Orientierungshilfen für die Wirtschaftspolitik.
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Solange eine einheitliche Finanzpolitik in der EWU fehlt, sind die Defizitregel von 3% und Schuldenstandsregel von 60% gemessen am BIP sinnvoll. Sie sollten aber ergänzt werden durch eine Ausgaberegel: Die öffentlichen Ausgaben sollten grundsätzlich mit einer Zuwachsrate fortschreiten, die der von der Regierung angestrebten Fortschrittsrate (in Deutschland 2%) bei Preisstabilität (Rate unter 2%) entspricht.
Die Geld- und Kreditpolitik der EZB hebt sich vorteilhaft von der Finanzpolitik in Deutschland ab. Sie hat ein klares, auch quantitativ umrissenes, Konzept. Es beruht auf einer kurzfristigen Wirtschafts- und einer mittelfristigen monetären Analyse. Ein Referenzwert für die Geldmengenentwicklung erleichtert die geld- und kreditpolitische Orientierung.
Die Wechselkurse schwanken stark. Sie bilden neben den Warenpreisen einen zweiten Preis, der den Waren- und Dienstleistungsverkehr behindert. Dem Devisenmarkt muss - auch durch Interventionen - deutlich gemacht werden, dass die Wechselkurse den Veränderungen der Kaufkraftparitäten folgen sollen.
Inhaltsübersicht: A. Wirtschaftspolitische Ziele und Verantwortung: Ziele von existenzieller Bedeutung - Der rechtliche Rahmen und Verantwortung - B. Herausforderung: hohes Beschäftigungsniveau: Das Ziel hohes Beschäftigungsniveau nachhaltig verletzt - Ursachen der Arbeitslosigkeit - Die Ära des Offshoring - Die Bedingung, Arbeitslosigkeit zu verringern: angemessenes Wirtschaftswachstum - Das angemessene / nicht angemessene Wirtschaftswachstum in Deutschland - Quantitative Zielsetzungen für die Verringerung der Arbeitslosigkeit - Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit - Ein einflussreicher öffentlicher Haushalt - Haushaltsregeln für die nationalen Volkswirtschaften in der EU - EU-Regeln für öffentliche Haushalte: mit Problemen behaftet - EU-Regeln für öffentliche Haushalte: von Problemen befreien - Mehr kaufmännisch ausgerichtetes Schuldenmanagement - Dem Offshoring mit Hochtechnologien begegnen - Schulden und Ersparnisse in einer Volkswirtschaft - Die klassische Theorie überbetont - C. Herausforderung: Preisniveaustabilität: Das quantitative Ziel der monetären Politik - Die monetäre Strategie der Europäischen Zentralbank - Der Verzicht auf Zwischenziele - Konsequenzen für den Transmissionsprozess - Der Transmissionsprozess in kleinen Schritten - Kritik an der Zinspolitik der EZB - Zusammenwirken von Finanzpolitik und Geld- und Kreditpolitik - D. Notwendige Wechselkursstabilisierung: Wechselkurse: das Problem eines zweiten Preises - Devisenmärkte: ohne rechte Orientierung - Handelsneutralität zur Sicherung eines fairen internationalen Wettbewerbs - Kapitalverkehrsneutralität zur Stabilisierung der Wechselkurserwartungen - Spannungen durch Interessengegensätze - Spekulationen auf den internationalen Devisenmärkten verhindern - Eine tripolare Währungsordnung - Zitierte Veröffentlichungen - Personen- und Sachregister
| Erscheint lt. Verlag | 4.8.2004 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung ; 41 |
| Zusatzinfo | Tab., Abb.; 135 S. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 224 mm |
| Gewicht | 200 g |
| Themenwelt | Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre ► Makroökonomie |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre ► Wirtschaftspolitik | |
| Schlagworte | Beschäftigungspolitik • HC/Wirtschaft/Volkswirtschaft • Preispolitik • Wirtschaftspolitik |
| ISBN-10 | 3-428-11620-8 / 3428116208 |
| ISBN-13 | 978-3-428-11620-1 / 9783428116201 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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