticipates divine acknowledgment for his service as an apostle. The contours of his own final fate are substantially determined by the condition of his congregations and their progress in faith.

Erscheint lt. Verlag 8.12.2010
Reihe/Serie Bonner Biblische Beiträge ; Band 164
Mitarbeit Herausgeber (Serie): Rudolf Hoppe, Ulrich Berges, Frank-Lothar Hossfeld
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Maße 163 x 245 mm
Gewicht 1075 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie
Schlagworte Ekklesiologie • Eschatologie • Korintherbriefe • Paulus (Apostel) • Philipperbrief • Thessalonicherbriefe
ISBN-10 3-89971-610-8 / 3899716108
ISBN-13 978-3-89971-610-8 / 9783899716108
Zustand Neuware
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