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Euro-Poker, ein Ex-Banker packt aus (eBook)

Warum der Euro Europa zerstören wird und was die Politik darüber vorher wußte ...
eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
556 Seiten
neobooks Self-Publishing (Verlag)
978-3-7549-9189-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Euro-Poker, ein Ex-Banker packt aus -  Hans-Werner Lange
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Der Autor ist als Ex-Bankvorstand Fachmann und weiß, wovon er redet. 2012, 10 Jahre nach Euroeinführung hat der Autor penibel die Mängel der Mißgeburt Euro aufgelistet. Er hat gezeigt, dass und warum der Euro nicht funktionieren kann und dass man das auch 2002 bei Einführung schon wusste. Er hat erklärt und belegt, dass der Euro Europa wirtschaftlich zerstören wird und den Zusammenbruch für 2030 bis 2035 vorausgesagt. Er hat den Umfang der nötigen Rettungspakete vorausgesagt und auch, dass sie nichts nützen werden und er hat die Auflösung der Eurozone und die Rückkehr zu nationalen Währungen gefordert. Nicht aus nationalistischen Gründen, sondern aus sachlichen und wirtschaftlichen Zwängen. Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil, Europa ist diesen Weg ins Verderben weitergegangen und es ist schlimmer denn je. Inzwischen ist es nicht mehr die Zeit des 'rettet Europa', es ist nur noch die Zeit des 'rette sich wer kann.' Jeder kann dies auf seinem eigenen Kassenzettel beim Einkauf nachlesen. Aber dazu gehört erst einmal die Erkenntnis, dass der Euro schuld ist und nicht die Spekulanten, die Griechen, Italiener und Franzosen. Es ist einzig der Euro, seine Väter und die, die ihn um jeden Preis zu retten versuchen und die große Masse derer, die ihnen wie die Lemminge hinterherlaufen. Vielleicht kommt Europa ja doch noch zur Besinnung. Die Neuauflage dieses Buches ist der Versuch, noch einmal den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, bevor Europa auf das Niveau von Bangladesch oder Haiti zurückgefallen ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Informieren Sie sich.

Der Autor hat alles selbst miterlebt, er ist älter als die Bundesrepublik Deutschland. Er hat sich vom Lehrling (so hießen Azubis damals) bis zum Bankvorstand hochgearbeitet. Er kennt das Metier von der Pike auf in allen Facetten. Und er legt Wert darauf, richtig verstanden zu werden: Es geht nicht um nationalistische Vorbehalte. Ihm liegen einzig und allein die wirtschaftlichen Zwänge am Herzen und der Erhalt der Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Der Autor hat alles selbst miterlebt, er ist älter als die Bundesrepublik Deutschland. Er hat sich vom Lehrling (so hießen Azubis damals) bis zum Bankvorstand hochgearbeitet. Er kennt das Metier von der Pike auf in allen Facetten. Und er legt Wert darauf, richtig verstanden zu werden: Es geht nicht um nationalistische Vorbehalte. Ihm liegen einzig und allein die wirtschaftlichen Zwänge am Herzen und der Erhalt der Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Vorwort des Unternehmers Ernst Prost 2011




Mahatma Gandhi hat es gesagt: „Hunger ist der größte Terror.“ Von unseren Finanzterroristen, den Geldgangstern, die Menschen ihrer Zukunft berauben, wusste Gandhi noch nichts. Sie glauben, dass der Vergleich unangebracht ist? Spekulanten verdienen Millionen, wenn nicht gar Milliarden Euro, indem sie auf steigende Lebensmittelpreise wetten. Die Folge: Immer mehr Menschen verhungern. Dieses sehr krasse Beispiel zeigt die Verfehlungen und die Missstände, in die wir durch unkontrollierte Finanzmärkte in Verbindung mit unfähigen Politikern geraten sind. Schonungslos und höchst fundiert zeigt Herr Lange Systemmängel auf, erklärt mit dem Wissen des Insiders Abläufe und Hintergründe und nennt in brutaler Offenheit die Dinge beim Namen.


Es ist die Gefälligkeitsdemokratie, mit denen Politiker sich ihre Macht durch das „Einlullen“ des Stimmviehs von Legislaturperiode zu Legislaturperiode erkaufen. Subventionen, Steuergeschenke, Schulden machen auf Teufel komm raus, ungedeckte Wechsel auf die Zukunft, Finanztrümmer der nächsten Generation hinterlassen – dies ist es, was unfähige, verantwortungslose und skrupellose Politiker getan haben und noch immer tun. Sind Politiker und Parteien unfähig? Durchblicken sie die Zusammenhänge nicht? Oder sind sie willfährige Helfershelfer einer Finanzaristokratie der Geldterroristen und der skrupellosen Ausbeuter?


Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Die Umverteilung von „Unten“ nach „Oben“, von Arbeitern, Angestellten, Handwerkern, standorttreuen Unternehmern nach „Oben“ zu finanzstarken Geldbesitzern hat dramatische Züge angenommen. Zinsen und Zinseszinsen verrichten dieses Werk. Es werden Gelder angehäuft, die durch leistungsloses Einkommen entstanden sind und deren Summen ins Astronomische wachsen. Spekulative Papiere werden stündlich neu erfunden und an den Börsen und von Investmentbankern verkauft. Papiere, die kein Mensch versteht und die den Sprengstoff von Finanzbomben in sich tragen, werden an renditegeile Anleger verscherbelt.


Die Geldgeilheit und die Gier führt die Menschheit in immer neue Krisen. Dabei sind Finanzkrise, Eurokrise und Schuldenkrise nichts anderes als die sichtbaren Missgeburten eines gewaltigen Systemfehlers in der Form des Kapitalismus, wie ihn die westliche Welt seit Jahrzehnten praktiziert. Dieses Modell – geboren aus unregulierten Märkten, geschützt von den Schuldenjunkies der Regierungen – bringt die Welt an den Abgrund. Es wird Geld geschöpft, wo keines vorhanden ist. Es werden ultraschnelle Transaktionen an der Börse durchgeführt, die nur eines im Sinn haben: Auf den Verlust, den Niedergang von Firmen, Währungen und ganzer Staaten zu wetten. Geld verschwindet nicht, es hat nur ein anderer. Der Dumme geht arbeiten, der Schlaue lässt sein Geld arbeiten und der Durchtriebene verdient am Elend und am Untergang von anderen. Herr Lange beschreibt in seinem Buch und zeigt zugleich Lösungsvorschläge auf. Selten hat ein ehemaliger Bankier in solcher brillanten Klarheit die Brisanz unseres Geldsystems und die Verkommenheit der Finanzmärkte beschrieben. Ein Buch voller Sprengstoff. Ein Buch, das wütend macht. Ein Buch, dies zu schreiben großen Mut verlangt. Herr Lange spannt den Bogen von der Fehlkonstruktion Euro über die Kosten der deutschen Wiedervereinigung bis zu den unverschämt agierenden Ratingagenturen und schafft so ein ganzheitliches Bild, an dem wir alle teilhaben und in dem wir alle gefangen sind.

So wie die Staaten in den Politikerschulden ersaufen, verhungert die Realwirtschaft in der Kreditklemme der Banken. Übrigens genau der Banken, die wir mit unseren Steuergeldern vor dem Bankrott gerettet haben. Der Unfug an den Börsen – Spekulieren und Zocken, Wetten auf den Schaden anderer – findet ja nicht im luftleeren Raum statt, sondern macht auch das gesündeste Unternehmen irgendwann krank und den fleißigsten Steuerzahler und Arbeiter mürbe. Was glauben Sie, wie das tägliche Politikergezänk in Europa, die ständigen Horrormeldungen über Schuldenberge, Euroverfall und Inflationsängste auf das Gemüt von Konsumenten und Produzenten wirkt? Genau! – Verheerend. Der Geldbeutel wird nicht auf, sondern zu gemacht. Anschaffungen werden verschoben und Investitionen zurückgestellt. Die enormen Zinsbelastungen der Staaten engen die Handlungsspielräume der Regierungen ein. Die Unverschämtheit der Banken entzieht der Realwirtschaft die benötigte Liquidität für Investitionen, für neue Arbeitsplätze, für neue zukunftsträchtige Produkte. Lieber Zocken und wertlose Ramschpapiere unters Volk bringen, als denen Geld zur Verfügung zu stellen, die damit Sinnvolles tun. So sind sie geworden – unsere Banker.


Jedoch: Noch wichtiger als der Profit ist die Arbeit. Die meisten Menschen und Völker leben nicht von ihrem Geldvermögen, das automatisch immer neues Geld erzeugt, sondern von ihrer Hände und ihrer Köpfe Arbeit. Das nennt man Realwirtschaft, das ist die soziale Marktwirtschaft, das ist Deutschland – ein Volk von Arbeitern, Angestellten, Handwerkern und Unternehmern. Helfershelfer der Politik und Geldgangster der Finanzwirtschaft haben den Karren in den Dreck gefahren. Auch diesen Zusammenhang beschreibt Herr Lange sehr anschaulich. Die Schuldenorgie haben nicht die Bürger begonnen, sondern die Politiker, die fremdes Geld mit beiden Händen unter das Wahlvolk geworfen haben, um Macht und die eigene Existenz zu sichern. „Für den Staat arbeiten – und nicht vom Staat leben!“, möchte man dieser selbst ernannten Elite zurufen, die sich größtenteils damit beschäftigt, die Finanzmärkte zu beruhigen, anstatt dem Volk zu dienen.


