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Der Kampf um die Presse- und Medienfreiheit -

Der Kampf um die Presse- und Medienfreiheit

Journalisten und Journalistinnen als Wegbereiter der Meinungsfreiheit und Demokratie
Buch
344 Seiten
2026 | 2. Auflage
Herbert von Halem Verlag
978-3-86962-719-9 (ISBN)
CHF 47,60 inkl. MwSt
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Die Medien- und Meinungsfreiheit sind zentrale Elemente demokratischer Gesellschaften - doch ihre Verankerung in den Verfassungen war nie selbstverständlich. Sie sind das Ergebnis jahrhundertelanger Auseinandersetzungen, in denen Journalisten, Publizisten und andere Akteure immer wieder gegen Verfolgung, Zensur und politische Restriktionen antraten. Ihre Interventionen prägten nicht nur die Journalismus- und Mediengeschichte, sondern auch das Verständnis von Öffentlichkeit und Rechtsstaatlichkeit. Dieses Studienbuch bietet einen Überblick über mehr als drei Jahrhunderte journalistischer Rollenfindung. Die Herausgeber Michael Haller und Walter Hömberg bündeln darin Beiträge führender Stimmen aus der Journalismusforschung, die zentrale Etappen, Konfliktlinien und Umbrüche der Medien- und Pressegeschichte verständlich und zugleich wissenschaftlich fundiert darstellen. Neben allgemeinen historischen Entwicklungen nehmen die Texte exemplarische Ereignisse, Debatten und Skandale in den Blick, die den Wandel publizistischer Praktiken bis hinein in die digitale Mediengesellschaft sichtbar machen.Anschauliche Porträts herausragender Journalistinnen und Journalisten - von Daniel Defoe, Heinrich Heine, Aleksander Puschkin und Karl Marx über Louise Otto, Hedwig Dohm, Nellie Bly, Egon Erwin Kisch und Carl von Ossietzky bis zu Joseph Roth, Erich Schairer, Martha Gellhorn, Rudolf Augstein, Günter Gaus und vielen weiteren - verdeutlichen die intellektuellen und politischen Kämpfe, in deren Verlauf sich der moderne Journalismus ausformen konnte.Für Studierende und Lehrende der Journalistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft, Publizistik und Gesellschaftsgeschichte sowie angrenzender Disziplinen bietet der Band eine verlässliche, gut strukturierte Einführung in zentrale Traditionslinien, Akteurskonstellationen und normative Grundlagen der Pressefreiheit bis ins Zeitalter der Onlinemedien. Und er zeigt, warum unabhängiger Journalismus bis heute unverzichtbar für jede offene Gesellschaft ist.

Michael Haller, Prof. Dr., hatte bis zu seiner Emeritierung 2010 den Lehrstuhl Journalistik an der Universität Leipzig inne. Seither leitet er das gemeinnützige Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (vormals IPJ). Er ist Gründungsherausgeber von Message, einer Quartalszeitschrift für Journalismus (von 1999 bis 2014). Sein Forschungsschwerpunkt: Funktion und Funktionswandel des Journalismus in demokratischen Gesellschaften. Seine Lehrbücher über journalistische Verfahren und Methoden haben für die Medienpraxis und Journalistenausbildung Standards gesetzt.

Walter Hömberg, Prof. Dr., schloss sein Studium geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer mit einer Dissertation zur literarischen Publizistik im Vormärz ab. Nach Tätigkeiten für Presse und Rundfunk war er Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik, zunächst an der Universität Bamberg, dann an der Universität Eichstätt. Zwei Jahrzehnte lehrte er auch als Gastprofessor an der Universität Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Journalismusforschung, Kultur- und Wissenschaftskommunikation sowie Medien- und Kommunikationsgeschichte. Er hat mehrere Buchreihen und den Almanach »Marginalistik« herausgegeben.

Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Maße 142 x 213 mm
Themenwelt Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Journalistik
Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Kommunikationswissenschaft
Wirtschaft
Schlagworte Demokratie • Journalismus • Journalismusforschung • Journalisten • Medienfreiheit • Mediengeschichte • Meinungsfreiheit • Offene Gesellschaft • Porträts • Praktiken • Pressefreiheit • Pressegeschichte • Publizisten • Publizistik • unabhängiger
ISBN-10 3-86962-719-0 / 3869627190
ISBN-13 978-3-86962-719-9 / 9783869627199
Zustand Neuware
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