Schade ist nur, dass die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft durch die volkswirtschaftlich absolut schädlichen Auswüchse der Finanzmärkte dermaßen in Mitleidenschaft gezogen wurden, dass die Menschen nicht mehr zwischen den Segnungen unserer sozialen Marktwirtschaft und dem entarteten Kapitalismus unterscheiden können. Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Die Machenschaften von Schuldenmachern und Kreditverkäufern, also von Bankern und Politikern, haben nichts mit dem zu tun, was anständig arbeitende Menschen jeden Tag in ihren Unternehmen an Arbeit verrichten und an Wertschöpfung erzeugen. Die eng-umschlungenen Akteure von Politik und Finanzmärkten liefern sich ab und an Schaugefechte, mit denen sie das Wahlvolk beruhigen wollen und Schwarze Peter hin und her schieben. In Wirklichkeit brauchen sie einander und in der Nacht, wenn es keiner sieht, kriechen sie ins gleiche Bett. Es sind nicht die „ausgeuferten Sozialsysteme“, die unsere Kassen geplündert haben. Es ist bei Gott nicht der sogenannte „Wohlfahrtsstaat“, der unsere Schuldenberge immer noch anwachsen lässt. – Es ist die Großmannssucht der politischen Klasse, die mit dem billigen Geld der kleinen und großen Anleger Größenwahnsinn und Machtstreben finanziert hat. Eine Schande ist, dass die Verlierer dieses Systems, die von den Almosen der Geldwirtschaft leben müssen, auch noch beschimpft werden.


Als Unternehmer diene ich dem Unternehmen. Viele, wenn nicht alle Mittelständler in ihren Familienunternehmen denken so. Shareholder-Value ist nicht unsere Erfindung. Unser Leben ist die Firma. Unser Schaffen gilt der Sicherung von Arbeitsplätzen. Unser Augenmerk liegt nicht auf dem Quartalsbericht, sondern auf der Zukunft. Wir zücken nicht die Messer, sollte der Profit mal nicht stimmen. Wir haben Verantwortung übernommen – für unser eigenes Leben und auch, zumindest für den beruflichen Teil, des Lebens unserer Kolleginnen und Kollegen in unseren Firmen. Wir sind nicht schuld an 4 Millionen Arbeitslosen, aber wir sorgen tagtäglich dafür, dass 40 Millionen Menschen eine Arbeit haben, die sie dringend brauchen.


Über faire Löhne sorgen wir dafür, dass diese Menschen, die für uns arbeiten, auch anständig vom Lohn ihrer Arbeit leben können. Wir tragen durch unsere Steuern dazu bei, die Infrastruktur in unserem Lande zu erhalten. Zusammen mit Arbeitern und Angestellten finanzieren wir Unternehmer die Sozialversicherungssysteme Deutschlands. Wir bilden Lehrlinge aus und wetzen nicht selten genug die Defizite unseres Bildungssystems in der betrieblichen Ausbildung aus. Die „eigenen Leute“, das Gemeinwohl, kommen bei uns weit vor Profit und Rendite. Wir fühlen uns dem Standort, der Region, dem Lande zutiefst verpflichtet.


Und wir fühlen uns in den Arsch getreten: Von der Politik, die stets nur um die Großen herumscharwenzelt und alles dafür tut, dass ihr die kreditgebenden Geldmärkte gewogen bleiben. In jeder Sonntagsrede der Politiker aller Couleur wird das Hohelied vom Mittelstand als der Säule unserer Wirtschaft, dem tragenden Fundament der sozialen Marktwirtschaft, besungen. In der Tat: In jeder Disziplin hat der Mittelstand die Nase vorne. Steueraufkommen, Arbeitsplätze, Innovationen – überall sind die deutschen Familienbetriebe in Summe an der Spitze. Nicht jedoch beim Abgreifen von Subventionen, nicht beim Erlangen von Steuervorteilen, nicht beim Verteilen von Rettungsschirmen. Nun ja, wie will man auch Hunderttausende von Einzelunternehmern unter einen Hut bringen, um sich in Berlin durch posaunenblasende Lobbyisten Gehör beim Gesetzgeber zu verschaffen? Die sogenannten Besser-Verdienenden haben oft Besseres verdient, als Sozialneid, Missachtung oder gar Verachtung. Das Bild des Unternehmers in der Öffentlichkeit ist nicht das eines Menschen, der den Karren zieht, sondern das eines Profiteurs, der von der Leistung anderer Menschen vorzüglich lebt. Wer kann...

Erscheint lt. Verlag 1.3.2023
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Wirtschaft Volkswirtschaftslehre
Schlagworte Armut • Euro • Europa • Geld • Staatsbankrott • Staatschulden • Versagen • Währung • Wirtschaft • Zukunft
ISBN-10 3-7549-9189-2 / 3754991892
ISBN-13 978-3-7549-9189-3 / 9783754991893
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